Funktionelles Zirkeltraining (Kraft)

Beim funktionellen Zirkeltraining werden verschiedenen Übungen an Stationen nacheinander ausgeführt. Durch den Wechsel zwischen den Stationen ist ein optimales Verhältnis zwischen Belastung und Entlastung garantiert wodurch Überlastungen vermieden werden. Den Teilnehmern werden Methoden und Techniken vermittelt, die für die Gesunderhaltung elementar sind. IM Vordergrund steht die Verbesserung der Kraftfähigkeit , aber auch Koordination, Stabilität, Sensomotorik als auch Ausdauer. Der Kurs richtet sich an Personen, die die Grundlagen für ein eigenständiges Kraft- Training mit viel Abwechslung, Spaß und Musik erlernen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
10 x 60
Min.
100,00 €
10,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
• Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, mit Hinweisen zur Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen und Übungen, zur motivierenden Durchführung der Module (z. B. Herstellung positiver sozialer Kontexte, Kursleiterverhalten) • Lockerungsübungen im Rahmen der genannten Module zur Förderung der physischen Ressourcen sowie ein Modul zur Veresserung der Entspannungsfähigkeit • Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur gesundheitsförderlichen Wirkung von Bewegung und Entspannung insbesondere der durchgeführten Aufgaben zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness (z. B. Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen) • Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe • Maßnahmen zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende • Kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung im Alltag (z. B. Treppensteigen, Radfahren) Anregungen für eine ergonomische und gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung sowie zur Vermeidung von einseitig belastenden Situationen in Beruf und Alltag • Unterstützung der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten z. B. in Sportvereinen oder Fitnessstudios
Zirkeltraining, Gespräche im Kreis, Wissensvermittlung anhand eines Vortrags, Korrekturmaßnahmen, Anleitung und Vormachen, Flipchart, Einzelarbeit, Gruppenspielaktivität • Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training des neuen Bewegungsverhaltens mit Schulung der Belastungsdosierung und Hinführung zu eigenverantworlichem gesundheitswirksamen Verhalten - Vermittlung von Folgewirkung des Risikofaktors Bewegungsmangel und Überlastung sowie salutogener Ansätze • Wechsel von Bewegungsaufgaben und Körperwahrnehmungsübungen • Informationen über die Zielgruppe, insbesondere zu den Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangel sowie zu Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten • Eingehen auf die spezifische Situation der Zielgruppe, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u. a. zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben) • Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung (bzw. Information) • Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalen Erleben (z. B. Einsatz von Geräten und Materialien, Gruppenaufgaben) • Verbindungen herstellen zwischen einer problemzentrierten Bewältigung gesundheitlicher Probleme und einer emotionszentrierten Bewältigung. • Vermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (z. B. Handlungsplanung, Barrierenmanagement)
Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness durch optimale Belastungs-und Übungsgestaltung. Vor allem Training der Kraft mit dem eigenen Körpergewicht unter Berücksichtigung der richtigen Übungsausführung und Belastungsgestaltung. Ausdaueraspekte mit Aktivierung der großen Muskelgruppen und Herzkreislaufübungen in den Aufwärmphasen Verbesserung der Dehnfähigkeit durch Beweglichkeitstraining in der Cool-Down-Phase, sowie Verbesserung der Koordinationsfähigkeit durch spielerische Übungskombinationen. Verminderung von Risikofaktoren in den Bereichen Herz-Kreislauf-System und Muskel-Skelettsystem. Einführung von Partnerübungen und Gruppentraining um soziale Kompetenzen zu fördern und psychische Belastbarkeit zu erweitern. Stärkung der physischen und psychischen Ressourcen. Desweiteren sind zur Erzielung von Gesundheits-, Verhaltens- und Verhältniswirkungen und der zu erlangenden Handlungskompetenz und Eigenverantwortung sechs Kernziele anzusteuern. Kernziel 1: Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogene Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit) Kernziel 2: Stärkung psychosozialer Gesund-heitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, soziale Kompetenz und Einbindung) Kernziel 3: Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelett-Systems) Kernziel 4: Bewältigung von psychosomatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen Kernziel 5: Aufbau von Bindung an gesund-heitssportliche Aktivität Kernziel 6: Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (u. a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung)
Das Konzept richtet sich an Frauen und Männer, welche speziellen Risiken im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems, im Bereich des Muskel-Skelett-Systems, im metabolischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle ausgesetzt sind. Es sollen gesunde Versicherte ohne behandlungsbedürftige Beschwerden erreicht werden, die sich präventiv gegen alltägliche, körperliche Probleme schützen möchten.