Wirbelsäulengymnastik – Sanfte Kräftigung für Senioren

In diesem speziell auf Menschen im Seniorenalter ausgerichteten Präventionskurs werden effektive Techniken und Übungen zur Verbesserung der Rückengesundheit freudbetont umgesetzt. Dabei steht neben dem gezielten Training der Rückenmuskulatur insbesondere eine Verbesserung der Kraft sowie allgemeinen Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination im Fokus. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf leicht umsetzbare, dem Alter angepasste Trainingsprogramme in einfachen Ausgangspositionen (Sitz, Stand, Vierfüßler Stand) gelegt. Die Kurseinheiten sind progressiv aufgebaut, beinhalten jedoch auch immer wiederkehrende Bewegungsroutinen und gewährleisten so eine Integration in den Alltag. Spezielle Mobilisations- und Dehnungsübungen komplettieren die Kursinhalte zu einem rundum stimmigen Bewegungsvergnügen in der Gruppe.
10 x 60
Min.
100,00 €
10,00 €
pro Einheit
Ab 50
Jahre
Nein
1. KE: Kurseinstieg und Belastungseinschätzung 2. KE: Rücken Basisübungen 3. KE: Koordinative Kräftigung und Rückenstabilität 4. KE: Steigerungen 5. KE: Kräftigung mit Tube 6. KE: 2-Zonen-Training 7. KE: Zirkeltraining 8. KE: Stationstraining 9. KE: Partnertraining 10. KE: Abschlusstraining und Kursabschluss - Technikvermittlung (Standardprogramme: Kraft, Gleichgewicht, Beweglichkeit) - Technikschulung (zielgerichteter Einsatz von Zusatzgeräten, Armbewegung, Schritte, gezielte Körperhaltung für sensomotorische Übungen) - Ausdauertraining - Koordinationsschulung und sensomotorische Aktivierung - spezielle Kräftigung (Beine, Gesäß, Rumpf, Rücken) - Mobilisationsübungen, Lockerung sowie Dehnung - koordinative Bewegungsaufgaben zur Verbesserung der geistigen Fähigkeiten - Materialberatung (sinnvolle Zusatzgeräte) - Atemschulung - Effektwissen (Übungstechnik und Intensitätsregulierung [z.B. Tube-Technik]) - Schulung zur positiven Wirkung spezieller Bewegungsabläufe auf die Gesundheit (z.B. „Mobilisationsprogramm“ und Aktivierung der tiefen Rückenmuskulatur) - Beratung über Möglichkeiten zum Fortführen des Bewegungskonzeptes - Information zur Integration/ Transfer in den individuellen Alltag (Heimtraining) - Vermittlung positiver Bewegungserlebnisse (z.B. Gruppentraining mit geselligem Abschluss)
- Gruppenberatung (vorrangig deduktiv) zum Erlernen und Umsetzen neuer Techniken (Vormachen- Nachmachen, Teillernmethode) - Übungen zum Kennenlernen (Gruppenaufgabe Ballwurfspiele, Namensspiele, interaktive Erwärmungen) - Kontrastmethode (Intensität im Vergleich erspüren lassen - z.B. Koordinationstraining („Weniger ist mehr“) vs. Krafttraining - auf die jeweilige Zielgruppe angepasstes Training (Belastungs-Pausen Regime im Zirkeltraining, Angebot von Intensitätsvarianten bei der Übungsauswahl) - Koordinationstraining (Balanceübungen, Partnerübungen, Rhythmusorientierung) - Handlungswissen durch praktische Erfahrung fördern • Unterschiede wahrnehmen und steuern durch: Technikwechsel, Hebelveränderungen, hohen/ geringen Krafteinsatz, Entfernung etc.) • Belastungseinschätzung sowie –steuerung entwickeln bzw. verbessern via individueller Analogskala und Bewegungsaufgaben zu Belastungsvorgaben - vor allem Partner- und Gruppentraining (Spiegelbild, Partner- Technikkontrolle, etc.) - Gruppen-Trainingsevent (interaktives Kreis- sowie Stationstraining mit psycho-sozialer Komponente) - Beratung zu geeigneter Bekleidung sowie Trainingsgeräten - Information und Beratung zu weiterführenden Angeboten (Folge- und Aufbaukurse, alternative Bewegungskonzepte) - Teilnehmermanual (Kurs-Handout zu Basisübungen und Standardprogrammen) - abschließendes Kursevent mit geselligem Ausklang - Management zur Reduktion von Bewegungs-Barrieren • Angebot von aufbauenden Folgekursen • Gruppenberatung zu ergänzenden Trainingsprogrammen bzw. weiteren Bewegungseinheiten/ Woche • Einbettung erlernter Handlungskompetenz in den Alltag (z.B. Umsetzung eines festen Mobilisationsprogramms) • Einsatz von Entspannung als Möglichkeit zum Stressabbau • Einsatz von Koordinationstraining zur Aktivierung von Tiefenmuskulatur sowie Sturzprophylaxe
Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (v.a. Ausdauer-, Koordinations- und Kraftfähigkeit) Verminderung von Risikofaktoren durch Bewegungsmangel - Erlernen eines Bewegungsprogrammes, dass leicht in Eigeninitiative weitergeführt werden kann Aufbau und Bindung an gesundheitssportliche Aktivität - Verbesserung von Belastungsempfinden und –steuerung - Vermittlung unterschiedlicher Übungen sowie Bewegungsprogramme und deren Transfermöglichkeit in den Alltag Stärkung psycho-sozialer Ressourcen - Aufbau von Handlungs- und Effektwissen (Einsatz und Variation verschiedener Techniken, Belastung bzw. Intensitätsvarianten, Kraftwirkung, Beweglichkeitsverbesserung) - Integration in das soziale Netzwerk der Sportgruppe
- Frauen und Männer ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen im Seniorenalter, - Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, - bewegungsarme Personengruppen, - Personen mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelett-Systems, im psycho-somatischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle, - Risikogruppen für Rückenschmerz.