Der Kurs „Koordinationstraining mit LINK MOVES®-Übungen“ ist ein systematisch aufgebauter Kurs zur Verbesserung der vielfältigen koordinativen und motorischen Fähigkeiten. Der Kurs vermitteln den Teilnehmern Wissen und Fertigkeiten zur eigenständigen Entwicklung der koordinativen und motorischen Fähigkeiten. Die Teilnehmer werden so über den Verlauf des gesamten Kurses dazu befähigt und motiviert, ihre Bewegungsgewohnheiten und gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen nachhaltig, also auch über die Laufzeit des Kurses hinaus – im positiven Sinne zu verändern. Schritt für Schritt werden die Teilnehmer dazu angeleitet und befähigt, spielerisch und selbstständig die eigene Agilität, Geschicklichkeit, Bewegungssicherheit und gesundheitsorientierte Fitness zu trainieren – sowohl allein als auch mit einem Partner oder in der Gruppe. Die Übungen und Methoden von LINK MOVES® sind optimal dazu geeignet, einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der u.g. Kursziele zu leisten
8 x 60
Min.
120,00 €
15,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
Der Kurs bietet den Teilnehmern ein inhaltlich sehr abwechslungsreiches Programm:
• Impulsvorträge zur Informationsvermittlung
• Bewegungsspiele in der Gruppe, u. a. zur Verbesserung der Ausdauer
• Funktionelle Fitness- und Gymnastikübungen, u. a. zur Muskelkräftigung
• Differenziertes Koordinationstraining (àvorwiegend auf Basis von LINK MOVES®-Übungen)
• Beweglichkeitsübungen
• Entspannungsübungen
• Hausaufgaben
Nach dem 8-wöchigen Kurs fühlen sich die Teilnehmer fit und motiviert und voller Vertrauen in die eigenen koordinativen und motorischen Fähigkeiten. Durch den spielerischen Kurscharakter wird man als Teilnehmer in einem Gesundheitskurs selten so viel Spaß gehabt haben.
Aufbau der einzelnen Kurseinheiten
In kurzen Impulsvorträgen wird den Teilnehmern zum Beginn jeder Kurseinheit Effekt- und Handlungswissen vermittelt, u.a. zu den Themen
• Was ist Koordination – und warum?
• Erläuterung und Reflektion der einzelnen koordinativen Fähigkeiten
• Möglichkeiten, die koordinativen Fähigkeiten zu trainieren
Geeignete Übungen und Spiele zur Entwicklung der allgemeinen funktionellen und gesundheitsorientierten Fitness – u.a. Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Agilität - bilden i.d.R. den Aufwärm-Teil jeder Kurseinheit. Im Hauptteil jeder Kurseinheit erlernen die Teilnehmer Bewegungsübungen und lösen Bewegungsaufgaben, welche die koordinativen Fähigkeiten schulen. Diese sind u.a.:
• Gleichgewichtsfähigkeit • Orientierungsfähigkeit
• Differenzierungsfähigkeit • Reaktionsfähigkeit
• Umstellungsfähigkeit
• Kopplungsfähigkeit
• Rhythmisierungsfähigkeit
Die Übungen im Hauptteil werden i.d.R. auf Basis der LINK MOVES®-Methode durchgeführt.
Im Ausklang-Teil jeder Kurseinheit lernen die Teilnehmer in der praktischen Anwendung einfache aktive Entspannungsmethoden und -übungen kennen.
Vermittlung von Grundlagen- und Handlungswissen in Bezug auf die Themen Koordination, Training, Gesundheit und Bewegung (Frontalunterricht/Vortrag)
• Demonstration und Anleitung von Übungen mit bzw. ohne Partner und in der Gruppe
• Brainstorming und Reflexion
• Lernen durch Versuch und Irrtum
• Positive Verstärkung durch häufiges Loben der Teilnehmer
• Förderung der Interaktion zwischen den Teilnehmern durch kleine Bewegungsspiele, Partnerübungen und Motivation zum gemeinsamen Trainieren/Bewegen nach Kurs-Ende
• Vermittlung von gesunden Bewegungsmustern und allgemeinen motorischen Grundlagen:
• Korrigieren (verbal und taktil) von Übungsausführungen, auch durch Anbieten zweckmäßiger, individueller Ausführungsvariationen
• Lenkung der Aufmerksamkeit der Teilnehmer bei der Durchführung von Übungen
• Hilfe zur Einschätzung von gesunden bzw. trainingswirksamen Belastungen durch sichere
Bewegungs- und Belastungserfahrungen
• Hinweisen auf Sicherheitsaspekte und Verletzungsrisiken beim Koordinationstraining:
• Anwendung allgemeiner methodisch-didaktischer Prinzipien: Vom Leichten zum Schweren; Vom
Bekannten zum Unbekannten; Vom Einfachen zum Komplexen
• Förderung der Entwicklung einer differenzierten Eigenwahrnehmung und eines positiven
Körpergefühls
• Motivation zur eigenverantwortlichen Weiterführung der Kursinhalte (u. a. Aushändigung und
Erläuterung der Teilnehmerunterlagen)
• Herbeiführung von Bewegungs- und physischen Belastungserfahrungen, welche die Kontroll- bzw.
Selbstwirksamkeitsüberzeugung der Teilnehmer stärken
• Vermittlung einer salutogenetischen, ressourcenorientierten Sichtweise auf sich selbst und das
persönliche Bewegungsverhalten
Erlernen von funktionellen Trainingsübungen zur koordinierten, sicheren und gesunden Bewältigung von Alltagsbelastungen
• Verbesserung der Agilität und motorischen Geschicklichkeit
• Verletzungs- und Sturzprophylaxe
• Prävention von durch Bewegungsmangel bedingten Zivilisationskrankheiten
• Stärkung physischer und psychosozialer Gesundheitsressourcen
• Gesundheitsbewusstsein fördern
• Selbstvertrauen in die eigenen körperlichen Fähigkeiten stärken
• Verbesserung der kinästhetischen Wahrnehmung / des Körpergefühls / der Körperwahrnehmung
• Bewegungsfreude vermitteln und gemeinsam erleben
• Freude am motorischen Lernen vermitteln und gemeinsam erleben
• Gezielt Erfolgserlebnisse herbeiführen und die Freude daran vermitteln
• Befähigung und Anregung zur regelmäßigen Ausübung positiver gesundheitsbezogener
Verhaltensweisen
• Kontrollüberzeugung und Selbstwirksamkeitserwartung stärken
• Körperwahrnehmung und -gefühl entwickeln und fördern
• Motivierung zum aktiven und spielerischen Trainieren in der Gruppe
• Bewegung und Training im partnerschaftlichen Miteinander erleben
• Statusfeststellung und Training/Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten:
o Gleichgewichtsfähigkeit o Orientierungsfähigkeit
o Differenzierungsfähigkeit o Reaktionsfähigkeit
o Umstellungsfähigkeit
o Kopplungsfähigkeit
o Rhythmisierungsfähigkeit
• Aufbau von Stressresistenz und Entspannungsfähigkeit in Alltag und Beruf
• Motivierung zur Fortführung des Gelernten und zur Integration des erworbenen Wissens bzw. der
Übungen/Fertigkeiten in den privaten und beruflichen Alltag.
Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparats, nicht geschlechtsspezifisch.