Kompaktangebot

LOOVANZ Kompakt 2x6h. Multimodale Stressbewältigung für resiliente Erwachsene

Mit „LOOVANZ Kompakt 2x6h. Multimodale Stressbewältigung für resiliente Erwachsene“ wird die psychosoziale Gesundheit von Erwachsenen gestärkt. In dem Kurs fördern wir ihre Ressourcen für eine gesunde Lebensführung. Resilienz bedeutet Widerstandsfähigkeit. Die Aktivierung von Resilienzfaktoren kann die Wirkung von gesundheitsfördernden Maßnahmen und die Fähigkeit von Menschen, sich für ein gesundheitsförderliches Lebensumfeld einzusetzen, verbessern. Wir beschäftigen uns mit psychosozialen Schutzfaktoren (z.B. Optimismus, Selbstwirksamkeitserwartung, angemessenes Copingverhalten, soziale Unterstützung), die wichtig für eine erfolgreiche Umsetzung von Einstellungs- und Verhaltensänderungen sind. Maßnahme zum multimodalen Stress- und Ressourcenmanagement ersetzen keine psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung. Für Versicherte mit schweren behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen sind Maßnahmen zum multimodalen Stress- und Ressourcenmanagement kontraindiziert.
12 x 60
Min.
165,00 €
13,75 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
Vermittlung von alltagsrelevantem Handlungs- und Effektwissen, um zur Förderung der psychosozialen Gesundheit, im Rahmen des Multimodalen Stressmanagements, beizutragen: 1.Einführung in das Thema Stress (Stress/Stressentstehung/Stresstheorie (Was ist Stress? Definition von Stress, Stressursachen, Stressoren, etc.) 2.Resilienzkonzept und Bestimmung der eigenen Resilienz (Theoretische Ansätze zur Erklärung, Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit) 3.Zukunftsplanung (Konzept der allgemeinen Lebenszufriedenheit und Zukunftspläne) 4.Zukunftsorientierung (Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit sowie Handlungs- bzw. Verhaltensstrategien) 5. Lösungsorientierung (Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit sowie Handlungs- bzw. Verhaltensstrategien) 6.Verantwortungsübernahme (Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit) 7.Optimismus (Stresskompetenz und kognitiv-emotionale Bewertungsmuster sowie Ressourcen der Persönlichkeit) 8.Akzeptanz (Stresskompetenz und kognitiv-emotionale Bewertungsmuster) 9.Rollenverhalten/Opferrolle verlassen (Stresskompetenz und Handlungs- bzw. Verhaltensstrategien) 10.Netzwerkorientierung (Stresskompetenz und Handlungs- bzw. Verhaltensstrategien) 11. Präventionsprinzipien: (Verhaltensstrategien und Ressourcen der multimodalen Stressbewältigung) 11.Review und Feedback (Multimodale Stresskompetenz, Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit)
Im Rahmen des Kompaktangebotes kommen unterschiedliche Medien zum Einsatz. Hierzu gehören PowerPoint-Präsentationen, Einsatz von Flipchart/ Whiteboard/Metaplanwand, ein begleitendes Arbeitsheft und Handouts. Die Lerninhalte werden aktiv vermittelt und durch Gruppendiskussionen und Gruppenarbeiten gefestigt. Praktische Übungen ermöglichen Anwendung, Vertiefung und Verständnis des vermittelten Wissens und den Transfer in den Alltag. Fortwährende Feedbackrunden sichern die Rücksichtnahme auf individuelle Bedarfe der Teilnehmer und dienen der Qualitätssicherung während der Kursdurchführung. In der Gesundheitsförderung spielt der gruppenbezogene Ansatz eine übergeordnete Rolle. Häufig wird hierbei der gruppendynamische Aspekt sowie die soziale Unterstützung als nutzbringende Eigenschaft von Gruppenangeboten- bzw. -therapien hervorgehoben. Diese Erkenntnis schlägt sich auch in der Wahl der Methoden nieder. • Systematisches Trainingsprogramm für Gruppen auf der Basis verhaltenstherapeutisch orientierter Gruppenberatung • Ganzheitlicher Ansatz (Bewältigungsstrategien; somatische, kognitive und emotionale Ebene) • Umfangreiche Anleitung für den Einsatz der Übungen im Alltag (ausführliche Seminarunterlagen mit Lernanleitungen) zum Aufbau von Handlungswissen • Anleitung zur Selbstbeobachtung und Selbsthilfe in belastenden Situationen • Vermittlung von Effektwissen zum Aufbau von gesundheitsfördernden Kompetenzen
Mithilfe des Resilienztrainings lernen die Teilnehmer wichtige Kompetenzen im multimodalen Stressmanagement (kognitiv, instrumentell, palliativ-regenerativ) und zum gesundheitsförderlichen Verhalten kennen: Ressourceneinsatz, emotionale Flexibilität und die Fähigkeit, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Außerdem nehmen sie sich selbstsicherer und unabhängiger wahr, verbessern ihre Handlungsfähigkeit und erkennen ihre persönlichen und beruflichen Kompetenzen. • Verständnis von Resilienz entwickeln • Wege zur Erhaltung der psychosozialen Gesundheit erkennen • Schutz- und Resilienzfaktoren entwickeln • Sicherer Umgang mit Belastungen, Stresssituationen und Misserfolgen • Stressmanagement-Techniken anwenden o Reduzieren und Ausschalten von Stressoren o Verändern von persönlichen Motiven, persönlichen Einstellungen und persönlichen Bewertungen o Regulierung und Kontrolle der physiologischen und psychischen Stressreaktion • Verantwortung übernehmen • Positive Beziehungen aufbauen • Selbstbewusstsein stärken • Umbruchsphasen besser bewältigen
Versicherte mit nicht behandlungsbedürftigen Stressbelastungen, die zur Förderung von personalen und sozialen gesundheitlichen Ressourcen, Methoden zur Aufrechterhaltung und Steigerung des körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens erlernen wollen. Insbesondere richtet sich das Programm an einen Personenkreis, dem es kaum möglich ist an klassischen Präventions-Wochenkursen teilzunehmen, z.B. Schichtarbeitende, Alleinerziehende, beruflich stark eingebundene Personen.