Pilates ist eine sanfte, aber überaus wirkungsvolle Trainingsmethode für den Körper und auch den Geist - eine systematisches Körpertraining, erfunden und entwickelt von Joseph H. Pilates. Nicht die Quantität, sondern die Qualität der Pilates-Übungen zählt und die Atmung wird mit den Bewegungen koordiniert.
Besonderes Augenmerk gilt der Körpermitte. Das Training der Tiefenmuskulatur im Becken und in der Taille verbessert die Beweglichkeit. Durch die Aktivierung dieses Kraftzentrums (Powerhouse) werden Taille und Hüfte - sozusagen als Nebenwirkung - schlanker. Pilates bringt Muskeln und Gelenke wieder in Schwung, ohne sie zu belasten.
Wer Pilates trainiert, ändert bald seine Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten und nimmt so das Training mit in den Alltag. Menschen, die Pilates trainieren, wirken größer, aufrechter, gelassener und schlanker - einfach natürlicher.
12 x 60
Min.
188,00 €
15,67 €
pro Einheit
18 bis 69
Jahre
Nein
I. Physiologische Ebene
- Die Muskelkraft, mit der Bewegungen ausge-
führt werden, wird durch Pilates im ganzen
Körper gesteigert.
- Verbesserung des Bewegungsradius der Gelenke
- Auch die Muskelausdauer verbessert sich. Das
bedeutet, dass die Muskeln lernen, über
lange Zeit leistungsfähig zu sein.
- Durch die bewusste und intensive Pilates -
Atmung und der gesteigerten,Ganzkörper-
bewegungen wird die Herz-Kreislauf-Tätigkeit
optimiert und damit die kardiopulmonale
Leistungsfähigkeit gesteigert.
II. Motorische Ebene
Auf der motorischen Ebene läuft das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nerven
ab, das bei jeder Bewegung des menschlichen Körpers erforderlich ist,
- Durch die bewusste Bewegungsausführung der
Pilates - Übungen wird die Körperspannung
verbessert.
- Ein entscheidendes Ziel von Pilates ist eine
aufrechte Körperhaltung. Durch das gezielte
Training der Rumpfstabilisatoren und der
allmählichen Optimierung des Körpergefühls
wird dies erreicht
- Die intra- und intermuskuläre Koordination,
wird besonders durch die langsame und
bewusste Bewegungsausführung optimiert
Psychologische Ebene
Die psychologische Ebene hängt eng mit den beiden vorher beschriebenen Ebenen zusammen, denn durch die Verbesserung der hysiologischen und motorischen Faktoren wird das Wohlempfin- den gesteigert. Und dieses Wohlbehagen wirkt sich positiv auf die psychische und emotionale Eben aus.
- Durch das regelmäßige Training und die
schnell auftretenden Erfolgserlebnisse wird
die gesamte Grundstimmung verbessert.
- Die Motivation, etwas für sich zu tun, wird
gesteigert
- Die körperliche und geistige Fitness, die
durch das Training erreicht werden, lässt
die Lebensfreude größer werden.
- Durch das Zusammenspiel von Körper und Geist
beim Pilates -Training wird die Aufmerksam-
keit und die Konzentrationsfähigkeit im
Alltag erhöht.
• Durch die positive Grundstimmung und die gesteigerte Lebensfreude wird
man mehr Energie und Begeisterung empfinden können
- Schriftliche Eingangsbefragung der einzelnen
Teilnehmer (Anamnese, Beschwerdebild, etc.)
zu Beginn des Kurses zwecks optimaler
Information des Kursleiters
- Vermittlung von theoretischem Hintergrund-
wissen unter Einbeziehung der Teilnehmer
- Angemessene Belastungsvorgaben unter
Berücksichtigung des individuellen
Trainingszustandes und der vorhandenen
Risikofaktoren
- Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit
praktischem Training zum Kennen lernen und
Einüben der Übungen
- Beobachtung und Korrektur der Übungsausfüh-
rungen der Teilnehmer
- Kontinuierlicher Aufbau der Übungen
(Ausführungsvariationen und Belastungs-
intensität) innerhalb der 10 Kurseinheiten
- Verbindung von Wissensvermittlung und
praktischer Erfahrung
- Einbeziehung des sozialen Umfeldes
- Vergabe von Hausaufgaben zwecks Umsetzung in
den Alltag
- Der Unterricht wird in einer ruhigen und
konzentrierten Atmosphäre durchgeführt.
- Der Kursleiter kann die Übungen verbal mit
Hilfe einer bildhaften Sprache angeben
- Er kann aber auch eine anspruchsvolle oder
komplexe Übungsausführung selbst vormachen
- Die Übungsabfolge wird ruhig und fließend
ausgeführt. Die Bewegungen haben keinen
Anfang und kein Ende.
- Während der Übungen wird in der Regel durch
die Nase ein und durch den Mund ausgeatmet.
- Der Kursleiter gibt an, wann bei einer Übung
ein und wann ausgeatmet wird
- Der Körper sollte vor Beginn des Trainings
in einem Zustand der Ruhe versetzt werden.
Die Relax - Phase vor Beginn des Trainings
sollte 5-20 Minuten dauern
- Der Grund für diese Ausruhphase: Eine
bewusste Auszeit zur Beruhigung der
Gedanken und zur Entspannung der Muskeln
hilft, den Alltag gehen zu lassen und stimmt
den Geist und den Körper auf die Pilates -
Übungen ein
- Die Pilates - Übungen erfordern eine hohe
Konzentration und müssen exakt ausgeführt
werden
- Nach der Relax - Phase sollten ca. fünf
Übungen als Aufwärmübungen folgen. Sie
sollten immer zu Anfang eines Pilates -
Workouts stehen, da die Muskeln sonst gerade
bei schwierigen Übungen zu stark beansprucht
werden und die Gefahr der Verletzung des
Muskels groß ist.
- Da der Focus der Pilates -Technik auf die
Ausrichtung der neutralen Beckenposition
gerichtet ist, empfiehlt es sich, das
Training in der Relax-Position, also in
Rückenlage zu beginnen. In Rückenlage lässt
sich die neutrale Beckenposition leichter
finden und trainieren.
- Anschließend werden bestimmte Körperbereiche
oder eine bestimmte Muskelgruppe besonders
intensiv trainiert.
- Der Abschluss des Trainings sollte im Stand
erfolgen, damit die Teilnehmer, den Körper
mit Hilfe der erlernten Pilates -Technik
gegen die Schwerkraft ausrichten können.
- Stärkung der Körpermitte
- Kräftigung des Rücken, Vorbeugung von Rücken-
schmerzen und -beschwerden bei ungünstiger
Belastung des Rückens (z. B. Arbeit am
Computer).
- Die Flexibilität erhöht sich. Bewegungen mit
einem größeren Bewegungsradius können
leichter ausgeführt werden.
- Ein verbessertes Körpergefühl und Koordi-
nation stellt sich ein.
- Die Körpersensibilität ist erhöht. Verände-
rungen werden schneller wahrgenommen.
- Warnsignale des Körpers werden schneller
erkannt und man reagiert, bevor Schmerzen
auftreten
- Verbesserung der Körperbalance.
- Steigerung des Selbstbewusstseins
- Verbesserung der Lebensqualität
Menschen die aktiv(er) werden wollen, um Rückenbeschwerden sowie Bewegungsmangel und deren gesundheitlichen Folgen vorbeugen wollen
-Menschen mit Bewegungsmangel ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen
- für Bewegungs-Neueinsteiger und Wiedereinsteiger