NIM(M) Dir mehr Beweglichkeit (mit Natural Intelligent Movement)
In dem Kurs geht es um ein Bodyweight Training im Flow, bei dem die Beweglichkeit im Mittelpunkt steht.
Das Ziel ist, möglichst viel von der ursprünglichen natürlichen Beweglichkeit der frühkindlichen Motorik systematisch (intelligent) zu erlernen und sie im Training und Alltag zu nutzen.
Die Inhalte des Kurses basieren auf den anatomischen Grundlagen und den drei Bewegungsprinzipien, die für die Hauptbeanspruchungsform Beweglichkeit entscheidend sind: 1. Alignment, (anatomisch korrekte Ausrichtung der Gelenke in allen Grundpositionen), 2. Atmung (Zwerchfellatmung) und 3. Core (Aktivierung der tiefen Bauch- und Beckenbodenmuskulatur)
Die Übungen sind so ausgewählt, dass sie die Beweglichkeit der Teilnehmer gemäß der jeweils individuellen Voraussetzungen verbessern.
10 x 60
Min.
109,50 €
10,95 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
Die folgenden Inhalte beziehen sich grundsätzlich auf die formulierten 6 Kernziele des Kurses.
"NIM(M) Dir mehr Beweglichkeit (mit Natural Intelligent Movement)"
in dem Präventionskurs geht es um
-funktionelle Übungen zur Steigerung der Mobilität.
- Den Aufbau von Handlungswissen und Verständnis zur Wirkung der körperlichen Aktivitäten (theoretische und praktische Umsetzung)
- Die Vermittlung von Körperwahrnehmung und positiven Erlebnissen in der Gruppe
- Maßnahmen zur eigenständigen Umsetzung im Alltag und Beruf
- Eine ganzheitliche, funktionelle Darbietung zur Steigerung des Körperbewusstseins, der Konzentrations- und Entspannungsfähigkeit und Fokussierung
- Die Vermittlung der individuell sinnvollen Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, sowie der korrekten Ausführung der jeweiligen Übungen
Die einzelnen Kurseinheiten beinhalten die folgenden Wiederholungs-Methoden:
BEGRÜSSUNG/EINLEITUNG:
Begrüßung der Teilnehmer, Erkundigung nach den Befindlichkeiten, wie die letzte Stunde bekommen ist, Fragestellung ...
Vorstellung des Stundenthemas: Zum Beispiel Atmung, (anatomisch funktionell), Funktionsweise des Zwerchfells, (Diaphragma), warum gehört die Zwerchfellatmung zum natürlichen und intelligenten Training, wie funktioniert sie, die Teilnehmer anleiten und die Zwerchfellatmung spüren lassen, den eigenen Atemrhythmus finden, mit den Händen unterstützt spüren, wie sich einatmend der Brustkorb dreidimensional öffnet, bzw. das nicht tut, wenn das Alignment nicht stimmig ist und ausatmend sich die Rippen langsam nach unten verjüngen, während die Core-Muskulatur spürbar aktiv wird)
EINSTIMMUNG/COMING IN:
Recken und Strecken, Ankommen im Alignment: Die anatomisch korrekte Ausrichtung von Fuß bis Kopf in allen Strukturen
ERWÄRMUNG/WARM UP:
Vorbeuge, Rückbeuge, Seitneigung, Rotationen, kleine Squats, Arm Circles, Zehenballenstand ... zur Mobilisierung aller Gelenke, im Besonderen der Wirbelsäule, Aktivierung der Venenpumpe und des Herz-/Kreislaufsystems sowie Aufwärmen der Muskeln durch fasziales Federn, kleine Jumps (federnde Sprünge), federndes Laufen und Treppensteigen auf der Stelle und im Vierfüßlerstand
HAUPTTEIL:
Bodyweight Übungen im Flow für das Kursziel, mehr Beweglichkeit zu gewinnen
Vierfüßlerstand (mit Übungen für die Schulterbeweglichkeit und der Brustwirbelsäule durch Rotationen, Mad Cat, (Wirbelsäulenbeweglichkeit) Inverted V, Sumo- und Alignment Squats, (tiefe Hockvarianten für mehr Hüft- Knie-, und Sprunggelenksbeweglichkeit), Übungen für mehr Hüft-Beweglichkeit wie Hip Opener, Baby Crawling, Assisted Roll Down & Up (Beweglichkeit Wirbelsäule), Happy Abdominals, Pelvis Tilting, (mehr Beweglichkeit Lendenwirbelsäule) Shoulder Bridge ... zur Mobilsierung der Gelenke und Verbesserung der allgemeinen Beweglichkeit
Methodik:
- Vom Leichten zum Schweren
- Mit Varianten für jeweils fittere und weniger geübte Teilnehmer
- Mit angemessener Anzahl von Wiederholungen, je nach individuellen Möglichkeiten
- Präzises Vormachen der Übungen, besonders der jeweils neuen (Das visuelle System steht in der Hierarchie der sensorischen Systeme an erster Stelle und ist deshalb für nachhaltiges Lernen einer Bewegung unabdingbar,)
- Präzise verbale Anleitung und Korrektur sowie sinnvolle und zielgerichtete taktile Unterstützung, sowie die Nutzung imaginärer Bilder, zum Beispiel: „Stelle Dir vor, ich streiche Dir mit meinen Händen Deine Schulterblätter Richtung Becken”)
ENTSPANNUNG: Zum Beispiel: Sanfte Dehnung in Rückenlage durch Mobilisierung, lange Ausatmung in einer Rotationsbewegung kombiniert mit Dehnungen der dorsalen, frontalen und lateralen Muskelketten, Muskeltonus Reduzierung, sowie Stärkung der koordinativen Fähigkeiten und Verbesserung der Körperwahrnehmung, (Propriozeption) beispielsweise durch Fokussierung auf großflächigem Kontakt der Schulterblätter auf der Matte, Erspüren der unteren hinteren Rippen auf der Matte mit der Einatmung ...
SCHLUSSTEIL/COMING BACK: Ankommen im Stand, das Alignment nochmal einnehmen, dem Training nachspüren, vergleichen mit dem Stand zum Beginn der Stunde (Propriozeption)
VERABSCHIEDUNG:
- Feedbackgespräch (Befindlichkeiten, Trainingserfolg ...)
- Hausaufgaben/Empfehlungen für das Training zu Hause (Vermittlung von Handlungswissen) mit dem Ziel der Integration in den Alltag, (verbessertes Bücken, Heben, Alltagsbeweglichkeit) und der Progression im Training
Die Wiederholungs-Methode garantiert in jeder Kurseinheit eine Verinnerlichung und Vertiefung des gelernten Wissens mit dem Ziel der Integration in Alltagsbewegungsmuster
- Präsenzunterricht
- Theoretisches Wissen wird mittels Lehrgesprächen und Vorträgen mit Unterstützung von einem Skelett und Bild- sowie Filmmaterial vermittelt
- Sinnvolles Lernen wird mit Übungsvarianten vom Leichten zum Schweren möglich
- Varianten für jeweils fittere und weniger geübte Teilnehmer ermöglichen das Beweglichkeits Training in heterogenen Gruppen
- Die Anzahl der Wiederholungen einer Übung wird den individuellen Möglichkeiten der Teilnehmer angepasst
- Präzises Vormachen der jeweiligen Übung, besonders der jeweils neuen (das visuelle System steht in der Hierarchie der sensorischen Systeme an erster Stelle und ist deshalb für nachhaltiges Lernen einer Bewegung unabdingbar,)
- Präzise verbale Anleitung und Korrektur, taktile Unterstützung und Nutzung imaginärer Bilder, zum Beispiel: „Stelle Dir vor, ich streiche Dir mit meinen Händen Deine Schulterblätter Richtung Becken”)
- Motivation durch Loben für Trainingserfolge
- "freiwillige" Hausaufgaben zum Vertiefen der Trainingsinhalte
- Mehr Beweglichkeit durch natürliche intelligente Bewegung gewinnen und in den Alltag integrieren.
- Prävention vor Verletzungen durch die Kursinhalte (wie zum Beispiel tiefe Hocke, auf den Boden Hinsetzen und Wieder Aufstehen) sowie Mobilisierungsübungen (Hip Opener, Baby Crawling, Assisted Roll Down & Up, Happy Abdominals, Pelvis Tilting, Shoulder Bridge ...)
- Erlernen und Erfahren von anatomischen Grundlagen und einer guten Haltung (Alignment) in allen Grundpositionen
- Die Entwicklung eines Körperbewusstseins mit dem Ziel der Selbstregulation
- Erlernen von funktionellen Übungen mit dem eigenen Körpergewicht im Training
- Bewegungsmangel vorbeugen, Fitness gewinnen
- bessere Funktionalität aller Gelenke und damit maximale Range of Motion
Kernziel 1: Stärkung physischer Gesundheitsressourcen
- Verbesserung der Dehnfähigkeit (v.a. Förderung der Beweglichkeit der Wirbelsäule, und aller Gelenke)
- Erhöhung der Muskelkraft
- Kräftigung der gesamten Rumpfmuskulatur (intrinsische Muskulatur, sowie Core-Muskulatur)
- Verbesserung der intra- und intermuskulären Koordination
- Verbesserung der Körperwahrnehmung
- Stabilisierung der Wirbelsäule (durch mehr Kraft)
- Verbesserung der Sensomotorik
- Verbesserung der Sauerstoffsättigung
Kernziel 2: Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen
- Förderung der Konzentrationsfähigkeit, auch durch Fokussierung
- Mentale Entspannung
- Förderung einer positiven Grundstimmung
- Positive Effekte auf die Lebensqualität
Kernziel 3: Verminderung von Risikofaktoren
- Förderung der aufrechten Körperhaltung durch Alignement
- Förderung der Rumpfstabilität in Alltagsbewegungen, wie zum Beispiel beim Heben, Tragen, Bücken ...
- Vermittlung von Kenntnissen über die richtige individuell angemessene Belastungsdosierung, die korrekte Bewegungs- bzw. Übungstechnik sowie wichtige allgemeine Trainingsgrundsätze
Kernziel 4: Bewältigung von pschyosomatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen
- Beseitigung von körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Schulter-, Nackenproblemen, Gelenkbeschwerden und Einschränkungen der allgemeinen Beweglichkeit
Kernziel 5: Aufbau von Bindungen an gesundheitssportliche Aktivität
- Förderung sozialer Bindung zu Gleichgesinnten, bzw. Teilnehmern
- Förderung der Gruppendynamik
Kernziel 6: Verbesserung der Bewegungsverhältnisse
- Durch Progressionsmöglichkeit im Training
- Beratung und Training immer entsprechend der individuellen körperlichen Voraussetzungen
Gesunde Versicherte die Bewegungsmangel vorbeugen wollen, sportliche Anfänger und Wiedereinsteiger, Teilnehmer ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen, die durch gesundheitssportliche Aktivität gesund bleiben wollen, sportlich Aktive bis hin zum Athleten.