Pilates ist eine effektive Methode zur Gesamtkörperkräftigung. Die Teilnehmenden lernen ein ganzheitliches Trainingsprogramm, bei dem Atmung und Bewegung in Einklang gebracht werden. Durch die Anspannung der Tiefenmuskulatur in Bauch, Rücken und Beckenboden wird der Rumpf insgesamt gekräftigt und damit das Powerhouse aktiviert. Funktionelle Bewegungsabläufen fördern zusätzlich die Beweglichkeit.
10 x 60
Min.
150,00 €
15,00 €
pro Einheit
18 bis 69
Jahre
Nein
Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit unter Berücksichtigung zielgruppengemäßer Schwerpunktsetzungen, mit Hinweisen zur indikationsspezifischen Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen und Übungen, zur motivierenden Durchführung der Module (z. B. Einsatz von Musik, Herstellung positiver sozialer Kontexte, Kursleiterverhalten)
• Lockerungsübungen im Rahmen der genannten Module zur Förderung physischer Ressourcen sowie ein Modul zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit
• Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur Wirkung der körperlichen Aktivitäten bei der problemzentrierten Bewältigung spezifischer Gesundheitsprobleme
• Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur Durchführung der Aktivitäten (z. B. indikationsbezogene Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen)
• Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe
• Maßnahmen zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende
• Kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung im Alltag (z. B. Treppensteigen, Radfahren)
• Anregungen für eine ergonomische und gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung sowie zur Vermeidung von einseitig belastenden Situationen in Beruf und Alltag
• Unterstützung der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten z. B. in Sportvereine
• Aufwärmen: durch einfache Schwung-, Lockerungs- und Koordinationsübungen
• Hauptteil: Gruppenprogramm mit und ohne Kleingeräte, Informationsvermittlung, Hausaufgaben
• Abschluss: Entspannung und Dehnen der Muskulatur
• Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens
• Informationen über die Zielgruppe, insbesondere zu den speziellen Gesundheitsproblemen und Risiken der Zielgruppe
• Informationen zu Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten
• Eingehen auf die spezifische Situation der Zielgruppe, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u. a. zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben)
• Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung (Handlungs- und Effektwissen unter Berücksichtigung des speziellen Problembereichs)
• Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalen Erleben (z. B. durch Rhythmisierung, durch Einsatz von Geräten und Materialien, durch Gruppenaufgaben)
Die Ziele orientieren sich an den 6 Kernzielen des GKV-Leitfadens:
• Kernziel 1: Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogene Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit), Stärkung der (Tiefen-)Muskulatur und Erhöhung der Beweglichkeit
• Kernziel 2: Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, soziale Kompetenz und Einbindung)
• Kernziel 3: Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelett-Systems)
• Kernziel 4: Bewältigung von psychosomatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und des Gesundheitszustandes der Teilnehmer
• Kernziel 5: Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität, Verbesserung des alltäglichen Bewegungsverhaltens
• Kernziel 6: Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (u. a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung im Alltag
Gesunde und ältere Erwachsene, mit speziellen Risiken im Muskel-Skelettsystem (z.B. überwiegend sitzender Tätigkeit) und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.