Autogenes Training

Autogenes Training ist eine Entspannungstechnik, die auf Autosuggestion basiert. Entwickelt wurde es um 1926 vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz und ist heute eine populäre und weltweit anerkannte Psychotherapiemethode. Der Ausführende versucht durch bewusste Suggestion eines bestimmten ruhigen Körperzustandes beruhigenden Einfluss auf den psychischen Zustand zu nehmen. Diese Vorgehensweise ist abgeleitet von der umgekehrten Situation, dass eine innere Erregung körperliche Spannungen auslösen kann. In den zehn Einheiten (je 60 Minuten) werden neben den Übungen der Grundstufe und den weiterführenden formelhaften Vorsatzbildungen (nur als Ausblick in Einheit 10), auch verschiedenen Entspannungsvorübungen und Wahrnehmungsübungen gelehrt, sowie die Wirkung und Einsatzmöglichkeiten von Autogenem Training präsentiert. Lernen Sie sich richtig zu entspannen!
10 x 60
Min.
179,00 €
17,90 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Stärkung der physischen und psychischen Ressourcen, Schulung des Körpergefühls, Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur Wirkung von Entspannung, gesundheitlicher Nutzen körperlicher Aktivität und bewusster Entspannung.
Die einzelnen Kursstunden sowie das Kursprogramm als Ganzes sind eine nach den methodischen Grundsätzen aufgebaute Folge von Übungen, die zu den oben genannten Zielen führen. Der Kurs ist grundsätzlich als Frontalunterricht im Halbrund konzipiert, um optimale Lernergebnisse zu erzielen. Zu Beginn der Stunde werden die Kursteilnehmer physisch sowie psychisch auf die kommende Stunde vorbereitet (Einleitung & Erwärmung). Die hierfür gewählte Organisationsform ist eine großzügige Halbkreisform oder versetzte Blockaufstellung. Hierdurch können alle Kursteilnehmer den Kursleiter im Blick behalten und haben zudem ausreichend Platz für die Ausführung der angeleiteten Übungen. Im weiteren Verlauf der Stunde werden die Teilnehmer im Rahmen des Stundenziels verschiedene Übungen zu den oben genannten Inhalten durchführen (Hauptteil). Dabei werden Übungen zunächst vom Kursleiter vorgezeigt und dann von den Teilnehmern nachgemacht. Wenn bei der Beobachtung der Teilnehmer Mängel in der Qualität der Ausführung beobachtet werden, so werden diese im Sinne der Sicherung der Nachhaltigkeit der Bewegungsausführung durch den Kursleiter korrigiert. Durch ausgewählte Übungen wird die soziale Kompetenz der Teilnehmer, durch das Üben in der Gruppe oder auch durch Partnerübungen, gefördert. Zum Abschluss des Hauptteils werden die Kursteilnehmer durch den Kursleiter aus ihrem Entspannungszustand zurückgeholt und durch Atemübungen wieder aktiviert. Besonderer Wert wird auf das Verständnis der Entspannungsübungen, sowie die Körperwahrnehmung und das Biofeedback gelegt. Während des gesamten Kursprogramms wird den Teilnehmern eine umfangreiche Anleitung für den Einsatz der Übungen im Alltag oder in der Freizeit geboten.
Das Kernziel des Kurses ist es, die Teilnehmer langfristig für ein vielseitig ausgerichtetes Entspannungsprogramm zu gewinnen und sie dabei zu unterstützen, einen gesundheitsorientierten Lebensstil führen zu können. Im Einzelnen lassen sich die Kursziele (entsprechend den Kernkompetenzen) folgendermaßen ausdifferenzieren: • Verbesserung der individuellen gesundheitlichen Situation durch Abbau von psychischen und • physischen Spannungen sowie Stärkung der Körperwahrnehmung • Stärkung der physischen und psychischen Widerstandskräfte gegen Stresssituation • Vermittlung einer Entspannungsmethode, die sich sehr gut im Alltag ausführen lässt • Längerfristige Motivation zu regelmäßiger bewusster Entspannung • Prävention von stressbedingten Erkrankungen besonders des Herz-Kreislauf-Systems • Verringerung von stressbedingten Symptomen wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Schlappheit, • innere Unruhe, Konzentrationsproblemen und Kopfschmerzen • Vermittlung von Konzept und Handlungswissen
Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und über dessen regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden möchten.