Funktionelles Kraft- und Beweglichkeitstraining in Bewegungsketten
„Use it or lose it“
Dieser ganzheitlich ausgerichtete Präventionskurs vermittelt gesundheitsbewussten Menschen, wie funktionelle Bewegungen getestet, wiederhergestellt, erhalten und optimiert werden.
Mit Hilfe praktischer und sinnvoll aufeinander abgestimmter Tests zur Feststellung individueller Voraussetzungen und gezielten Übungen (mit und ohne Equipment) werden fundamentale Bewegungsmuster trainiert. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Gesamtheit des Bewegungsapparates, das Vermitteln für Freude an natürlicher Bewegung und die Fähigkeit zur selbstständigen Durchführung funktioneller Übungen im Alltag gelegt.
Der Kurs ist fortschreitend progressiv aufgebaut, sodass mit jeder Einheit das Bewegungsrepertoire erweitert wird. Ausgewählte Mobilisations-, Aktivierungs- und komplexe Kräftigungsübungen komplettieren die Kursinhalte zu einem rundum stimmigen Bewegungsvergnügen in der Gruppe.
10 x 60
Min.
149,00 €
14,90 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Inhalte der Maßnahme
1. KE: Ausgangswerte ermitteln & spezifische Vorbereitung
2. KE: Hüfte I - Einschränkungen verstehen und kompensieren
3. KE: Schulter I - Einschränkungen verstehen und kompensieren
4. KE: Hüfte II - Stabilität und Trainingsmöglichkeiten
5. KE: Schulter II - Stabilität und Trainingsmöglichkeiten
6. KE: Rumpfmuskulatur - Stabilität und Trainingsmöglichkeiten
7. KE: Rumpfmuskulatur und Schulter/Arme – funktioneller Trainingskomplex
8. KE: Sprunggelenke – Anatomie und Trainingsmöglichkeiten
9. KE: Funktionelle Trainingskomplexe II & Testvergleich
10. KE: Kniebeuge und funktionelles Heimtraining
• Vermittlung von Beweglichkeitsübungen an den Hauptgelenken (Hüfte, Schulter,
Sprunggelenke, Handgelenke, Wirbelsäulenkette)
• Technikschulung (zielgerichteter Einsatz von Zusatzgeräten, Armbewegungen,
Körperschwerpunktverlagerung)
• Mehrgelenkiges Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht
• Koordinationsschulung und sensomotorische Aktivierung
• Gezielte Kräftigung des Rumpfes
• Atemschulung
• Effektwissen (Anatomie, Funktionsweise Körper, Zusammenhänge von Bewegungen)
• Schulung zur positiven Wirkung spezieller Bewegungsabläufe auf die Gesundheit
(Mobilisationsprogramm, spezifische Aktivierung von Rücken und Rumpfmuskulatur,
Faszientraining)
• Beratung über Möglichkeiten zum Fortführen des Bewegungskonzeptes
• Information zur Integration/ Transfer in den individuellen Alltag (Heimtraining)
• Beratung zu geeigneter Bekleidung sowie Trainingsgeräten
• Vermittlung positiver Bewegungserlebnisse (z.B. Gruppentraining mit geselligen Abschluss)
Methoden der Maßnahme
• Gruppenberatung (vorrangig deduktiv) zum Erlernen und Umsetzen neuer Techniken
(Vormachen- Nachmachen, Teillernmethode)
• Übungen zum Kennenlernen (interaktive Erwärmung, Namensspiele)
• Kontrastmethoden (Beweglichkeitstest im Vergleich um Effekte direkt zu erspüren)
• An Zielgruppen angepasstes Training Belastung-Pausen Regime im Zirkeltraining und
Übungsvariationen +/– (Regressionen & Progressionen)
• Koordinationstraining (Balanceübungen, Partneraufgaben)
• Handlungswissen durch praktische Erfahrung fördern
o Unterschiede und Belastungen wahrnehmen lassen
o Persönliche Defizite erkennen und Möglichkeiten kennen lernen diese aktiv entgegen
zu wirken
• Einzelaufgaben als auch Partnertrainings (Partner- und Technikkontrolle)
• Information und Beratung zu weiterführenden Angeboten (Folge- und Aufbaukurse,
alternative Bewegungskonzepte)
• Teilnehmermanual (Kurs-Handout für individuelle Testergebnisse, Übungen,
Belastungssteuerung, anatomischer Zusammenhänge, Trainingsmethoden,
Aufgabenblätter etc.)
• Management zur Reduzierung von Bewegungs-Barrieren
- Angebot von aufbauenden Folgekursen
- Gruppenberatung zu ergänzenden Trainingsprogramen bzw. weiteren
Bewegungseinheiten/ Woche)
- Einbettung erlernter Handlungskompetenz n den Alltag (z.B. Bewegungsroutinen
in den Alltag z. B. „Short Prep“)
- Einsatz von Koordinationstraining zur Verbesserung der motorischen Kontrolle
Reduzierung und Vermeidung physischer Gesundheitseinschränkungen durch mangelnde Beweglichkeit oder mangelnder Konditionsfähigkeiten (Beweglichkeit, Koordination, Kraft, Ausdauer).
Verminderung von Risikofaktoren durch Bewegungsmangel
• Erlernen von Bewegungsroutinen, welches leicht in Eigeninitiative
weitergeführt werden kann
Aufbau und Bindung an gesundheitssportliche Aktivitäten
• Motivieren zum regelmäßigen Anwenden (Life time)
• Verbesserung von Bewegungsabfolgen und Bewegungsausmaßen
• Verbesserung von Belastungsempfinden und -steuerung
• Vermittlung verschiedener Übungen sowie Bewegungsprogramme
und deren Transfer in den Alltag
Stärkung psycho-sozialer Ressourcen
• Aufbau von Handlungs- und Effektwissen (Verständnis anatomischer Gegebenheiten,
Einsatz und individuelle Variation verschiedener Techniken. Wie funktioniert
-schmerzfreie- Bewegung, Vermittlung von Intensitätssteuerung und Kraftwirkungen)
• Integration in das soziale Netzwerk der Sportgruppe
• Frauen und Männer ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen
• Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger
• Bewegungsarme Personengruppen,
• Personen mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelett-Systems, mit
Bewegungseinschränkungen und Defiziten im Bereich der motorischen Kontrolle
• Risikogruppen für Schulter-, Hüft- und Rückenschmerzen