Durch zunehmende Bewegungsarmut ist Rückgang der körperlichen Leistungsfähigkeit zu verzeichnen, der zu Haltungsschäden, Wirbelsäulen- und Gelenkproblemen führen kann. Dieser Kurs wird von erfahrenen Trainern geleitet und ist in erster Linie eine Verhaltensschulung zum Lernen und Üben eines rückengerechten Alltagsverhaltens. Damit wird erreicht, dass präventiv o.g. Schäden verhindert werden. Schwerpunkte des Kurses sind: Ergonomie am Arbeitsplatz(Ausbildungsplatz, zu Hause); rückengerechtes Tragen, Heben, Bücken und Maßnahmen zur Stress- und Schmerzreduktion. Außerdem wird eine Life-Time-Sportart vorgestellt und geübt. Beim Üben werden hauptsächlich der Rücken und alle verbundenen Muskelgruppen trainiert und die Wirbelsäule stabilisiert. Die Übungen sind jugendgerecht angelegt und sollen helfen, die Koordination, den Gleichgewichtssinn, das Fitnessniveau und die Körperhaltung zu verbessern. Anhand der Teilnehmerunterlagen können sich die Jugendlichen auf die Kurse vorbereiten.
10 x 60
Min.
100,00 €
10,00 €
pro Einheit
13 bis 17
Jahre
Ja
Diese sechs Kernziele sind Bestandteile des Kursprogramms und werden in den einzelnen Bausteinen des Kursleitermanuals wie folgt untersetzt:
• Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, mit Hinweisen zur Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen und Übungen, zur motivierenden Durchführung der Module (u.a. Einsatz von Musik, Herstellung positiver sozialer Kontexte)
• Übungen zur Förderung der physischen Ressourcen und der Verbesserung der Entspannungsfähigkeit
• Wissensvermittlung zur gesundheitsförderlichen Wirkung von Bewegung und Entspannung insbesondere der durchgeführten Aufgaben zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness (z.B. Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen)
• Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe- Kennenlernen des eigenen Körpers
• Kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen und regelmäßigen Bewegungen im Alltag (z. B. Treppensteigen, Radfahren, Freizeit- und Bewegungsspiele)
• Kennenlernen von rückenfreundlichen, jugendgerechten Haltungen und Bewegungen im Alltag und in der Schule
• Vermittlung der Notwendigkeit zu Nachhaltigkeit aller gelernten Maßnahmen im Alltag durch regelmäßige gesundheitssportliche Betätigung z.B. in Sportvereinen oder Fitnessstudios
Diese Ziele werden durch verschiedenste Medien und Materialien in jugendgerechter Art und Weise vermittelt. Im Einzelnen werden in unserem Kurs folgende Methoden wie z.B. Anweisungen der Kursleiterin, aktives Vorführen und Nachmachen der Übungen, kurze, jugendgerechte Lehrgespräche und Gruppen- und Teamarbeit angewendet. Bei den Übungen wird Wert darauf gelegt, dass die Jugendlichen die Übungen richtig ausführen.
• Kennenlernen und gegenseitige Informationen der Gruppe (spezielle Gesundheitsprobleme und Risiken der einzelnen Gruppenmitglieder, differenziert nach Muskel-Skelett-System, Herz-Kreislauf-System, den metabolischen und den psychosomatischen Bereich)
• Kombination aus Wissensvermittlung und Anweisungen zur Bewegungsausführung – kurze Lehrgespräche und Vor- und Nachmachen
• Zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben, insbesondere unter Berücksichtigung vorhandener Risikofaktoren, des jeweiligen gesundheitlichen Problembereichs, von Barrieren und Selbstwirksamkeitsüberzeugungen
• Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalen Erleben (z.B. durch Rhythmisierung, durch Einsatz von Geräten und Materialien, durch Gruppenaufgaben und Spiele, Gruppen- und Teamarbeit)
• Nutzen und Vermittlung von Nachhaltigkeitsstrategien und Barrierenmanagement mit dem Ziel, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u.a. zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben, Bindung an körperliche Aktivitäten)
Zur Erzielung von Gesundheits-, Verhaltens- und Verhältniswirkungen und der zu erlangenden Handlungskompetenz und Eigenverantwortung werden folgende Kernziele definiert:
1. Stärkung physischer Gesundheitsressourcen u.a. Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit
2. Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (u.a. dem Alter angepasstes Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, soziale Kompetenz und Einbindung)
3. Verminderung von Risikofaktoren (u.a. solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel- Skelett-Systems)
4. Bewältigung von psychosomatischen Beschwerden und Missbefinden
5. Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität(dieses Kernziel ist von zentraler Bedeutung)
6. Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (u.a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung)
Versicherte mit speziellen Risiken im Muskel- Skelettsystem , insbesondere durch überwiegend sitzende Tätigkeit, ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparates.