Aquagymnastik (Ausdauer)

Dieser Kurs ist ganzheitlich angelegt und hat das Ziel muskuläre Dysbalancen zu vermindern. Die gesundheitsfördernde Wassergymnastik ist ein Ganzkörpertraining. Hierbei werden die spezifischen Eigenschaften und Wirkungen des Wassers genutzt. Eine schonenden Kräftigung der Muskulatur, Verbesserung der Ausdauer sowie Beweglichkeit der Wirbelsäule und Gelenke soll gefördert werden. Zudem wird auch das psychische Wohlbefinden durch Spass und Bewegung im Wasser positiv beeinflusst. Der Kurs soll die Teilnehmer zu mehr gesundheitsförderlichen Verhalten befähigen und motivieren. Angesprochen werden sowohl bewegungspassive als auch -aktive Menschen, unabhängig von möglichen vorhandenen körperlichen Beeinträchtigungen. Die Kursinhalte, wie Muskelaufbau- und Koordinationstraining und Beweglichkeitstraining als Ausgleichsgymnastik, dienen als Strategie, um unter anderem mögliche Rückenbeschwerden, bedingt durch einseitige Belastungen durch einen allzu oft passiven Lebensstil, entgegenzuwirken.
12 x 45
Min.
120,00 €
10,00 €
pro Einheit
18 bis 69
Jahre
Auf Anfrage
Der individuelle Ansatz des Kurses enthält folgende Bausteine: • Körperwahrnehmung und Körpererfahrung • Training der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten • Haltungs- und Bewegungsschulung • Kleine Spiele / Spielformen • Verhaltens- und Verhältnisprävention im Alltag • Allgemeine Befähigung und Motivation zu gesundheitsförderlichem Verhalten im Alltag • Vermittlung und Nachhaltigkeit eines gesunden Lebensstiles Im weiteren Verlauf werden die Inhalte des Kurses zudem näher erläutert. Förderung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Funktionsfähigkeit Der Teilnehmer/die Teilnehmerin soll... • die Grundlagen körperlicher Gesundheit – Ausdauer und Kraftausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Entspannungsfähigkeit - erkennen und für sich wahrnehmen, sie erhalten und fördern. • ein vielfältiges Bewegungsspektrum mit sportpraktischen Beispielen und Angebotsformen zum Bereich Herz-Kreislauf-System erleben und die technisch korrekte Ausführung spezieller Bewegungsabläufe kennen lernen. • die gesundheitlichen Wirkungen eines regelmäßigen Trainings des Herz-Kreislauf-Systems auf den Körper wahrnehmen und kennen lernen. • die vorbeugenden und erholsamen Wirkungen von begleitenden Gesundheitspraktiken (z.B. sportnahe Entspannungsformen, gesunde Ernährung) auf den Körper erleben und kennen lernen. • Eine Verbesserung der Belastbarkeit in Alltagssituationen bewusst wahrnehmen. • Förderung der psychosozialen Leistungsfähigkeit und Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen Der Teilnehmer/die Teilnehmerin soll... • die Bedeutung zwischenmenschlicher Kontakte als gesundheitliche Ressource für sich erkennen und soziale Unterstützung annehmen bzw. anfragen (z.B. Nutzung der Gesundheitskompetenzen der anderen Teilnehmer und/oder Nutzung bestehender Netzwerke und deren Angebote: Beratung, Hilfestellungen, Information etc.). • Sport und Bewegung als Ausdruck von Freude und Spaß erleben • Die Bereitschaft entwickeln, für sich und andere Verantwortung in der Gruppe zu übernehmen (z.B. Tipps und Hilfestellungen geben, zuhören, andere motivieren) • sich im Angebot wohlfühlen und Freude in der Gruppe erleben. • durch nachhaltige Bewegungs- und Körpererfahrungen zielgerichtetes Verhalten, Leistungsbereitschaft und Beharrlichkeit wahrnehmen, erleben und als eigene Handlungskompetenz erkennen. • Kompetenzen zur selbstständigen Umsetzung gesundheitsorientierter Handlungsweisen entwickeln. Förderung der individuellen Gestaltungsfähigkeit Der Teilnehmer/die Teilnehmerin soll... • ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit entwickeln (z.B. Gesundheit ist mehr als körperliche Leistungsfähigkeit und hat etwas mit der Fähigkeit zu tun, mein Leben selbst zu „gestalten“). • seine Körperwahrnehmung verbessern (z.B. Erkennen und Wahrnehmen von Belastbarkeitsmöglichkeiten und –grenzen, Wahrnehmung körperlicher Signale). • sich mit Mustern und Regeln seines individuellen Gesundheits- und Bewegungsverhaltens auseinandersetzen (z.B. Erkennen individuell gesundheitsgefährdender und gesundheitsfördernder Verhaltensmuster und -regeln, Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Einflüssen auf das eigene Bewegungs- und Gesundheitsverhalten). • Wege finden, Verhaltensalternativen zu seinen gesundheitlich riskanten Verhaltensmustern im Zusammenspiel von Können-Wollen-Sollen zu entwickeln und anzuwenden (z.B. Anwendung individuell angemessener moderater Belastungs- und Bewegungsformen, Sich als jemand erleben, der Dinge selbst verändern kann). • für sich Möglichkeiten finden, die Inhalte der Bewegungseinheit in seine Lebensführung zu übertragen (Alltagsübertragung z.B. Eigenständige Durchführung moderater Kraft- und Dehnübungen, Veränderung von Bewegungsverhältnissen (z.B. Bewegungspausen am Arbeitsplatz, Verabredung zum Walken etc.). • ein Sport- und Bewegungsangebot in der Gruppe als dauerhafte Möglichkeit zur Gesunderhaltung erkennen und in seinen/ihren Lebensalltag integrieren (z.B. Regelmäßige Teilnahme an weiterführenden Bewegungsangeboten, dauerhafte Vereinsmitgliedschaft). Förderung von Gesundheitswissen Der Teilnehmer/die Teilnehmerin soll... • sich mit Aspekten der „Gesundheit“ beschäftigen (z.B. Definition von Gesundheit, Zusammenhang von physischen und psychosozialen Gesundheitsressourcen). • sich mit physiologisch anatomischen Aspekten des Haltungs- und Bewegungssystems auseinandersetzen (z.B. Aufbau und Funktion der Wirbelsäule: Wirbel, Bandscheiben etc., Gelenke, Gelenkbelastungen, Stützfunktion des Muskelsystems, Biomechanische Belastungen des Stützapparates) • gesundheitsfördernde Schutzfaktoren und gesundheitsgefährdende Risiken, ihre Ursachen und mögliche Auswirkungen kennenlernen. • über die notwendigen Kompetenzen verfügen, ein moderates Training bzw. andere Gesundheitspraktiken eigenständig und individuell angemessen zu steuern. • die Risiken und Ursachen gesundheitlich riskanten Sporttreibens im Haltungs- und Bewegungsbereich kennenlernen. • Bewegungsformen kennen lernen, die auch im Lebensalltag umgesetzt werden können, wie z.B. Entspannungstechniken, Stressbewältigungsstrategien, Ausdauertraining usw.
• Unterrichtsgespräche (zur Vermittlung von Grundlagen- und Handlungswissen, z.B. über die Anatomie und Physiologie der Bewegung, die gesundheitliche Wirkung angemessener körperlicher Belastung) • Partner- bzw. Kleingruppenaufgaben (z.B. zur Auswertung von Selbstbeobachtungen) • Reflektionsphasen in der Gruppe zur Auseinandersetzung mit wichtigen Themen oder Erfahrungen (z.B. nach Entspannungsaufgaben, zur Auswertung gegenseitiger Beratung) • Rückmeldungen der Teilnehmenden (z.B. zur Einstellung des persönlichen Belastungsniveaus, über persönliche Hemmschwellen und Fortschritte) • Bewegungskorrekturen durch Partner (z.B. zur Einübung von Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur) • Teilnehmermaterialien
Das Angebot berücksichtigt das ganzheitliche Verständnis von Gesundheit. Die Praxisinhalte sind sowohl auf die Förderung der körperlichen als auch der psychischen und sozialen Gesundheitsressourcen ausgerichtet. Das Angebot unterstützt die Teilnehmer/innen darin, die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu erkennen und in ihrem Lebensalltag aktiv anzunehmen. Das Bewegungsangebot hat vier allgemeine Zielbereiche: 1) Förderung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Funktionsfähigkeit 2) Förderung der psychosozialen Leistungsfähigkeit und Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen 3) Förderung der individuellen Gestaltungsfähigkeit 4) Förderung von Gesundheitswissen Für die Gestaltung des Bewegungsangebotes durch Förderung des Herzkreislauf-Systems sowie der präventive Förderung von Kraft/Kraftausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Entspannungsfähigkeit sind zusammenfassend folgende Praxisziele formuliert: • Primärprävention zum Ganzkörpertraining im Wasser • Stärkung der psychischen und physischen Gesundheitsressourcen durch Training des aktiven Bewegungsapparates und positiver Beeinflussung des Herz-Kreislaufsystems • Verbesserung der psychosozialen Gesundheitsressourcen (Selbstbild, Coping-Strategien, Bewegung als positiv erlebter Faktor) • Verminderung von Zivilisationskrankheiten
Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskelskelettsystems, im Bereich des Herz-Kreislaufsystems und des metabolischen Bereichs, im psycho-somatischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen. Im Allgemeinen richtet sich das Angebot an folgenden Personenkreis: • Neueinsteiger, • Wiedereinsteiger, • Personen mit Bewegungsmangel, • Personen mit einseitigen Belastungen und • heterogene Gruppe.