Im Rahmen des Kurses haben die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, die Anwendung der sechs Grundübungen im autogenen Training zu erlernen. Die Teilnehmer erfahren durch aufbauendes Üben die gefühlsmäßige und körperliche Ebene mit Autosuggestionen zu verbinden. Der praktische und theoretische Kontext des Autogenen Trainings, sowie über die Empfindungen zu sprechen, sind wesentliche Inhalte des Kompaktkurses.
Die Übungen werden im Liegen und Sitzen durchgeführt- ein abwechslungsreiches und entspanntes Üben ist gewährleistet. Neben den praktischen Anwendungen thematisieren wir auch häufige Stressfallen und erarbeiten mögliche Lösungswege für einen guten Rhythmus aus Arbeit und Entspannung.
8 x 60
Min.
120,00 €
15,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Die Kurstage bestehen jeweils aus theoretischen Sequenzen zum Thema „Stress“ und „Stressprävention“. In Einzelarbeit (Arbeitsblätter) und in der Gruppe setzen sich die TN mit ihren jeweiligen Erfahrungen auseinander (Rückfallprävention).
Die TN erlernen die formelhafte Anwendung der Grundstufe des autogenen Trainings. Dies sind die sechs Grundübungen: Schwere, Wärme, Puls- und Atemregulation, Entspannung der Bauchorgange sowie des Kopfbereichs. Die TN lernen ebenso die physiologischen Wirkungen kennen und besprechen diese in der Gruppe.
Um eine Nachhaltigkeit zu erreichen, wird in der letzten Kurseinheit auch die Kurzform für Anwendungen in Realsituationen erprobt. Auch das aktive Freizeitverhalten als Stressprävention wird thematisiert. Die TN erhalten als Hausaufgabe Anleitungen und Beispiele für das eigenständige Anwenden zuhause (Teilnehmerunterlagen).
Den Teilnehmern wird ermöglicht, die Unterform des autogenen Trainings intensiv anzuwenden und so erste Erfolgserlebnisse innerhalb kurzer Zeit zu erfahren (Handlungswissen). Dadurch, dass die Kursleiterin die Inhalte Teilnehmergerecht aufarbeitet, haben diese die Möglichkeit, intensiv zu üben. Der Schwerpunkt liegt auf der Anwendung des Autogenen Trainings im Liegen, aber auch im Sitzen im sogenannten „Kutschersitz“. Durch das intensive Üben und Anwenden der Entspannungsmethode wird eine hohe Motivation und Freude am Ausprobieren gewährleistet.
In Einzelarbeit werden Fragebögen bearbeitet, die Reflexion findet auf spielerische Art und Weise in der Gruppe statt. So hat jede/r die Möglichkeit sich zu äußern und die Erfahrungen der anderen TN als Ressource zu nutzen (Transfer in den Alltag). So wird auch die Sozial- und Stressbewältigungskompetenz der Teilnehmer gefördert. Die Kursleiterin nutzt zur Informationsweitergabe unterschiedliche Medien und Methoden: Flipchart, Teilnehmerunterlagen, Arbeitsblätter, Erfahrungsberichte, Literaturhinweise und die Anleitung in den unterschiedlichen Entspannungsmethoden.
Die Anwendung des autogenen Trainings zielt darauf ab, physischen und psychischen Spannungszuständen vorzubeugen bzw. diese zu reduzieren. Durch das intensive Üben wird die selbständige Auslösung der Entspannungszustände erreicht. Diese Erfolgserlebnisse sind ein hoher Motivationsfaktor, um anschließend im Alltag regelmäßig zu üben (Stärkung physischer Gesundheitsressourcen).
Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktionen erlernen und über dessen regelmäßigen Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regenration finden möchten.