Autogenes Training ist ein von Johann Heinrich Schultz entwickeltes psychosomatisches Entspannungsverfahren, das zu mehr Ausgeglichenheit führt. Es kann Ihnen helfen, die Belastungen Ihres Alltags abzubauen und dadurch stressbedingen Erkrankungen wirksam vorzubeugen. Schritt für Schritt lernen Sie, jederzeit und überall durch gezielte Konzentration spezielle Körperfunktionen so zu beeinflussen, dass Sie schon in wenigen Minuten einen Zustand körperlicher und seelischer Entspannung erreichen und sich in jeder belastenden Situation sofort selbst helfen können. Sechs Grundübungen (Schwere, Wärme, Atmung, Sonnengeflecht, Stirn-kühle) führen zum Ausgleich aller körperlichen und sonst unwillkürlichen Funktionen. Psychosomatische Beschwerden wie z.B. nervliche und muskuläre Verspannungen, hoher Blutdruck, Atem-, Herz- oder Kreislaufprobleme, Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten können gelindert oder beseitigt werden. Auch bei ursprünglich körperlichen L
8 x 60
Min.
110,00 €
13,75 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
Autogenes Training, Begriffserklärung, Informationen zur Geschichte,Zweck, Funktions- und Wirkungsweise des AT sowie über Stress und krank machende Folgen von negativem Stress auf die Gesundheit, Thematisierung von Indikationen, Kontraindikationen, Erklärungen zu Übungsbedingungen und -haltungen, Erläuterung der sechs Grundübungen des AT sowie Zusatzübung Schulter-Nacken-Feld sowie deren Durchführung unter Anleitung im Sitzen und Liegen, Notwendigkeit der Rücknahme vor körperlicher Aktivität, Rückmeldung und Problembehandlung bei Schwierigkeiten, Betonung der Wichtigkeit regelmäßigen Übens.
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit Erläuterung der psychophysischen Wirkzusammenhänge von Stress und Entspannung Einübung des Entspannungsverfahrens sowie Anleitung für Übungen außerhalb der Trainingssitzungen, um einen Transfer in den Alltag zu gewährleisten.
Die Maßnahme zielt darauf ab, physischen und psychiscen Spannungszuständen vorzubeugen bzw. diese zu reduzieren. Sie setzt damit im Wesentlichen auf der Ebene des palliativ-regenerativen Stressmanagements an. Die zu erlernende Entspannungsreaktion stellt den Gegenpol zu den unter Stress auftretenden körperlichen Reaktionen dar. Im Verlaufe des Entspannungstrainings wird durch regelmäßiges Üben die selbstständige Auslösung der Entspannungsreaktion gebahnt und für den alltäglichen Einsatz stabilisiert.
Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und über deren regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden möchten. Für Menschen mit akut behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen ist die Maßnahme kontraindiziert.