Joggen ist eine noch schnellere Fortbewegungsart als das Walking. Als sogenannte Lifetime-Sportart kann sie fast überall von fast jedem ausgeführt werden. Joggen ist eine Ausdauersportart, die ideal für Menschen ist, welche z. B.: eine einseitige berufliche Tätigkeit ausüben, wie Bürotätigkeiten. Nebenbei kann das Joggen stressenkend wirken und Begleiterscheinungen vorbeugen.
10 x 75
Min.
139,00 €
13,90 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Module zur Verbesserung der physischen Res¬sourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Ko¬ordinationsfähigkeit, mit Hinweisen zur Bela¬stungsdosierung, Belastungssteuerung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen und Übungen zur besseren motivierenden Durchfüh¬rung der Module.
Im Rahmen des Kurskonzeptes „Gesundes Joggen“ lernen die Kursteilnehmer die Life Time Sportart Joggen kennen. Die einzelnen Inhalte halten sich an die Vorgaben aus dem Leitfaden für Primärprävention. Die motorischen Hauptbeanspruchungsformen bestehen u. a. aus einem Ausdauertraining, dass gekoppelt wird an ein modernes Dehnungsprogramm. Zur besseren Ansteuerung der Muskulatur sind einzelne Koordinationsübungen Bestandteil des Kurskonzeptes. Belastungsdosierung, Belastungssteuerung zur besseren Belastungsanpassung sind geeignet die Selbstwirksamkeit und Kontrollüberzeugung der Teilnehmer aufzubauen. Das Kennenlernen der subjektiven Belastungsempfindung der Teilnehmer wird mittels Borg-Skala, sowie über das Kennenlernen einer Steuerung über die Herzfrequenz mit Pulsmessung vermittelt. Kennenlernen von Entspannungsübungen als Regenerationsmöglichkeit oder zur Verbesserung von Beweglichkeit runden das Programm ab. Positive Körpererfahrung und positive Bewegungserlebnisse in der Gruppe verstärken die gewünschten psychosozialen Effekte. Wiederholte Reflektionen über entstehende Veränderungen der eigenen körperlichen Belastbarkeit, Stimmung und ein Hausaufgabenprogramm hilft den Teilnehmern einen Alltagstransfer zur Förderung und Bindung an körperliche Aktivität herzustellen.
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training
- Vermittlung von Hintergrund-, Handlungs- und Effektwissen
- Einzel- und Gruppenarbeit
- Gruppengespräch, Kurzvortrag ,Blitzlicht und Spiele
- Frontalunterricht, Stuhl- und Sitzkreis
- Hausaufgabenprogramm
- Bewegungstagebuch
- Assessments
- Handout
Joggen ist eine noch schnellere Fortbewegungsart als das Walking. Hier wird der Körper teilweise vor hohe physische Belastungen (erhöhte Stoß- und Druckbelastungen für die Beingelenke) gestellt. Für Bewegungseinsteiger oder Bewegungswiedereinsteiger ist diese Sportart nicht unbedingt die optimale Wahl. Beim sogenannten Softjogging wirkt eine wesentlich geringere Gelenkbelastung, weil durch kürzere Schritte eine deutlich geringere Flugphase entsteht. Eine andere Möglichkeit ist es, mit einem Intervalltraining zu starten und somit die Belastungsintensität dosiert zu steigern.
Einer der größten Risikofaktoren und Förderer von Zivilisationserkrankungen in unserer heutigen Gesellschaft ist der Bewegungsmangel. Die LifeTimeSportart Jogging ist eine hervorragende Methode zur aktiven Gesundheitsförderung.
Stärkung der physischen Gesundheitsressourcen
Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogener Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit)
Dies entspricht z. B. der Empfehlung des renommierten American College of Sports Medicine (1998). The recommended Quantity and Quality of Exercise for Developing and Maintaining Cardiorespiratory and Muscular Fitness and Flexi¬bilty in Healthy Adults, Med Sci Sports Exerc. 30, 975-991.
Zur Begründung der Ziele und deren Umsetzung
Vgl. u. a. American College of Sports Medicine (2000). Guidelines for Exercise Testing and Prescription. Philadelphia etc.; Brehm, W., Bös, K., Opper, E. & Saam, J. (2002). Gesundheits¬sportprogramme in Deutsch-land.
Analysen und Hilfen zum Qualitätsmanagement für Sportverbände, Sportvereine und andere Anbieter von Gesundheitssport. Physical activity, and health: introduction to the dose-response symposium. Medicine & Science in Sports & Exercise, 33, 6, 347-350.
Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen
- insbesondere Hintergrund-,Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, Soziale Kompetenz und Einbindung)
Schorndorf; Brehm, W., Pahmaier, I., Tiemann, M., Ungerer-Röhrich, U. & Bös, K. (2002). Psychosoziale Ressourcen – Stärkung von psychosozialen Ressourcen im Gesundheitssport. Deutscher Turnerbund. Frankfurt.
Verminderung von Risikofaktoren
- insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelettsystems
-
Aufbau von und Bindung an gesundheitsorientierte Aktivität
- Sensibilisierung für haltungs- und bewegungsförderliche Verhältnisse
Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität "Gesunde Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen