Pilates dient dazu die gesamte Muskulatur ausgewogen zu trainieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Wirbelsäule als bewegendes Element. Diese wird unter anderem vom Beckenboden unterstützt. In Kombination mit Atmung lernen Sie diesen zu aktivieren und zu verbessern. Das Training findet nach den sieben Prinzipien statt und dient zur Kräftigung der Muskulatur. Durch die verbesserte Kraft ist die Wirbelsäule optimal stabilisiert und das Wohlbefinden verbessert sich.
8 x 60
Min.
99,00 €
12,38 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Stundeneinstieg
Begrüßung und Vorstellung des Trainers
Organisatorisches klären
Erwartungen und Wünsche der Teilnehmer
ermitteln
kurzer Überblick über den Stundeninhalt geben und theoretisches Wissen vermitteln:
Erklärung der Übungen,
Vorteile für den Körper aufzeigen, Belastungsdosierung erklären
In der Erwärmung werden verschiedene Bewegungen mit den Beinen und Armen gemacht. Dies geschieht in unterschiedlichen Varianten und immer in Kombination mit der Atmung. Die Teilnehmer sollen die Übungen erlernen und Selbstständig durchführen können. Der Kursleiter vermittelt die Wichtigkeit einer Erwärmung für den Körper (H-K-System anregen, Muskeldurchblutung verbessern und dadurch Verletzungen vorbeugen).
Im Hauptteil werden verschiedene Übungen zur Verbesserung der Muskulatur des Stütz und Bewegungsapparates durchgeführt. Dafür wird die Hypertrophimethode genutzt. Die Übungen werden als Einsatztraining und nach den sieben Prinzipien von Hubertus Pilates durchgeführt. Eine wichtige Rolle hierbei spielt der Beckenboden, der die Aufrichtung der Wirbelsäule unterstützt. Durch ein gezieltes Ansteuern in Kombination mit Atmung soll dieser kräftiger werden. Immer wieder wird ein Alltagstransfer hergestellt, um den Teilnehmer zu verdeutlichen wie wichtig eine kräftige und bewegliche Wirbelsäule ist und welche Vorteile diese im Alltag bietet. Des Weiteren soll aufgezeigt werden, dass durch ein gezieltes Krafttraining die Muskulatur gestärkt (Querschnittsvergrößerung) und der Stoffwechsel verbessert wird. Das Immunsystem wird gestärkt und Erkrankungen im Bereich Stütz und Bewegungsapparat vermieden. Die Teilnehmer sollen Spaß an der Bewegung haben und diese langfristig in ihren Alltag integrieren. Unterstütz wird dies durch ein gezieltes Heimtraining (Hausaufgaben). Im Ausklang werden verschiedene Entspannungs-, Atemübungen und Partnermassagen durchgeführt. Die Teilnehmer sollen lernen den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung wahrzunehmen. Außerdem wird vermittelt, dass zu einem gesunden Lebensstil auch Entspannung und Ruhe gehört und die Muskulatur Pausen benötigt für eine optimale Regeneration.
- Stunde erfolgt im Frontalunterricht, deduktiv
- Teilnehmer bekommen Übungen erklärt (akustischer Analysator) und gezeigt (visueller Analysator)
- Übungsleiter korrigiert (akustisch, taktil)
- Wissensvermittlung erfolgt im Vorfeld während der Einheit durch Erläuterungen der einzelnen Methoden und beanspruchten Muskulatur
- es wird ein Transfer zum Alltag hergestellt
- Verminderung von Risikofaktoren- vor allem im Bereich Skellett- und Muskelsystem
- Aufbau einer Bindung an gesundheitssportliche Aktivität- durch Spaß an der Bewegung, Kontakt zu anderen Personen der Gruppe
- Stärkung physischer Gesundheitsresourcen - durch ein gezieltes Ganzkörpertraining, dabei steht die Kräftigung der Muskulatur der Wirbelsäule im Mittelpunkt Wirbelsäule
- Stärkung psychosozialer Gesundheitsresourcen- durch Handlungs- und Effektwissen, Aufbau eines Körperkonzeptes
- des Weiteren sollen die Teilnehmer durch den Kurs einen Weg zum Sport/Bewegung finden und in der Lage sein die Übungen Selbstständig nach dem Kurs durchführen zu können
- Teilnehmer erlernen verschiedener Übungen vom Pilates in Kombination mit der Atmung und mit unterschiedlichen Kleingeräten
- durch den Kurs wird die soziale Kompetenz gefördert
- die Teilnehmer werden handlungsfähiger gemacht
Geeignet ist der Kurs für gesunde Erwachsene Einsteiger oder auch Wiedereinsteiger, mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel- und Skeletsystems. Hierzu gehört zum Beispiel überwiegende sitzende Tätigkeiten oder einseitige Belastung und Bewegungsmangel. Es sollten keine behandlungsbedürftigen Erkrankungen vorliegen.