Progressive Muskelrelaxation (PMR)

Die progressive Muskelentspannung auch Muskelrelaxation genannt, ist eine fortschreitende (progressive) Tiefen¬muskelentspannung nach Edmun¬d Jacobson. Die Wirksamkeit dieser Entspannungsmethode ist in mehrere¬n wissenschaftlichen Studie¬n nachgewiesen und hat u.a. einen beruhigende¬n sowie harmonisierenden Einfluss auf unser Nervensystem. PMR ist durch den Kontrast im Wechsel zwische¬n Anspannung sowie Entspannung leicht zu erlernen und für nahezu Jeden geeignet. In diesem Gesundheitskurs erlernen Sie sowohl theoretisches Hintergrundwissen als auch die praktische Entspannungstechnik in mehreren Varianten, so dass Sie diese im Anschluss problemlos unter verschiedenen Bedingungen in Ihren Alltag integrieren können.
10 x 60
Min.
80,00 €
8,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
1. KE: Kennenlernen & „erste Wahrnehmungsrunde“ 2. KE: Entspannung und Atmung 3. KE: Entspannung und H-K-System 4. KE: Persönliche Entspannungsempfindungen 5. KE: Erfolgreich Entspannen 6. KE: Imagination und Suggestion 7. KE: Motivation und Selbstreflexion 8. KE: Stress 9. KE: Entspannen wie ein Profi 10. KE: Abschlussentspannung, Kursabschluss und gemütlicher Ausklang - Entspannungstechnikvermittlung (Prinzipien PMR) - Entspannungstechnikschulung (z.B. „16er Version“, „7er-Version“) - Beratung zu unterstützenden Materialien (z.B. Decken, Kissen, Stühle, etc.) - Effektwissen (z.B. Wirkungsweise auf das Herz-Kreislauf-System [Pulsmessung]) - Schulung zur positiven Wirkung von Entspannung auf die Gesundheit - Darstellen von Zusammenhängen von Stress und Entspannungsfähigkeit - Erlernen der gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion - Sammeln von Erfahrungen zu vegetativ wirksamer Erholung - Beratung über Möglichkeiten zum Fortführen des Entspannungskonzeptes - Information zur Integration/ Transfer in den individuellen Alltag (Heim-Übung) - Vermittlung positiver Entspannungserlebnisse (z.B. individuelles Ruhebild)
Dieser Kurs wird nach dem Konzept der Health & Fitness Academy durchführt. - verhaltensorientierte Gruppenberatung (vorrangig deduktiv) zum Erlernen und Umsetzen neuer Techniken (Vormachen- Nachmachen, Teillernmethode) - Kontrastmethode (Muskelspannung im Vergleich „Anspannung“ vs. „Entspannung“ erspüren lassen) - auf die jeweilige Zielgruppe angepasstes Training (Übungsvariationen) - Erläuterung der psychophysischen Wirkzusammenhänge von Stress und Entspannung - Handlungswissen durch praktische Erfahrung fördern • Unterschiede wahrnehmen • Selbsteinschätzung bzw. –reflexion anleiten - Übungsfolge PMR deduktiv vorstellen und praktisch festigen - Information zu geeigneter Entspannungsatmosphäre (im Büro, etc.) - Beratung zu weiterführenden Angeboten (Folge- und Aufbaukurse, Alternativen) - Teilnehmermanual (Kurs-Handout für Technik, Effektwissen, etc.) - abschließendes Kursevent mit geselligem Ausklang - Management zur Reduktion von Durchführungs-Barrieren • Angebot von aufbauenden Folgekursen • Gruppenberatung zu ergänzenden Trainingsprogrammen bzw. weiteren Entspannungseinheiten/ Woche • Einbettung erlernter Handlungskompetenz in den Alltag (z.B. Kurzentspannung im Alltag) • Einsatz von PMR als Möglichkeit zum Stressabbau
- Vorbeugung bzw. Reduktion von physischen und psychischen Spannungszuständen - Entwicklung eines Gegenpols zu den unter Stress auftretenden körperlichen Reaktionen - Förderung der Entspannungsbereitschaft der Teilnehmer - Schulung der Körperwahrnehmung - Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (Stärkung der Selbst¬wirk-samkeit sowie Sozialkompetenz, Aufbau eines aktiven Gesundheits-bewusstseins, Förderung einer positiven Stimmung) - Verminderung von Risikofaktoren (Aufbau von Effektwissen zur körperlichen Gesundheit, Förderung und Motivation eines aktiven Lebensstils) - Bewältigung psycho-somatischer Beschwerden (Förderung der Entspannungs¬fähigkeit und Stresskompetenz) - Aufbau und Bindung an entspannungsfördernde Aktivitäten (Transfereffekt von Erlerntem in den Alltag) - Motivation und Unterstützung zum Weitermachen (Perspektive und Angebote für weiterführende Entspannungsprogramme schaffen, Aufbau eines regelmäßigen Heimentspannungsprogramms)
- Menschen mit hoher Stressbelastung - Risikogruppen für stressbedingte Folgeerkrankungen - Frauen und Männer zwischen 18 und 80 Jahren ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.