Wirbelsäulengymnastik (Kraft)

Bewegungsmangel ist ein zentraler Risikofaktor für die Entstehung insbesondere von Herzkreislauferkrankungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen. Körperliche Inaktivität mit ihren Folgen wurde demzufolge bereits als das zentrale Gesundheitsproblem des dritten Jahrtausend bezeichnet. Daraus ergeben sich katastrophale Folgen für die Lebensqualität, Volksgesundheit und auch auf die Ökonomie. Das vorliegende Konzept einer Wirbelsäulengymnastik soll daher eine Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität bewirken und somit präventiven Einfluss auf die Gesundheit der Teilnehmer haben.
8 x 45
Min.
40,00 €
5,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Wirbelsäulengymnastik ist ein Kursangebot, welches aus 8 UE mit jeweils 45 Minuten besteht. Die jeweiligen UE bestehen aus einem Grundprogramm und werden mit zusätzlichen Schwerpunkten aus den verschiedenen Modulen ergänzt. Das Kurskonzept umschließt folgende Inhalte zur Reduzierung von Bewegungsmangel: Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur gesundheitsfördernden Wirkung von Bewegung und Entspannung insbesondere der durchgeführten Aufgaben zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness (z.B. Belastungsdosierung und korrekte Ausführung der Übungen Vermittlung von Körpererfahrungen in der Gruppe durch positive Bewegungserfahrungen während der Übungen Kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag und Vermeidung von einseitigen belastenden Situationen in Beruf und Alltag Maßnahmen zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben auch nach Interventions-Ende Module zur Verbesserung von physischen Ressourcen im Bereich Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit durch kompetente Anleitung des Kursleiters Lockerungsübungen im Rahmen der genannten Module zur Förderung der psychischen Ressourcen sowie ein Modul zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit und Stressbewältigung Unterstützung der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten Jede Trainingseinheit hat einen speziellen Schwerpunkt, damit alle vom Leitfaden Prävention vorgegeben Methoden und Inhalte berücksichtigt werden können. Stundenthema: Einführung in die Wirbelsäulengymnastik; Möglichkeit zur Reduzierung des Bewegungsmangels Stundenthema: Wirbelsäulengymnastik mit Aufbau von Handlungs- und Effektwissen, sowie einüben von Übungen zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness Stundenthema: Wirbelsäulengymnastik unter der Berücksichtigung des Risikofaktors Bewegungsmangel und seine Folgen für die Wirbelsäule, Reduzierung durch explizite gesundheitssportliche Aktivität Stundenthema: Wirbelsäulengymnastik Schwerpunkt HWS/ Nacken/ Schulter; praktisches Training und zielgruppenspezifisches Barrieremanagement Stundenthema: Wirbelsäulengymnastik Schwerpunkt HWS/ Nacken/ Schulter Teil 2; praktisches Training und zielgruppenspezifisches Barrieremanagement Stundenthema: Wirbelsäulengymnastik in Bezug auf ergonomische Alltagsgestaltung Stundenthema: Wirbelsäulengymnastik mit Schwerpunkt Lendenwirbelsäule und Beinachsentraining in Bezug auf muskuläre Dysbalancen Stundenthema: Wirbelsäulengymnastik mit Schwerpunkt Lendenwirbelsäule und Beinachsentraining in Bezug auf muskuläre Dysbalancen Teil 2 Stundenthema: praxisorientierte Wiederholung und Vertiefung der Kurseinheiten Stundenthema: Modul zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit
Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens, durch einen qualifizierten Trainer, der eine ständige Korrektur und eine verhaltensorientierte Gruppenberatung anbietet Appell an Teilnehmer, in dem auf Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangels, sowie zu Barrieren der Zielgruppe , regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten Verknüpfung von Praxis und Theorie bei jeder Übung und aufzeigen von positivem Bewegungsempfindens (auch durch Einsatz von Musik und Zusatzmaterialien, wie z.B. Bällen) Erleichterung bei Integration in den Alltag durch Handout von Übungen Eingehen auf die spezifische Situation der Zielgruppe insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u.a. Zielgruppen angemessene Belastungsvorgaben Vermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (Handlungsplanung und Barrieremanagement) Vernetzung des Angebotes einerseits zur Erleichterung eines Einstiegs (z.B. mit Ärtzen) andererseits zur Unterstützung des Übergangs in Folgeangebote Vernetzung des Angebots zur Erleichterung eines Einstieges und zur Unterstützung des Übergangs in Folgeangebote
Das Hauptziel der Maßnahme besteht in der Erzielung von Gesundheits-, Verhaltens,- und Verhältniswirkungen und der zu erlangenden Handlungskompetenz und Eigenverantwortung. Folgende Teilziele sollten dafür erreicht werden: Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordination, Entspannung) Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, Soziale Kompetenz und Einbindung) Verminderung von Risikofaktoren, durch Verhaltensänderung. Die Teilnehmer sollten gesundheitsschädigendes Verhalten vermeiden und durch das Erlenen von richtigen Bewegungsabläufen die Risikofaktoren zu vermindern. Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität, Hilfe zur Selbsthilfe: Durch Teilnahme an den Kursen, sollen die Teilnehmer lernen auch nach dem Präventionskurs eigenständig die Übungen durchzuführen. Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (z.B. Aufbau von Netzwerken zum Zugang gesundheitssportlicher Aktivität und bei deren Weiterführung)
Erwachsene von 18 – 69 Jahren, Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelettsystems, aber ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen