Rückenschule

Dieser multimodal aufgebaute Kurs beinhaltet spezielle Stabilisations- und Aktivierungsübungen, die Sie mobil halten und Ihrem Rücken helfen wieder in Schwung zu kommen. Theoretische Kursinhalte informieren über einfache Möglichkeiten zur Selbsthilfe bei Rückenschmerzepisoden und klären über Verhaltensweisen auf, die einer Schmerzchronifizierung entgegenwirken. Dieser Rückenschulkurs ist informativ, kurzweilig und praxisnah.
10 x 60
Min.
118,00 €
11,80 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Physische Ressourcen: - Ausdauertraining im mittleren Intensitätsbereich (Gruppentraining, Einzelaufgaben) mit Möglich- keiten zur Belastungsregulierung Aerobic Variationen, kooperative Erwärmungsspiele, zyklische Bewegungsaufgaben - spezielles Krafttraining (Fokus auf Sensomotorik, Koordination etc.) dynamische Kraftübungen (mit und ohne Partner), statisch, reaktives Krafttraining (Partner- Störimpulse), leicht umsetzbare Kraftübungen (Bewegungstagebuch und Heimtraining) - Mobilisationsübungen sowie Dehnung von Rücken- Rumpf-, Schultergürtel- und Hüftmuskulatur - taktile Wahrnehmungsaufgaben, Aufgaben zur Wahrnehmung der Körperhaltung sowie Stimmungsverhalten etc. Psycho-soziale Ressourcen: - Durchführung von Entspannungsmaßnahmen (Atemübungen, PMR, etc.) - Kooperative Partner- und Gruppenaufgaben (Halt geben, Partnerstützen sowie lenken) - Erarbeiten individueller Coping Strategien sowie Gesundheitsprädiktoren - Freudbetonte, integrative Bewegungsaufgaben (Kleine Spiele) - Einsatz motivierender Musik - Erfahrungsaustausch und Diskussionsrunden Handlungs- und Effektwissen: - 3 Wirbelsäulen Bewegungen - Kräftigung relevanter Rückenmuskulatur - Aufbau von Sicherheit bzgl. korrekter Ausführung von Übungen - Individuelle Belastungseinschätzung und -steuerung - Entspannungsvarianten zur Stressbewältigung - Einfluss von Beckenstellung auf Körperhaltung & Aufrichtung - Rückenschmerz – Schmerzverstehen, Zahlen & Fakten, Heilungsverläufe, Beeinflussung der Schmerzwahrnehmung, - Hohe Belastbarkeit der Wirbelsäule - Ausgewählte ATL (z.B. Heben, Tragen, Sitzen) - Ergonomische Verhältnisse sowie Kompensations- möglichkeiten vorstellen (Bewegungspausen am Arbeitsplatz, Stuhleinstellung etc.) - Zusammenhang von Stress und Rückenschmerz Alltagstransfer und Integration: - Leicht umsetzbarer Bewegungsaufgaben (ohne Hilfsmittel) - Selbständige Anwendung (Hausaufgaben, Bewegungstagebuch etc.) - Information über Möglichkeiten zum weiterführenden Anwenden (VHS, Gesundheits- zentren, Vereinen etc.) - Modellstunde „Life time Sportart“ (z.B. Wandern, Nordic Walking oder Aerobic Variationen) - Ausgabe von Arbeitsblättern - Hausaufgaben
Einsatz geeigneter Medien wie: - Flip Chart, Arbeitsblättern, Karteikarten, Klebehilfen, Schreibmaterialien, Wirbelsäule, Anatomie-Plakat, Kopiervorlagen Bewegungslernen sowie Effektwissen deduktiv vermitteln durch: - Impulsvortrag, Gruppenberatung (Rückenschmerz) - Gruppenberatung zu Risikofaktoren für Schmerz- chronifizierung (yellow flags) und essen Folgen, Bewegungsmangel vs. regelmäßige Bewegungs- aktivität und dessen Folgen, Bewegungseffekte (Ausgangspositionen und Belastungsintensität), Wirkung von sensomotor. Training auf Rücken- muskulatur - Vorzeigen-Nachmachen - Einsatz bildhafter Sprache und Bewegungs- beschreibung (Metaphern) - Individuell- taktile Kontrolle zur Absicherung der korrekten Bewegungsausführung - Ausgabe von Teilnehmerunterlagen (Darstellung effektiver Übungen, Zusammenfassung relevanter Fakten, Darstellung von Gesundheitsprädiktoren) Selbstwirksamkeit steigern sowie Effekt- und Handlungswissen induktiv vermitteln durch: - Fragenorientierten Kursablauf im Theoriemodul - Wahrnehmungsaufgaben (Druckpunkte erfühlen, Beckenuhr, Baum im Wind) - Kontrastwahrnehmung (aktivierte Muskeln, Schmerzintensität) - Interaktive Lehrmethoden (Blitzlichtgewitter, Mind Mapping, ind. Einschätzung, Erproben bzw. Erfühlen, ind. Stessbewältigunsstrategien etc.) - Wissen durch Ausprobieren und erfühlen erlangen (erlebnisorientiert z.B. Schmerzwahrnehmung, Rücken- Bewegungsmöglichkeiten) - Wahlmöglichkeiten zur Übungsausführung lassen (leicht-mittel-schwer) zur individuellen Belastungssteuerung - Nutzung von Arbeitsblättern (z.B. Ergänzung mit eigenen Coping Strategien, Lieblingsübungen etc.) - Erlernen und Einsatz individueller Belastungs- einschätzung sowie –steuerung (1-5) - Kompetenzaufbau der TN via Kontrolle und Korrektur der Bewegungsausführung anderer Partner Unterstützung der Integration sowie eines positiven psycho-sozialen Kursansatzes durch: - Rhythmisierung und Einsatz motivierender Musik - Einsatz von Zusatzmaterialien sowie Geräten (z.B instabile Untergründe) - Gemeinsames Lösen von theoretischen sowie praktische Aufgaben - Moderierten Erfahrungsaustausch und Gruppengespräche - Geselligen Kursausklang - Einsatz eines visuellen Stimmungsbarometers sowie die positive Wirkung von Bewegungsinter- ventionen - Kennen lern-Spiele sowie Sicherung der Namen im Kursbetrieb Unterstützung physischer Komponenten durch: - Einsatz unterschiedlicher Materialien im Koordinationsparcours, Geräte für Kräftigungs- sowie Ausdauerübungen - Krafttraining (statisch, dynamisch, mit Partner- Störeinflüssen, reaktiv) - Verbesserung der Koordination und motorischer Kontrolle via propriozeptiv-sensomotorisches Training, Gleichgewichtsschulung und Körperwahr- nehmung - Ausdauerverbesserung via dynamische Bewegungs- spiele, Aerobic Variationen (z.B. variable Dauer- methode) - Beweglichkeitsverbesserung durch statische Dehnmethode und aktive Mobilisation
Leitziele: - Förderung der Rückengesundheit - Risikominderung einer Schmerzchronifizierung durch aktive Coping-Strategien Kernziele: - Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (Kraftverbesserung, Ausdaueraktivierung, Koordinations- und Gleichgewichtsschulung, Verbesserung der Wirbelsäulenbeweglichkeit sowie Körperwahrnehmung) - Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (Stärkung der Selbstwirksamkeit sowie Sozialkompetenz, Aufbau eines aktiven Gesundheitsbewusstseins, Förderung einer positiven Stimmung) - Verminderung von Risikofaktoren (Aufbau von Effektwissen zur Rückengesundheit sowie Rückenschmerz, Förderung und Motivation eines aktiven Lebenstils) - Bewältigung psycho-somatischer Beschwerden (Förderung der Entspannungsfähigkeit und Stresskompetenz, Entdramatisierung des unspezifischen Rückenschmerzes) - Aufbau und Bindung an gesundheitssportliche Aktivität (Positive Bewegungserlebnisse bzw. –gefühle, Transfereffekt von Erlerntem in den Alltag, Aufbau einer Life time Sportart) - Motivation und Unterstützung zum Weitermachen (Perspektive und Angebote für weiterführende Bewegungsprogramme schaffen, Aufbau eines regelmäßigen Heimtrainingsprogramms)
- Frauen und Männer zwischen 18 und 80 Jahren ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen, - Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, - bewegungsarme Personengruppen - Risikogruppen für Rückenschmerz (vgl. Trennschärfe KddR)