Selbstwirksam statt gestresst - mit 8 Modulen den Stress bewältigen und Gesundheitskompetenz entwickeln

Das Konzept "Selbstwirksam statt gestresst – mit 8 Modulen den Stress bewältigen und Gesundheitskompetenz entwickeln“ umfasst als Kurs 8 Module à 90 Minuten. Mit jedem Modul erfahren die Teilnehmenden, wie sie in unterschiedlichen Bereichen ihres täglichen Lebens kompetent mit Stress umgehen und Selbstwirksamkeit erleben können. Es sind praktische Tools um den Stress zu bewältigen, die eigene Gesundheitskompetenz zu stärken und die Lebensfreude zu entwickeln. Konkret geht es um Stress im Allgemeinen, Stress im täglichen Alltag, Stress rund um den Bereich Ernährung, Stress mit der Bewegung, Stress im Umgang mit den eigenen Gefühlen und Stimmungen, Stress mit der Kommunikation, Stress aufgrund von Konflikten. Die Teilnehmenden lernen nützliche Instrumente zum Zeit- und Selbstmanagement kennen, reflektieren ihre Einstellungen und Bewertungen und lernen neue Handlungsalternativen auszuprobieren. Im Verlauf des Kurses erlernen und praktizieren sie verschiedene Methoden der Entspannung.
8 x 90
Min.
225,00 €
28,13 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Das Konzept ist modular aufgebaut und besteht als Kurs aus 8 Modulen à 90 Minuten. Inhalte: Das Konzept befasst sich in acht Doppelstunden mit den Themen • Einführung in das Thema Stress • Stress, Selbstwirksamkeit und Gesundheitskompetenz • Stress und Zeitmanagement • Stress und Ernährung • Stress und Bewegung • Stress und Gefühle / Stimmungen • Stress und Kommunikation / Konflikte • Stressreduktion und Entspannung / Abschluss
Um die Ziele des Konzeptes zu erreichen, werden in den einzelnen Gruppenstunden regelmäßig insbesondere die hier näher erläuterten Methoden angewandt, die auf den Prinzipien Methodenvielfalt und Herausforderungen im geschützten Bereich beruhen. Die Methodenvielfalt macht die Kursstunden nicht nur abwechslungsreicher, sondern kommt auch den unterschiedlichen Stärken und Interessen der Teilnehmenden entgegen: Selbstreflexion: Angeregt und unterstützt durch die Selbstreflexionsbögen (Kognitives Stressmanagement) Die Selbstreflexionsbögen bilden einen zentralen Teil des Trainings. Mittels dieser Bögen, die einen Umfang von normalerweise drei Seiten haben, setzen sich die Teilnehmenden bereits vor der Stunde gedanklich mit dem Thema der kommenden Kursstunde auseinander und reflektieren ihr eigenes Verhalten. Verhaltensveränderung wird durch das geeignete Setzen von Zielen unterstützt. Dies geschieht in einer Art geführtem inneren Dialog, der stets der gleichen Einteilung folgt. Durch das klar strukturierte und durch den ganzen Kurs hindurch gleiche Gerüst wird der Transfer auf andere Themen oder Probleme des Alltags erleichtert. Die Teilnehmenden lernen anhand der Selbstreflexionsbögen Probleme konstruktiv anzugehen und zu lösen. Der Aufbau der Bögen orientiert sich dabei in der Regel am Ansatz von Kanfer ( Frederick Kanfer 1925 – 2002, war Professor für Psychologie und entwickelte die Selbstmanagement-Therapie). Kanfers Ansatz, verkürzt und abgewandelt auf fünf Schritte: 1. Identifikation des Problems und seine Beschreibung 2. Aufbau von Änderungsmotivation und (vorläufige) Auswahl von Änderungsbereichen 3. Verhaltensanalyse: Problembeschreibung und Suche nach aufrechterhaltenden Bedingungen 4. Klären und Setzen erreichbarer Ziele 5. Planung, Auswahl und Durchführung spezieller Methoden (als Mittel zum Ziel) Das Ausfüllen der Selbstreflexionsbögen durch die Teilnehmenden ist ein unverzichtbarer Teil des Konzeptes. Ohne die Auseinandersetzung mit den Inhalten der Bögen sind die Ziele nicht zu erreichen. Dies ist bereits zu Beginn des Kurses den Teilnehmenden zu verdeutlichen. Das Bearbeiten der Selbstreflexionsbögen wird von den Teilnehmenden sinnvollerweise als Termin mit sich selbst (stille Stunde) in den Terminkalender eingetragen. Gruppenarbeit, angeleitet und umgesetzt in praktischen Übungen (Kognitives Stressmanagement) In jeder Kursstunde wird im Anschluss an den Infoblock eine Gruppenübung durchgeführt. Sinn dieser Gruppenübung ist das Verarbeiten und Umsetzen der Inhalte des Infoblocks mit möglichst vielen Sinnen, damit sich das Gehörte möglichst gut einprägt und die praktische Umsetzung auch spielerisch (und im geschützten Bereich der Gruppe) gleich ausprobiert werden kann (Verhaltensänderung). Hierzu bieten sich pro Stunde verschiedene praktische Übungen an. Wichtig ist, dass alle Teilnehmenden in diese Gruppenübung integriert sind. Rollenspiele in der Gruppe und zu zweit/Interaktion (Kognitives Stressmanagement) Alternativ zur Gruppenübung können die Inhalte der Infoblocks wahlweise auch durch Rollenspiele umgesetzt werden (s.o.). Die Interaktion zu zweit beinhaltet entweder den Rückblick auf das kurzfristige Ziel aus der vorangegangenen Stunde oder das Setzen neuer Ziele zum aktuellen Modulthema. Dabei werden wichtige Bereiche der sozialen Kompetenz (aktives Zuhören und Verstehen) trainiert. Es ist von Vorteil, wenn die Paare hierfür von Stunde zu Stunde wechseln und sich die Teilnehmenden immer wieder auf neue Gesprächspartner einstellen müssen. Die Teilnehmenden helfen sich gegenseitig Ziele zu setzen, die auch erreichbar sind. Beim Rückblick geht es darum, dass die Teilnehmenden in der Gruppe klären, ob das kurzfristige Ziel der letzten Stunde erreicht wurde. Sie gratulieren sich gegenseitig zu Teilerfolgen und Erfolgen, sie unterstützen sich bei der Ursachensuche bei etwaigen Misserfolgen und helfen und motivieren sich dabei, neue realistische Teilziele zu setzen, die erreichbar sind. Entspannungs-, Atem- und Meditationsübungen (regeneratives Stressmanagement) Mit einer der verschiedenen Entspannungs- Atem- und Meditationsübungen am Anfang und Ende jeder Kursstunde erwerben die Teilnehmenden im Lauf des Kurses eine Auswahl an verschiedenen Techniken, die ihnen im Alltag helfen können, sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Die Länge der Übungen variiert; deshalb ist dieser Teil der Kursstunde gut als Zeitpuffer geeignet. Damit die Teilnehmenden möglichst viele verschiedene Techniken kennen lernen, ist es sinnvoll nicht immer die gleiche Abschlussübung zu machen. Darüber hinaus ist eine Entspannungs, Atem- oder Meditationsübung am Schluss der Stunde ein wohltuender Ausklang für die Teilnehmenden, mit dem sie ausgeglichen und entspannt in den Alltag entlassen werden können. Wissensvermittlung anhand von Infoblöcken (Instrumentelles Stressmanagement) Anhand der Infoblöcke führen die Trainer in das neue Thema ein und geben weitergehende Informationen. Dazu werden meist auch Folien und Materialien genutzt, die an die Teilnehmenden ausgegeben werden können. Des Weiteren geht der Kursleiter auf ausgewählte Details oder offene Fragen aus den Selbstreflexionsbögen ein, die von den Teilnehmenden im Vorfeld ausgefüllt wurden. In der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit muss die Kursleitung eine Auswahl treffen, welchen Schwerpunkt sie thematisch setzen möchte. Darüber hinaus kann sie auf weitere Informationsquellen zum jeweiligen Thema verweisen (Materialien, Netz). Arbeitsmaterialien (Instrumentelles Stressmanagement) Ausführliche und an den Bedürfnissen der Teilnehmenden orientierte Arbeitsmaterialien ergänzen die unterschiedlichen Methoden der Kursstunden. Sie bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, das Gelernte zu Hause noch einmal nachzulesen oder zu vertiefen und als Vorlage für eigene Übungen. Selbstwirksamkeit Kognitives Stressmanagement) Durch das Setzen von Zielen, die die Teilnehmenden auch erreichen können und tatsächlich erreichen, erleben die Teilnehmenden Selbstwirksamkeit. Damit vollziehen sie die dritte und entscheidende Erkenntnisstufe von: Ich soll → Ich will → Ich kann. Sie ist die entscheidende Stufe auf dem Weg zu einer Verhaltensänderung. Telefonanruf Unterstützend wirkt beim Erreichen der kurzfristigen Ziele, wenn die Teilnehmenden im Laufe der Woche von einem anderen Kursteilnehmenden noch einmal an die Umsetzung der Ziele erinnert werden. Dazu werden Paare gebildet, die einen gegenseitigen Telefonanruf vereinbaren. Diese Paare können von Stunde zu Stunde wechseln, oder über den kompletten Kurs unverändert bleiben. Auch mit dieser Methode trainieren die Teilnehmenden zusätzlich ihre sozialen- und emotionalen Kompetenzen. Kursstundenaufbau Die Struktur der einzelnen Kursstunden ist stets identisch und es ist von Vorteil dieses Gerüst auch beizubehalten. Durch die Wiederholung über den Kurs hinweg prägt sich der Aufbau bei den Teilnehmenden gut ein. Dies fördert und erleichtert ihnen den Transfer in ihren Alltag. Sie werden dadurch nachhaltiger befähigt, an Herausforderungen im alltäglichen Umfeld strukturiert heranzugehen und mit Stress konstruktiver umzugehen.
Modulen den Stress bewältigen und Gesundheitskompetenz entwickeln Ziel des Trainings ist eine Verbesserung des Umgangs mit Stress, der Verbesserung der Gesundheitskompetenz und verschiedener wichtiger Lebenskompetenzen. Die psychische und physische Gesundheit der Teilnehmenden kann über eine Steigerung des Kohärenzgefühls -also des Gefühls der Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Bedeutsamkeit des eigenen Lebens, nachhaltig verbessert werden. Berücksichtigt werden alle 3 Ebenen des Multimodalen Stressmanagements, also sowohl die instrumentelle Ebene wie auch die kognitive und die regenative Ebene.
Gesunde Versicherte mit Stresserleben, Versicherte mit Risikofaktoren aufgrund von Stress.