Fit ab 50 – Ein Kräftigungsprogramm für den ganzen Körper

Dieser Gesundheitskurs richtet sich an Versicherte ab 50 Jahre. Das abwechslungsreiche Konzept bietet eine Vielzahl an praktischen Erfahrungen zur Steigerung der Muskelkraft und ihrer Ausdauer und ist speziell auf die Bedürfnisse ab 50 ausgerichtet. Das Programm adressiert nicht nur die Stärkung der Muskulatur und die Erhaltung der Beweglichkeit und Dehnfähigkeit, sondern vermittelt innerhalb der Kursstunden interessante und wissenswerte Inhalte zu Themen wie Schmerzmanagement, Rumpfstabilität, Reaktionsvermögen, Stress und vieles mehr. Um den Teulnehmern die umsetzung in den Alltag zu erleichtern, erhalten sie ein kleines Übungsportfolio zu Thema mehr Bewegung im Alltag- einfache Übungen für jede Lebenssituation.
10 x 60
Min.
95,00 €
9,50 €
pro Einheit
Ab 50
Jahre
Ja
1. Stunde – Kennenlernen & Gruppenbildung 2. Stunde Muskulatur und ihre Funktion; erstes Stationstraining & Einführung Belastungskontrolle 3. Stunde – Kraft-Ausdauer, Technikmerkmale Kniebeuge 4. Stunde – Mehr Bewegung im Alltag - Ressourcen entdecken Treppensteigen 5. Stunde – Rückenschmerzen und Schmerzen im Alter reduzieren und vorbeugen – Schmerzmanagement 6. Stunde – Rumpfstabilität als Schlüssel zu mehr Beweglichkeit Gleichgewicht 7. Stunde – Zusammenhang Muskulatur, Koordination und Gleichgewicht 8. Stunde – Reaktionsvermögen 9. Stunde – Stressreduktion - Was macht ab 50 Stress? – Was tun? 10. Kursausklang und Abschlusstraining - Technikvermittlung (z.B. ausdauerorientierte Kniebeuge) - Technikschulung (Variationen innerhalb der Übungstechnik, Geräteeinsatz, Armbewegungen, Körperhaltung) - spezielle Kräftigung (Rumpf, Rücken) - Mobilisationsübungen, Lockerung sowie Dehnung -- Beratung über Möglichkeiten zum Fortführen des Bewegungskonzeptes - Information zur Integration/ Transfer in den individuellen Alltag (Heimtraining) - Koordinationsschulung - Gleichgewichtsschulung -Vermittlung positiver Bewegungserlebnisse - Erkennen des Zusammenhangs von Stress und dessen Abbau durch Bewegung oder andere geeignete Maßnahmen (z.B. Entspannungstechniken)
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens. (Vormachen- Nachmachen, Teillernmethode) • Informieren der Teilnehmer, insbesondere zu den speziellen Gesundheitsproblemen und Risiken der Zielgruppe (Bereich des Herz-Kreislaufsystems, sowie den psycho-somatischen Bereich, Gleichgewicht). Informationen zu und Eingehen auf Barrieren der Zielgruppe regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten. Über angemessene Belastungsvorgaben und vielfältige Kennenlernmöglichkeiten der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit. • Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalem Erleben (z. B. durch Rhythmisierung, durch Einsatz von Geräten und Materialien, durch Gruppenaufgaben). • Zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben insbesondere unter Berücksichtigung vorhandener Risikofaktoren, dem jeweiligen gesundheitlichen Problembereich, Barrieren und Selbstwirksamkeitsüberzeugungen. • Vermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (z. B. Handlungsplanung, Barrierenmanagement) • Vernetzung des Angebots einerseits zur Erleichterung eines Einstiegs (z. B. mit Ärzten), andererseits zur Unterstützung des Übergangs in Folgeangebote (z. B. durch Angebote im institutionellen Rahmen von Sportvereinen).
Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (v.a. Ausdauer- und Kraftfähigkeit, Gleichgewicht,Körperwahrnehmung) Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (v.a. Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit durch leichte Umsetzbarkeit und Transfer in den Alltag, Soziale Kompetenz und Einbindung in eine Gruppe) Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere des Muskel-Skelettsystems) über die leichte Umsetzbarkeit in den Alltag und das Aufzeigen eigener „Bewegungsinsel“ im Alltag Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen (durch verbesserte Eigenwahrnehmung und der kognitiven Bewertung des eigenen Handelns im Bezug zur Eigenwahrnehmung durch erworbenes Wissen) Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität (durch das Erarbeiten von sportlichen Bewegungsmöglichkeiten und Aufzeigen der Integrationsmöglichkeiten im Alltag, vor allem über positive Bewegungserlebnisse für den Einzelnen, als auch in der Gruppe, als auch die Verbesserung von Belastungsempfinden und -steuerung
Frauen und Männer ab 50 Jahren, mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelett-Systems und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparats. Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger sowie bewegungsarme Personengruppen.