Sturzprävention – Standsicherheit im Alter (10x60min)
In diesem auf die Sturzprophylaxe konzeptionierten Gesundheitskurs werden effektive Techniken bzw. Übungen freudbetont umgesetzt. Dabei steht neben dem übergeordneten Training der Gleichgewichtsfähigkeit insbesondere eine Verbesserung der reaktiven und koordinativen Kraft der Arme und Beine im Fokus. Zur Verletzungsprophylaxe werden Abfang- und Abrolltechniken aufgezeigt sowie methodisch an den individuellen Leistungsstand der Teilnehmer angepasst und spielerisch trainiert. Das Präventionskonzept bietet durch ein Testverfahren zu Beginn und am Ende der Maßnahme Aussagen zur individuellen Sturzgefährdung.
Der Kurs ist fortschreitend aufgebaut, sodass Sie mit jeder weiteren Einheit Ihr Bewegungsrepertoire erweitern und später die Übungen Ihrem individuellen Ziel nach einsetzen können. Spezielle Mobilisations-, Heimtrainings- und Dehnungsübungen komplettieren die Kursinhalte zu einem rundum stimmigen Bewegungsvergnügen in der Gruppe.
10 x 60
Min.
90,00 €
9,00 €
pro Einheit
Ab 50
Jahre
Auf Anfrage
1. KE: Kurseinstieg/ Analyse und Einstufung möglicher Sturzgefährdung
2. KE: Einführung Gleichgewichtstraining & koordinative Kräftigung der Beinmuskulatur
3. KE: Koordinative Kräftigung von Armen und Rumpf
4. KE: Fallstrategie I – Schnelle Beine
5. KE: Fallstrategie II – Stützen/ Abfangen
6. KE: Fallstrategie III – Abrollen
7. KE: Sturzpräventives Partnertraining (Kombination sturzpräventiver Bausteine)
8. KE: Highlight – Sturzpräventions-Parcours
9. KE: Re-Test – Auswertung
10. KE: Sturzpräventives Training im häuslichen Umfeld & Kursabschluss
- Technikvermittlung (Mobilisationsprogramm für den ganzen Körper)
- Motorische Tests (Ausgangsniveau vs. Abschlussniveau der Teilnehmer bestimmen)
- Technikschulung (Variationsbreite bei Gleichgewichtsübungen, Belastungsreiz)
- speziell koordinative Kräftigung (Beine, Arme, Rumpf)
- Effektwissen in jeder Kurseinheit (bspw. durch Haushaltsanpassungen Sturzgefahren
mindern)
- Technikvermittlung (reaktives Bein-, Arm- und Rumpftraining)
- Schulung eines regelmäßigen Basisprogrammes (für Gleichgewichts-, Kraft- und
Reaktionstraining)
- Spezielle Technikschulung von Fallkriterien und -mustern
- Technikvermittlung (sinnvolle Abrollmuster)
- Atementspannung
- Mobilisationsübungen, Lockerung sowie Dehnung
- Beratung über Möglichkeiten zum Fortführen des Bewegungskonzeptes
- Information zur Integration/ Transfer in den individuellen Alltag (Heimtraining)
- Vermittlung positiver Bewegungserlebnisse (z.B. Gruppentraining mit geselligem Abschluss)
- Gruppenberatung (vorrangig deduktiv) zum Erlernen und Umsetzen neuer Techniken
(Vormachen- Nachmachen, Teillernmethode)
- Übungen zum Kennenlernen (Gruppenaufgabe Ballwurfspiele, Namensspiele,
interaktive Erwärmungen)
- Kontrastmethode (Intensität im Vergleich erspüren lassen - z.B. „1. Gang vs. 5. Gang“)
- auf die jeweilige Zielgruppe angepasstes Training (Belastungs-Pausen Regime im
Zirkeltraining, Angebot von Intensitätsvarianten bei der Übungsauswahl)
- Koordinationstraining (Balanceübungen, Partnerübungen, Reaktionstraining)
- Selbstwirksamkeit und Handlungswissen durch praktische Erfahrung fördern
• Unterschiede wahrnehmen und steuern durch: Technikwechsel, Hebelveränderungen,
hohen/ geringen Krafteinsatz, Entfernung etc.)
• Belastungseinschätzung sowie –steuerung entwickeln bzw. verbessern via individueller
Analogskala und Bewegungsaufgaben zu Belastungsvorgaben
- Einzelaufgaben als auch Partner- und Gruppentraining (Schattenlauf, Partner- Technik-
kontrolle)
- Gruppen-Trainingsevent (interaktives Kreis- sowie Stationstraining mit psycho-sozialer
Komponente)
- Beratung zu geeigneter Bekleidung sowie Trainingsgeräten
- Information und Beratung zu weiterführenden Angeboten (Folge- und Aufbaukurse,
alternative Bewegungskonzepte)
- Teilnehmermanual (Kurs-Handout für Übungstechniken, Belastungssteuerung, Dehnung,
Mobilisation, motorischer Test, Heimtraining etc.)
- abschließendes Kursevent mit geselligem Ausklang
- Management zur Reduktion von Bewegungs-Barrieren
• Angebot von aufbauenden Folgekursen
• Gruppenberatung zu ergänzenden Trainingsprogrammen bzw. weiteren
Bewegungseinheiten/ Woche
• Einbettung erlernter Handlungskompetenz in den Alltag (z.B. Umsetzung eines festen
Mobilisationsprogramms bzw. von Übungen mit Alltagsgegenständen)
• Einsatz von Entspannung als Möglichkeit zum Stressabbau
• Einsatz von reaktivem Koordinationstraining zur Sturzprophylaxe
Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (v.a. Gleichgewichts-, Reaktions-, Kraftfähigkeit)
Verminderung von Risikofaktoren durch Stürze und Bewegungsmangel
- Erlernen eines Bewegungsprogrammes, dass leicht in Eigeninitiative weitergeführt
werden kann
Aufbau und Bindung an gesundheitssportliche Aktivität
- Motivation zum regelmäßigen Anwenden (Life time)
- Verbesserung von Belastungsempfinden und –steuerung
- Vermittlung unterschiedlicher Übungen sowie Bewegungsprogramme und deren
Transfermöglichkeit in den Alltag
Stärkung psycho-sozialer Ressourcen
- Aufbau von Handlungs- und Effektwissen (Einsatz und Variation verschiedener Techniken,
Belastung bzw. Intensitätsvarianten, Kraftwirkung, Gleichgewichtsverbesserung)
- Integration in das soziale Netzwerk der Sportgruppe
- Körpervertrauen (zurück-)gewinnen
- ältere Frauen und Männer (ab 65./70. Lj.) ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen
oder jüngere Personen (ab 50) mit hoher Sturzgefahr
- Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger
- bewegungsarme Personengruppen
- Personen mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelett-Systems, im psycho-
somatischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle
- selbständig steh- und gehfähig, auch mit Fremdhilfen (Gehstock, Rollwagen o.ä.),
- Risikogruppen für Stürze
- Personen mit Sturzvergangenheit(en)