Autogenes Training

Durch das Autogene Training besteht die Möglichkeit, körperliche und seelische Entspannung hervorzurufen. Teilnehmer erfahren durch aufbauendes üben, die gefühlsmäßige und körperliche Ebene mit Autosuggestionen zu verbinden. Die Körperwahrnehmung wird hierzu auf Zustandsveränderungen in den Organfunktionen gerichtet. Der Zugang zum Unterbewusstsein (unwillkürliches Nervensystem) wird erreicht, in dem man bestimmte Formeln als Aufforderung an das Unterbewusstsein richtet. Dadurch werden Körperfunktionen verändert und führen eine innere Ruhe herbei. Teilnehmer erwerben im Präventionskurs die grundlegenden Kompetenzen zur Durchführung Ihrer eigenen Übungen im Autogenen Training. Der praktische und theoretische Kontext des Autogenen Trainings sowie über Empfindungen zu sprechen sind wesentliche Inhalte des Gruppenkurses. Der Kurs wird nach Bedarf aufgrund von beruflichen und privaten Rahmenbedingungen der Teilnehmer geteilt bzw. Termine zum Nachholen flexibel angboten.
8 x 60
Min.
145,00 €
18,13 €
pro Einheit
13 bis 17
Jahre
Nein
-Was ist Autogenes Training und was bewirkt es es? -Was ist Stress und welche Auswirkungen gibt es? -Wozu dient die Ruhetönung? -Kennenlernen und praktisches Einüben der einzelnen Übungen (Schwere-, Wärme-, Atem-, Herz-, Sonnengeflecht-, Kopf- und Stirnübung) -Erklärung und praktische Übung der Zurücknahme -Was sind paradoxe Phänomene? -Reflexion der einzelnen Übungen -Autogenes Training im Tagesablauf (tägliches Üben ist wichtig!)
Handlungswissen Die Inhalte werden vom Kursleiter teilnehmergerecht afgearbeitet. die Informationen werden mit praktischen Beispielen oder Übungen verbunden, damit sie mit dem Handlungserfahrungen gekoppelt werden können. Dabei wird die Aufmerksamkeit der Teilnehmer durch verbale Hinweise des Kursleiters und methodische Übungsfolgen sowie ggf. gezielten Kontrastwahrnehmungen gesteuert. Die Teilnehmer nehmen die Informationen bewusster wahr und können sie leichter in den Alltag integrieren.
Entspannungsverfahren wie das Autogene Training zielen darauf ab, physischen und psychischen Spannungszuständen vorzubeugen bzw. diese zu reduzieren. Sie setzen damit im Wesentlichen auf der Ebene des palliativ- regenerativen Stressmanagements an. Die zu erlernende Entspannungsreaktion des Autogenen Trainings stellt den Gegenpol zu den unter Stress auftretenden körperlichen Reaktionen dar. Im Verlauf des Autogenen Trainings wird durch regelmäßiges Üben die selbständige Auslösung der Entspannungsreaktion gebahnt und für den alltäglichen Einsatz stabilisiert. Zu den palliativen Strategien gehört das Wissen um die Bedeutung von Entspannung, Ruhe, Erholung und Abwechslung als Belastungsausgleich.
Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und über dessen regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden möchten. Kontraindikationen Ausgenommen sind schwere Psychosen, akute Krisen und einige andere seelische sowie körperliche Störungen, die sich bei Einsatz von Autogenem Training verstärken können.