Kreative Bewegungsförderung im Kindesalter (Koordination)
Bewegung hat für den ganzheitlichen Entwicklungsprozess des Kindes, für seine individuelle, harmonische Persönlichkeitsentfaltung, eine fundamentale Bedeutung. Das primäre Ziel einer Bewegungsförderung ist die harmonische, individuell- ganzheitliche Entwicklung des Kindes und die Entfaltung seiner gesamten Persönlichkeit. Die Ganzheitlichkeit der menschlichen Persönlichkeit wird gefördert, indem vielfältige Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen in Handlungssituationen vermittelt werden. Bewegung und Wahrnehmung sind als untrennbare Einheit zu verstehen.
Eine eingeschränkte Bewegungserfahrung behindert körperliches Wohlbefinden und Gesundheit, soziale Integration, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen un
Durch vielfältige Wahrnehmungs- und Bewegungshandlungen in unterschiedlichen Situationen erlangt das Kind wichtige Körper- und Umwelterfahrungen. Erst auf der Grundlage sinnlicher Wahrnehmungen erwirbt das Kind die Fähigkeit, willkürliche, zielgerichtete Bewegungen ausführen zu können.
8 x 60
Min.
100,00 €
12,50 €
pro Einheit
6 bis 7
Jahre
Ja
(nähere Ausführungen siehe Stundenbilder)
Grundmotorische Fähigkeiten der Bewegung (z. B. das Gehen, Laufen, Hüpfen, Springen, Krabbeln, Kriechen, Klettern, Steigen, Rutschen, Rollen, Ziehen, Schieben, Werfen, Schaukeln und Schwingen)
− Schulung koordinative Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Steuerungsfähigkeit, räumliche Orientierungsfähigkeit)
o sich bewegen
o Geräte bewegen
o sich an Geräten bewegen
o sich mithilfe von Geräten bewegen
− Spielthemen
o Spielformen mit und ohne Regeln
o Spielritual
− Entspannungsphasen
− Möglichkeit der Einbindung der Bewegungselemente und Spielformen in weiterführende, dauerhafte Sportprogramme, um Risikofaktoren abzuschwächen.
− Hausaufgaben
Jede Bewegungsstunde des Kursprogramms untergliedert sich in Einstiegs-, Erwärmungs-, Haupt-, Ausklang-, Abschluss-, Hausaufgaben- und Informationssequenz.
− Vermittlung von Handlungswissen
− Vermittlung von Effektwissen
− Bewegungsaufgabe
− Bewegungsanweisung
− Bewegungskorrektur
− Anregungen und Herausforderungen zu Bewegung, Spiel und Sport
− Offene, freie Bewegungsaufgaben
− Einfache Bewegungsfolgen hinzu Folgekopplungen
− Von der Grob- zur Fein- und Feinstkoordination
− Aktivität ohne Gerät/Material hin zur Geräte-Materialkombination
− Von der Körpererfahrung über die Sacherfahrung hin zur Sozialerfahrung
Durch koordinative und sensomotorische Spiel- und Übungsformen werden motorischen Fähigkeiten (besonders die Koordination), eine aufrechte und stabile Haltung (besonders Kraft und Gleichgewicht) sowie die Körperwahrnehmung geschult. Damit geht auch der Ausgleich von kindlichem Bewegungsmangel und muskulärer Dysbalancen einher. Das gruppenorientierte Sozialverhalten wird geübt und weiterentwickelt.
Die spielerischen Inhalte des Programms werden dabei durch Informationssequenzen, Verhaltensregeln, Reflexion am Stundenende (Selbst- und Fremdwahrnehmung, Eindrücke, Probleme) und Einbeziehung der Eltern ergänzt. Besonders durch diesen Punkt strebt das Bewegungsprogramm an, dass die gesamte Familie eine langfristige Veränderung des Lebensstils erreicht. Wichtig für den Erfolg des Programms ist eine bestmögliche Einbindung der Eltern. Bevor die erste offizielle Kursstunde der Kinder beginnt, werden daher in der Kursstunde »0« die Eltern hinsichtlich des Programms geschult bzw. informiert.
Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und –wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparates.