AOK – Bodyfit nach der Schwangerschaft 10x60 Ganzkörperkräftigung

Ein Ganzkörperkräftigungsprogramm nach der Schwangerschaft. Wenn nach der Geburt eines Babys allmählich wieder der Alltag einkehrt, führen oft einseitige Körperhaltungen und psychische Anspannung zu Rücken- und Nackenbeschwerden. In diesem Kurs wird auf sanfte Weise die gesamte Rumpfmuskulatur sowie der Beckenboden trainiert und alltagstauglich gekräftigt. Verschiedene Trainingsgeräte kommen zum Einsatz und gestalten das Training abwechslungsreich. Hinweis: Dieser Kurs ist kein Rückbildungskurs. Vorherige Rückbildung bei einer Hebamme ist zu empfehlen.
10 x 60
Min.
120,00 €
12,00 €
pro Einheit
18 bis 49
Jahre
Frauen
Nein
Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit unter Berücksichtigung zielgruppengemäßer Schwerpunktsetzungen, mit Hinweisen zur indikationsspezifischen Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen und Übungen, zur motivierenden Durchführung der Module (z. B. Einsatz von Musik, Herstellung positiver sozialer Kontexte, Kursleiterverhalten) • Lockerungsübungen im Rahmen der genannten Module zur Förderung physischer Ressourcen sowie ein Modul zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit • Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur Wirkung der körperlichen Aktivitäten bei der problemzentrierten Bewältigung spezifischer Gesundheitsprobleme • Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur Durchführung der Aktivitäten (z. B. indikationsbezogene Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen) • Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe • Maßnahmen zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende • Kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung im Alltag (z. B. Treppensteigen, Radfahren) • Anregungen für eine ergonomische und gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung sowie zur Vermeidung von einseitig belastenden Situationen in Beruf und Alltag • Unterstützung der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten z. B. in Sportvereinen
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens • Informationen über die Zielgruppe, insbesondere zu den speziellen Gesundheitsproblemen und Risiken der Zielgruppe (differenziert nach den jeweils spezifischen Problemen im Hinblick auf den Bereich des Muskel-Skelett-Systems, den Bereich des Herz-Kreislauf-Systems und den metabolischen Bereich sowie den psychosomatischen Bereich); Informationen zu Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten, • Eingehen auf die spezifische Situation der Zielgruppe, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u. a. zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben) • Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung (Handlungs- und Effektwissen unter Berücksichtigung des speziellen Problembereichs) • Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalen Erleben (z. B. durch Rhythmisierung, durch Einsatz von Geräten und Materialien, durch Gruppenaufgaben) • Zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben, insbesondere unter Berücksichtigung vorhandener Risikofaktoren, des jeweiligen gesundheitlichen Problembereichs (hier insbesondere im Hinblick auf den Beckenboden und die Bauchmuskeln nach einer Schwangerschaft/Geburt, sowie das Risiko von Nacken-/ Rückenbeschwerden durch häufige Beugehaltungen), von Barrieren und Selbstwirksamkeitsüberzeugungen • Vermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (z.B. Handlungsplanung, Barrierenmanagement). Bei Frauen mit Kleinkindern liegt der Schwerpunkt auf der Integration von gesunden Verhaltensweisen in den Alltag, zusätzliche Gymnastik-Heimprogramme auf das Wesentliche reduziert, um die Barriere möglichst gering zu halten • Vernetzung des Angebots einerseits zur Erleichterung des Einstiegs (z.B. mit Ärzten), andererseits zur Unterstützung des Übergangs in Folgeangebote (z.B. durch Angebote im institutionellen Rahmen von Sportvereinen, evtl. auch Fitnessstudios mit Kinderbetreuung)
Die Ziele richten sich nach den 6 Kernzielen des GKV-Leitfadens: • Kernziel 1: Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogene Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit) • Kernziel 2: Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, soziale Kompetenz und Einbindung) • Kernziel 3: Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelett-Systems) • Kernziel 4: Bewältigung von psychosomatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen • Kernziel 5: Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität • Kernziel 6: Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (u. a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung)
Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelett-Systems, im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems und des metabolischen Bereichs, im psychosomatischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.