Präventives Schultertraining - ein Kräftigungsprogramm

Das „Präventive Schultertraining“ ist ein ganzheitliches Schultertraining, bestehend aus praktischen Einheiten mit dem Ziel des Schultertrainings sowie der Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen.
8 x 60
Min.
112,00 €
14,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Um ein ganzheitliches Training anzubieten werden verschiedene funktionelle Übungen auf der Matte sowie Übungen mit Kleingeräten (max. 50 % des gesamten Kursumfangs) mit der Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen zur Verhaltens- und Verhältnisprävention kombiniert. Der Teilnehmer erlernt innerhalb der präventiven Maßnahme eine optimale Ausführung von Alltags- und Freizeitbewegungen und entwickelt eine neuromuskuläre Balance. Ein weiteres Ziel des Trainings ist die unbewusste Verarbeitung propriozeptiver Signale durch eine zunächst bewusste Ausführung der Bewegungsaufgaben (Leonard 1998). Um die Nachhaltigkeit der präventiven Maßnahme zu sichern, steht das Erlernen von funktionellen Übungen (ohne Gerät), welche die Teilnehmer im Anschluss an den Kurs zu Hause eigenständig durchführen können, im Mittelpunkt. Dem Kursteilnehmer wird während der Maßnahme ein Handout mit Übungsbeispielen ausgehändigt. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit eines weiterführenden Trainings als Selbstzahler. Mit unterschiedlichen funktionellen Übungen werden verschiedene Muskelgruppen gestärkt und das Bewegungsverhalten des Teilnehmers verbessert. In der präventiven Maßnahme steht eine Ökonomisierung der Muskelaktivitäten durch die Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination durch verschiedene Übungen im Vordergrund. Durch diese Ökonomisierung ist der Teilnehmer in der Lage, die vorhandene Kraft im Alltag effektiv einzusetzen.
Es handelt sich um eine verhaltensorientierte Gruppenberatung, in welcher durch praktisches Training ein neues Bewegungsverhalten kennengelernt und geübt wird. Der Kurs findet in Kleingruppen von maximal 15 Teilnehmern statt. Es wird auf die spezifische Situation der Zielgruppe besonders unter dem Gesichtspunkt der Barriere, regelmäßig gesundheitssportlich aktiv zu sein und diese Aktivität beizubehalten, eingegangen. Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangel werden aufgezeigt. Wichtig ist hierbei die Verbindung praktischer Erfahrungen mit der Kenntnisvermittlung. Während des Trainings erfolgt eine systematische Anleitung mit ständiger Kontrolle der Haltung und des Bewegungsablaufes der Teilnehmer. Den Trainierenden werden Möglichkeiten aufgezeigt, die erlernten anatomischen und physiologischen Kenntnisse und die erlernten koordinativen Bewegungsfähigkeiten auf den Alltag zu übertragen. Dabei wird sowohl auf die Bewältigung gesundheitlicher Probleme, als auch auf die Bewältigung emotionszentrierter Probleme eingegangen. Strategien zur Bindung an körperliche Aktivitäten werden vermittelt. Um eine langfristige Verhaltensänderung zu unterstützen, findet zu Beginn und Ende jeder Stunde ein Gruppengespräch mit allen Teilnehmern statt. In diesen Gruppengesprächen werden Erfahrungen und Erkenntnisse ausgetauscht. Eine Vernetzung mit anderen Anbietern findet statt, um den Einstieg für den Kursteilnehmer zu erleichtern und ihn dabei zu unterstützen ein Folgeangebot wahrzunehmen. Kooperationspartner können z.B. Ärzte oder Sportvereine sein.
1. Stärkung physischer Gesundheitsressourcen: a) Vermittlung von alltagsbezogenen Übungen und Schulung von gesunden Haltungsgewohnheiten, Muskeldehnungen und Entspannungsübungen b) Verbesserung der körperlichen Beanspruchungsformen wie Kraft, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit 2. Aufbau einer Bindung an gesundheitssportliche Aktivität (Vermittlung von Verhaltens- und Verhältnisprävention) a) Stärkung der Eigeninitiative b) Verbesserung der Motivation 3. Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungsund Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, Soziale Kompetenz und Einbindung) 4. Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere der des Muskel-Skelettsystems) 5. Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen 6. Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (u. a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung).
Die Zielgruppe des Kurses wird zur Abgrenzung auf erwachsene Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-/Skelettsystems, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankung eingegrenzt