Ganzkörperkrafttraining im Wasser und auf dem Fitboard
Ein tolles Training im Wasser und auf dem Fitboard. Ein Ganzkörpertraining was aus einem Aquagymnastikteil im Wasser und einem Mobilisations- und Kräftigungsprogramm auf dem Wasser stattfindet. Neben motivierender Musik kommen Alltagsgegenstände wie ein Luftballon, ein Handtuch, eine Poolnudel und zwei kleine Plastikflaschen mit Griffmulde zum Einsatz.
10 x 45
Min.
119,00 €
11,90 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Darstellung der Inhalte der Maßnahme (kursindividuelle Lehrinhalte zur Realisierung der Ziele): Skizze des groben Aufbaus der Maßnahme. Auch die Vermittlung des Handlungs- und Effektwissens soll ersichtlich sein.
Stundenthemen im Kursverlauf:
Infoveranstaltung vor Beginn der 1. Kursstunde (Dauer 15 Minuten):
15minüntige Informationseinheit vor Beginn des eigentlichen Kurses
Austeilung des Gesundheitsfragebogens (Anlage 1) Informationsvermittlung der notwendigen Kenntnisse zur Teilnahme am Kurs, zeigen wie man den Aquajogginggürtel anzieht, sollte der Kurs im Tiefwasser stattfinden
- Austeilung des Gesundheitsfragebogens, mit der Bitte diesen gleich auszufüllen. So hat der Trainer die Möglichkeit bereits vor Beginn des Kurses abzuklären, ob ggf. Risiken gegen die Teilnahme sprechen
- -Handhabung des Aquajogginggürtels wird erklärt (wenn der Kurs im Tiefwasser stattfindet und die Handhabung des Fitboards erklärt werden.
- Ggf. Klärung allgemeiner Fragen zum Kurs und der Teilnahme
1. Stunde: Verbesserung der Beweglichkeit, Kursstunde Mobilisation im Wasser und auf dem Fibaord
2. Stunde: Kräftigung der Tiefenmuskulatur (Propriozeptives Training) im Wasser und auf dem Fiboard
3. Stunde: Ganzkörpertraining & Koordination 1 im Wasser und auf dem Fitboard
4. Stunde: Ganzkörpertraining & Koordination 2 (Intensivierung) im Wasser und auf dem Fitboard
5.Stunde: Ganzkörpertraining + Koordination 1 mit dem Luftballon 1 im Wasser und auf dem Fitboard
6. Stunde: Ganzkörpertraining + Koordination mit dem Luftballon 2
(Intensitätssteigerung) im Wasser und auf dem Fitboard
7. Stunde: Kraftausdauertraining mit dem Handtuch im Wasser und auf dem Fitboard
8. Stunde: Kraftausdauertraining mit zwei Wasserflaschen im Wasser und auf dem Fitboard
9. Stunde: Kraftausdauertraining mit der Poolnudel im Wasser und auf dem Fitboard
10. Stunde: Zirkeltraining bestehend aus 12 Stationen; 6 Kräftigungsstationen und 6 Ausdauerstationen
Jede Kurseinheit dauert mindestens 45 Minuten und ist wie folgt aufgeteilt:
Einführung
Information
Erwärmung
Hauptteil
Ausklang
Abschluss (Austeilung der Hausaufgabe+ Infos zu dem Thema propriozeptives Training und dessen Vorteile. TN wurden im Vorfeld bereits gebeten eine Klarsichthülle zum Schutz vor Wassers mitzubringen)
Inhalte der Maßnahmen:
Einführung: Begrüßung der TN, Einstimmung auf den Kurs, Rückmeldung zu den Tipps und Übungen für Zuhause (TÜ), Ziele und Inhalte der anstehenden Stunde
Information: Handlungs- und Effektwissen -> Informationen und Teilnehmerunterlagen zum Thema: „Propriozeptives Training, was ist das und welchen Effekt erziele ich mit diesem Training
Erwärmung: psycho-physische Aktivierung mit Hilfe von Übungen und Spielen, Herstellung positiver sozialer Kontakte
Hauptteil: vorwiegend Kräftigungs- und Koordinationsübungen, Mobilisationsübungen zum Erhalt der Beweglichkeit von Sehen, Bänder und Gelenken sowie vereinzelte Übungen zur Körperwahrnehmung
Einsatz von max. 5 Geräte des Alltags, wie Luftballon, Handtuch, Plastikflaschen, Poolnudel.
Ausklang: Übungen zur Förderung der Mobilisation, Beweglichkeit und zur Entspannung
Abschluss: Befindlichkeitsbefragung, Tipps und Übungen für zu Hause, Auswertung und Abschluss des Kurses
Darstellung der Methoden zur Umsetzung (methodisch- didaktische Vorgehensweise): Nähere Beschreibung der methodisch-didaktisches Vorgehen (z.B. Gruppenberatung, Wissensvermittlung mittels Vormachen/Nachmachen, Korrektur, verbale Anleitung von Übungen etc.). Die kursindividuelle Methode wird umfassend und detailliert dargestellt.
Die ÜL stellt ein Thema zur Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen vor. Dafür gibt es abhängig vom Thema eine Teilnehmerunterlage mit Übungen für zu Hause, die unabhängig von dem Medium Wasser nachgemacht werden können.
Anleitung durch den ÜL:
Vormachen der Übung
Erläuterungen zu den Zielsetzungen der Übung
Erklärung und Beachtung von funktionellen Aspekten/ Zusammenhängen
(Handlungs- und Effektwissen)
Bewusstmachen der Zusammenhänge durch Lenkung der Wahrnehmung auf die entsprechenden Aspekte
Hinführung zur Handlungskompetenz die Übung eigenständig durchführen zu können
Anleitung zur individuellen Belastungsdosierung
ÜL gibt allgemeine und wenn nötig individuelle Korrekturen
Reflexion :
Die ÜL stellt konkrete Reflexionsfragen über Befindlichkeit, wie konnten die Übungen, auch die zu Hause umgesetzt werden
Es geht, z.B. um das Bewusstmachen der Zielsetzungen der Übung und wie diese individuell gelungen sind.
Ggf. geht es um Verhaltensmuster, die exemplarische mit dieser Übung/ dem Spiel bewusst gemacht werden sollen.
Die ÜL stellt ggf. Reflexionsfragen zum Alltagsbezug und regt damit ggf. Veränderungsprozesse an.
Die Reflexionsfragen können in den Raum gestellt werden, zum eigenständigen Nachspüren/ Nachdenken.
Reflexion zur Stunde:
zusammenfassende Reflexion der Stunde
ÜL verdeutlicht zusammenfassend die Zusammenhänge von Handlungs- und Effektwissen und praktischen Übungen
ÜL lenkt die Wahrnehmung der TN auf Veränderungen durch Aktivierung, Entspannung, Inhalte der Stunde
Die ÜL stellt dazu konkrete Reflexionsfragen z. B. zum Befinden, Umsetzung der Übungen, auftretende Schwierigkeiten bei der Ausführung.
Dadurch soll den TN ihre Selbstwirksamkeit bewusst gemacht werden
Empfehlung des Übungsleiters "im Rahmes Abschlusses,
die ÜL gibt eine konkrete Aufgabe zur eigenständigen Durchführung von Übungen/ Aktivitäten zu Hause/ im Alltag.
Demonstration
"Die ÜL demonstriert eine Übung/ Bewegung und verdeutlicht dabei die wesentlichen Aspekte der Bewegungsausführung,
Sie erläutert dazu:
die Zielsetzungen der Übung,
wesentliche funktionelle Aspekte,
Möglichkeiten der differenzierten Ausführung (z.B. bei individuellen Einschränkungen)
Stellt ggf. Alltagsbezüge her"
Bewegungsaufgabe
Die ÜL stellt eine Aufgabe zu der die TN eigene Lösungsansätze finden sollen.
Bewegungsaufgaben können relativ eng gefasst (es gibt mehrere Vorgaben die zu beachten sind), bis sehr offen (es gibt fast keine Vorgaben) sein.
Bewegungsaufgaben unterstützen vor allem:
das Bewusstmachen von Verhaltensmustern,
die Erprobung von Alternativen Bewegungsmustern
das Finden von individuellen Lösungen,
die Entwicklung von Handlungskompetenzen durch eigenständiges Ausprobieren,
die Eigenverantwortlichkeit
Bewegungsanweisung
"die ÜL gibt vor, welche Übung, wie auszuführen ist
ggf. gibt sie konkrete Angaben zur Belastungsdosierung
es gibt keine individuellen Spielräume"
Methodische Reihe "umfasst mehrere Übungen hintereinander
Jede Übung erarbeitet einzelne Aspekte eines komplexeren Übungsablaufs
Prinzipien können sein:
vom Einfache zum Komplexen
vom Leichten zum Schweren
vom Bekannten zum Unbekannten"
Darstellung der Ziele der Maßnahme: Im Folgenden werden die Teilziele der Maßnahme in Stichpunkten aufgeführt (siehe auch Leitfaden Prävention in Bezug auf das jeweilige Handlungsfeld/Präventionsprinzip).
Der Schwerpunkt dieses Kurses ist Kräftigung, insbesondere der Tiefenmuskulatur.
Teilziele dieser Maßnahmen sind:
Kräftigung der Tiefenmuskulatur insbesondere
Kräftigung der Rumpfmuskulatur
Kräftigung der Bauchmuskulatur
Kräftigung der Rückenmuskulatur
Kräftigung der Schulter- und Nackenmuskulatur
Kräftigung der Beinmuskulatur
Kräftigung der Fußmuskulatur
Kräftigung der Armmuskulatur
Sensibilisierung der Körperwahrnehmung
Förderung der Koordination
Förderung der Kraftausdauer
Entwicklung von Handlungs- und Effektwissen
Auseinandersetzung mit dem eigenen Gesundheitsverständnis
Förderung der Handlungskompetenz
Förderung eines aktiven und gesunden Lebensstils
Förderung des Stimmungsmanagements
Vermittlung von positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe
Förderung der Eigenverantwortlichkeit
Sensibilisierung der persönlichen Verhaltensmuster
Förderung der Selbstwirksamkeit
Sensibilisierung für eine individuelle Belastungsdosierung
Erleben von sozialer Unterstützung und Einbindung
Bewusstmachen von funktionellen Bewegungsausführungen;
Beschreibung der Zielgruppe in Bezug auf das gewählte Handlungsfeld und Präventionsprinzip.
Handlungsfeld: Bewegung, 1. Präventionsprinzip
Gesunde geschlechtsunspezifische erwachsene Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, die jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen sind.