Kräftigungstraining Budomotion - für ein starkes Haltungs- und Bewegungssystem

Der Kurs bietet den Teilnehmern ein gezieltes Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Verhaltenstraining in der Gruppe. Sie lernen Übungen zur Stabilisierung der Wirbelsäule, zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur und zur Verbesserung der Beweglichkeit. Zu gymnastischen Zwecken werden einige wenige Karatetechniken eingebaut, es erfolgt eine Wissensvermittlung u. a. zu den Themen "Rücken¬", "Haltung", "Haltungsoptimierung im Alltag", "Gelenke", "Gleichgewicht" und anderen wichtigen Dingen. Neben der Kräftigung wichtiger rückenstabilisierender Muskeln und Mobilisierung des Haltungs- und Bewegungssystems, werden die Teilnehmer auch für sie wichtige Verhaltensweisen kennenlernen. U. a. gibt es Tipps für die Alltagsbewältigung und dem Verhalten am Arbeitsplatz. Gleichsam erhalten die Teilnehmer individuelle funktionelle Heimübungsprogramme, mit denen sie weiterführend trainieren können, um Rückenbeschwerden vorbeugen zu können. Der Kurs und das weiterführende Heimtraining steigern die allg. Rückefitness
10 x 60
Min.
75,00 €
7,50 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Grundsätzlich sind die Stunden wie folgt aufgebaut: - Einleitung - Information (Stundenthema, Wissens- und Kenntnisvermittlung ...) -Erwärmung -Hauptteil * Verhaltenstraining (Anwendung der Theorie, gezielte Haltungs­ und Koordinationsschulung, Vermittlung richtigen Bewegens etc.) * Spezielle Funktionsgymnastik (Erlernen und Festigen von Übungen zur Stabilisierung, Mobilisierung, Kräftigung und Deh­ nung etc.) -Ausklang (psycho-physische Regulation) - Abschlussgespräch/Reflexion Der Einleitungsteil wird zur Begrüßung und zur Bekanntgabe der Stundeninhalte genutzt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau einer offenen Kommunikation, um eine aufgeschlossene und auf die Themenschwerpunkte sensibilisierte Atmosphäre zu schaffen. Eine Rückkopplung zu den Inhalten der letzten Stunde, bezüg­ lich ihrer Übertragbarkeit auf die persönliche Situation, ist ein notwendiger Bestandteil des Eingangsgesprächs. Themenwün­ sche, Fragen und Probleme werden vom Kursleiter aufgegriffen, geben sie doch eine Erfolgs- und Akzeptanzkontrolle. Bei der Wissens- und Kenntnisvermittlung werden schwer­ punktmäßig zielgruppenorientierte Gespräche, kürzere Vorträge bzw. Problemdiskussionen in den Stundenablauf eingebaut. In­ formationen werden methodisch, aber auch in den notwendigen Belastungspausen vermittelt bzw. vorbereitend für einen folgen­ den Stundenabschnitt eingeplant werden. Folgende Themen werden u. a. behandelt: - Haltungsschule - Rückenentlastung; funktionelles Bücken-Heben-Tragen, Gehen-Sitzen-Stehen-Liegen - Belastungsdosierung - Information zum Alltag; Schreibtischgymnastik, Fuß-ABC - Koordination und Gleichgewicht - Mobilisierung und funktionelle Kräftigung - Üben mit Kleingeräten - Entspannung und zur Stressbewältigung, - u.v.a.nn. Die Aufwärmphase dient der Aktivierung und Vorbereitung des Organismus auf die folgende Belastung. Die Inhalte orientieren sich am Hauptthema der Stunde. Neben der Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems werden in diesem Stundenabschnitt Übungen aus dem Bereich der Funktionsgymnastik mit den Schwerpunkten Mobilisation und Dehnung eingesetzt. Das sinn- volle Einbeziehen freud- und spaßbetonter Spielformen und ei- nigerweniger Karatetechniken zu Gymnastikzwecken ermöglicht das Schaffen einer motivierten Ausgangsposition. Im Hauptteil wird das Stundenthema systematisch aufbereitet. Die theoretisch vermittelten Informationen werden praktisch er- probt und können durch einen provozierten "Aha-Effekt" verständlich gemacht werden. Der Entwicklung der Koordination und der Balance wird, unabhängig vom Stundenschwerpunkt, ein entsprechender Stellenwert eingeräumt. Ziel der Entspannungsphase ist es, den Kursteilnehmern Entspannungsverfahren vorzustellen, auf Vor- und Nachteile hinzu- weisen und die Anwendbarkeit in entsprechenden Situationen zu ermöglichen. Im Abschlussgespräch werden die Ziele und Inhalte nochmals zusammengefasst. Vorschläge der Teilnehmer und Hausaufgaben für die kommende Stunde werden gemeinsam besprochen.
- praxisgesteuertes Lernen: von einfachen Übungen zu komple­xen Bewegungsabläufen - Wissensvermittlung durch Fachvorträge - Frontalunterricht, Partnerarbeit, Gruppenarbeit - Reflexion in Gruppen- und Partnergesprächen - Hinweise für die Umsetzung sowie für das Üben im Alltag - Vormachen - Nachmachen - Teilnehmerkorrekturen zur Sicherung der Nachhaltigkeit in der Bewegungsausführung - Kurzprogramme für zuhause - Hinweise zu/r Alltagstechniken/Allltagsbewältigung - Bewusste Körperwahrnehmung in verschiedenen Lebenslagen - Haltungsschule - Mobilisierung und Stabilisierung - Einführung in die Entspannung - Freudbetontes Bewegen - Funktionstest - Rückmeldung/Auswertung zum Befinden (Feedback und Kontrolle) - Handouts zu jeder Stunde/zu jedem Thema - Handouts zu den Übungsprogrammen für zuhause - u.v.a.m.
Ziel des Kurses ist das Erreichen der Kernziele des Gesund­heitssportes: 1. Stärkung physischer Gesundheitsressourcen 2. Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen 3. Verminderung von Risikofaktoren 4. Bewältigung von Beschwerden und Missbefinden 5. Bindung an gesundheitssportliche Aktivität 6. Verbesserung der Bewegungsverhältnisse Diese werden u. a. erreicht durch: - Erlernen rückenfreundlicher Körperhaltung/-bewegung bei der Alltags- und Berufsbewältigung - Verbesserung von Kraft/Kraftausdauer der zu Abschwächung neigenden Muskulatur, insbesondere Rücken-/Bauchmuskulatur - Steigerung der Dehnfähigkeit der zu Verkürzung neigender Muskelgruppen - Training von Gleichgewichts-/Koordinationsfähigkeit - Verbindung des gesundheitsorientierten Sportinhaltes mit einer methodisch in den Kurseinheiten eingebundener wissens- und Kenntnisvermittlung zu wichtigen Gesundheitsthemen - Schaffung günstiger Voraussetzungen für einen stabilen ge­sundheitsorientierten Lebensstil -Entwicklung und Förderung des Gesundheitsmotivs des Teil­nehmers -Stärkung des Know-hows der Teilnehmer, das qualitativ hoch­ wertige gesundheitsorientierte Heimprogramm zu nutzen - Motivation der Teilnehmer, nach Kursende an gesundheitsori­entierten Dauerangeboten der Vereine teilzunehmen
Teilnehmen können gesunde Erwachsene mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und/oder -wiedereinsteiger, die jeweils ohne behandlungsbe­dürftige Erkrankungen sind.