Hatha Yoga

Hatha Yoga ist eine komplexe und universell einsetzbare Gesundheitsmethode mit einem breiten Wirkungspotential. Bei aktiver Teilnahme der Übenden wirkt Yoga vielfältig, auf Körper, Geist und Seele, bei Alt und Jung, präventiv und unterstützend. Yoga als komplexe Interventionsmaßnahme bezieht neben Körperübungen(Asanas) auch Atemübungen(Pranayama), Entspannung und Meditation(Ddyana) mit ein. Für Hatha Yoga als gesundheitsfördernde Maßnahme spricht auch die Tatsache, dass psychologische Variablen wie Selbstvertrauen und Selbstautonomie positiv beeinflusst werden. Wer regelmäßig Hatha Yoga betreibt, ist ausgeglichener und schläft besser. Muskeln, Sehnen und Bänder werden gekräftigt und gedehnt. Der Kreislauf wird angeregt und die inneren Organe gestärkt. Hatha Yoga ist auch eine spirituelle Wegbeschreibung und eine spezielle Lebensführung. Wer sich für das ursprüngliche Yoga entscheidet, wählt einen ganzheitlichen Lebensstil. 31
10 x 90
Min.
130,00 €
13,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
•besonderer Schwerpunkt für alle Kursteilnehmer ist das präzise Erlernen des Sonnengrußes •die Stressbewältigung erfolgt über: das Bewusstmachen der Vernachlässigung körperlicher Symptome,das langsame und reinfühlende Üben von Asanas mit Affirmationen und Autosuggestion(siehe 3. Handout),der einfachen bis komplexen Meditation,der Übungen des Pranayamas,und der Visualisierung bzw. des PMR`s. •bei der Stressbewältigung spielt das stete Einlegen von Zwischenpausen(Shavasana, Nakarasana) nach einer Asana mit Yogavollatmung deshalb eine große Rolle, weil der Körper wieder lernen muss, effektiv mit seinem Energiehaushalt umzugehen, • die Wahrnehmungsübung(siehe Erläuterung zur Kurseinheit 2) bewirkt dazu beim Teilnehmer achtsam und konzentriert auf seine Gefühle, Empfindungen und Körperreaktionen einzugehen, • Atemübungen mit Visualisierung, wie z.B. nach Carl Simonton(siehe Konzept, S. 14) tragen mit der Erweiterung der Atemkapazität zur Lockerung im Schulterbereich bei und beseitigen somit Beklemmungen im Brustraum bzw. mindern die Unruhe, • die Meditationsübung „Meditation der goldenen Blume“(siehe Konzept, S. 19) ermöglicht den Teilnehmern das Spüren beim Übergang vom physischen in den energetischen Körper, •der „Leitfaden für die Meditation“(4.Handout, Konzept S.20) ermöglicht dem Teilnehmer den Alltagstransfer und die Anwendung weiterer Mantrameditationen, • die Begrüßung mit dem Mantra OM und dem Segensmantra bekräftigen den gemeinsamen Beginn zur Stressbewältigung und lassen Schwingungen für Ruhe und Gelassenheit aufnehmen, • ab der Kurseinheit 4 erfolgt der Übergang zur tradierten Form des Hatha Yogas nach Swami Sivananda, wozu Anfangsentspannung, Pranayama, Sonnengruß, Asanas und Tiefenentspannung gehören, • mit der 6. Kurseinheit wird auf spezifische Asanas aus dem yogatherapeutischen Bereich zur Stressbewältigung eingegangen, •ein spezifisches Herangehen aus Sicht der Tiefenmuskulatur und des Bindegewebes der Teilnehmer bietet das Thema Yin Yoga zur Stressbewältigung mit der Kurseinheit 7, wobei Kenntnisse über die Meridiane, Nadis und Faszien in die Übungen eingehen, • häufige Stresssymptome, wie Kopfschmerzen und Schlafstörungen werden in der 8. und 9. Kurseinheit durch eine entsprechende Anfangsentspannung, therapeutische Asanas und Tiefenentspannung beseitigt, • die 10. Kurseinheit schafft mit der Rückkehr zur Rishikesh – Reihe nach Swami Sivananda die Kontrolle und Auswertung der Stressbewältigung der Teilnehmer für eine bessere Lebensqualität, • die Handouts sichern den Teilnehmern Alltagstransfer und Nachhaltigkeit
Die Methodik basiert auf eine verhaltensorientierte und theoretisch fundierte Gruppenberatung. Psychophysische Wirkungszusammenhänge von Eu- und Distress und Entspannung werden erläutert und mit den Teilnehmern diskutiert. Die Bedeutung und Herangehensweise an Entspannungsverfahren werden durch die Erklärung der Wirkungsweise von Sym- und Parasympathikus des vegetativen Nervensystems verständlich gemacht. Dabei wird immer wieder der Zusammenhang von vollständiger Yogaatmung, kontrollierter, langanhaltender Ausführung der Asanas und die Verbindung mit Affirmationen zur Beruhigung des Geistes eingegangen. Je tiefer Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht werden können, desto erfolgreicher wird ein Transfer in den Alltag.
Bei diesem Kursthema wird ein ganzheitlicher Ansatz, der Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll, verfolgt. Das hat eine beruhigende und ausgleichende Wirkung auf die Gemütslage, kann entspannen und Stress entgegenwirken. Kraft, Flexibilität, Muskelausdauer und Gleichgewichtssinn werden bei den Asanas(Körperhaltungen) trainiert. Die Rückenmuskulatur wird gekräftigt, was zu einer besseren Körperhaltung führt. Durch die Aktivierung von Muskeln, Sehnen, Bändern, Blut-und Lymphgefäßen wird die Durchblutung verbessert. Auch der Stoffwechsel, Drüsen und Organe profitieren von den Übungen. Mit den Entspannungsübungen werden physische und psychische Spannungszustände vorgebeugt bzw. reduziert. Sie setzen vor allem auf der Ebene des palliativ-regenerativen Stressmanagements an. Die zu erlernende Entspannungsreaktion stellt den Gegenpol zu den unter Distress auftretenden körperlichen Reaktionen dar. Durch regelmäßiges Üben, beginnend mit der geführten 1x wöchentlichen „Reizsetzung“, mit der Möglichkeit des alltäglichen Einsatzes durch die Handouts wird die selbstständige Auslösung der Entspannungsreaktion gebahnt.
Ab 18 Jahre bis unbegrenzt älter Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktionen erlernen und über ihre regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden möchten. Für Versicherte mit schweren behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen sind die Maßnahmen kontraindiziert.