Stressbewältigung durch Achtsamkeit im Wald

Stress gehört für viele zum Alltag. Doch während es Menschen gibt, die nur unter kurzen Stressperioden leiden, fühlen sich andere von einem Dauerzustand überwältigt. Die Stressfaktoren können von außen auf jemanden einwirken, sie können aber ebenso gut selbst gemacht sein. Deshalb ist Stressbewältigung für den Einzelnen so wichtig wie nie zuvor. Die Stressbewältigung gibt Strategien an die Hand, die einen Abbau oder eine Verringerung des Stressgefühls bewirken. Um seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten, ist es in unserer modernen Gesellschaft unausweichlich den Umgang mit Stresssituationen zu erlernen. Die Kraft, die Ruhe, die Faszination der Natur wird mit der absichtslosen Achtsamkeit verbunden um die Selbstheilungskräfte der Menschen zu mobilisieren Menschen um eine Widerstandsfähigkeit gegen Stressmomente aufzubauen. Die Kombination die Achtsamkeits- und Entspannungsmethoden im Wald auszuführen, erhöht deutlich das Ergebnis
8 x 90
Min.
130,00 €
16,25 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
In den Kursverlauf fließen Übungen aus allen drei Ebenen des Stressmanagements und des Achtsamkeitstrainings immer in Verbindung zu der Natur ein. Die Teilnehmer lernen kognitive Bewältigungsstrategien (kognitive Umstrukturierung), Schulung der eigenen Sinneswahrnehmung und der Sensomotorik. Sie erleben die gesundheitsfördernde Wirkung der Natur, sowie die stressreduzierende Wirkung von Natur, Atem und Bewegung. Der Erlebnisraum „Natur“ wird mit allen Sinnen, durch entschleunigte Bewegungen, geführte Meditationen und mit der Neugierde eines Kindes entdeckt und erfahren. Instrumentelles Stressmanagement Das Instrumentelle Stressmanagement setzt bei den Stressauslösern, den Stressoren an. Aktivitäten im Rahmen des Kurses: sich stressauslösenden Situationen aussetzen, Gehen/Schlendern in Stille, bekannte Pfade verlassen, Rasten, Gruppenaufgaben in Stille, Solo-Zeit Mentales, kognitives Stressmanagement Das mentale bzw. das kognitive Stressmanagement setzt bei Stressverstärkern an; also bei den Einstellungen, Denkmustern und ganz persönlichen Motiven. Aktivitäten im Rahmen des Kurses: Bewältigungsbemühungen bewusst machen und in stressvermindernde Bewertung transformieren, Akzeptieren der Realität, Loslassen und Vergeben lernen, den Blick auf positive und gelungene Ereignisse schärfen und Dankbarkeit entwickeln, Staunen Palliativ-regeneratives Stressmanagement Beim palliativ-regenerativen Stressmanagement steht die Regulierung und Kontrolle der physiologischen und psychischen Stressreaktion im Vordergrund. Aktivitäten im Rahmen des Kurses: kurzfristige Entspannungsmethoden Kurz-Entspannungen/Atemtechniken, Abreagieren durch körperliche Aktivität, Ablenkung, sich selbst etwas Gutes tun, Meditation, Augen entspannen langfristige Entspannungsmethoden Bewegung/Sport, Entspannung, Sozialkontakte Achtsamkeitstraining Immer mehr wissenschaftliche Studien (besonders aus der Neurowissenschaft) belegen die Wirkung von Achtsamkeitsübungen gegen Stress. Achtsamkeit verändert das Gehirn, löst Stressmuster und wirkt sich bis auf die Gen-Ebene positiv aus! Aktivitäten im Rahmen des Kurses: Dem Moment mehr Aufmerksamkeit schenken, Schlendern, Genusstraining, Stille, mit allen Sinnen wahrnehmen, kindliche Neugierde bewahren bzw. wiederfinden, Geduld, Vertrauen, Akzeptanz, nichts erzwingen, Loslassen, Liebe und Mitgefühl (gerade mit sich selbst),
Bei den Stressbewältigungsmaßnahmen handelt es sich um systematische kognitiv-verhaltenstherapeutische Maßnahmen, die sich an Gruppen richten und an den individuellen Stressproblemen orientiert sind. Die Trainings enthalten eine praktische Einübung von Stressreduktions- und Entspannungsmethoden sowie Anleitungen für Übungen außerhalb der Trainingssitzungen, um einen Transfer in den Alltag zu gewährleisten. Die Kombination die Achtsamkeits- und Entspannungsmetoden im Wald auszuführen erhöht deutlich das Ergebnis Der Einsatz von kooperativen Lehr- und Lernformen sowie Rollenspiele fördern die sozialkommunikativen Kompetenzen und selbstbehauptendes Verhalten. Zum Einsatz kommen insbesondere: Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Impulsvortrag, Plenumsgespräche zum Erfahrungsaustausch und „Voneinander Lernen“, Rollenspiele, um Verhalten in stressigen Situationen zu üben und die Achtsamkeit und Wahrnehmung zu schulen. Für den Transfer in den Alltag erhalten Sie , als Teilnehmende, die „Hausaufgabe“ ein Achtsamkeits-Tagebuch zu führen.
Die „Stressbewältigung durch Achtsamkeit im Wald“ als Maßnahme zum multimodalen Stressmanagement zielt darauf ab, die negativen Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit aufgrund von chronischen Stresserfahrungen zu vermeiden, indem die individuellen Bewältigungskompetenzen gestärkt werden. Das Ziel ist ein möglichst breiten Bewältigungsrepertoires und eine möglichst hohe Flexibilität im Umgang mit Stressbelastungen. Dabei setzen die Bewältigungsbemühungen allen drei Ebenen des Stressmanagements (Instrumentelles, Kognitives und Palliativ-regeneratives Stressmanagement) an. Resiliente oder psychisch widerstandsfähige Menschen haben die Kompetenz auf die Anforderungen, die wechselhafte Situationen mit sich bringen, flexibel zu reagieren, was insbesondere dann ein Vorteil ist, wenn der äußere und innere Druck der Belastungen steigt. Sie besitzen die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch den Rückgriff auf ihre persönlichen und sozial vermittelten Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Im Verlauf der Maßnahme wird die Widerstandsfähigkeit der Teilnehmer gegen Stress gesteigert und eine langfristige Vermeidung negativer Stressfolgen angestrebt. Sie, als Teilnehmer, erkennen und ändern selbstschädigendes Verhalten durch positive Veränderungen in der Stressverarbeitung. Der „grüne Seminarraum“ Natur wird bewusst eingesetzt um die kognitiven, mentalen und psychosozialen Kernkompetenzen eines jeden auszubauen und zu stärken - für mehr Belastbarkeit, Lebensqualität und Lebensfreude.
Die Maßnahmen richten sich an gesunde Versicherte mit Stressbelastungen, die lernen wollen, mit Hilfe der Natur zu physischer und psychischer Widerstandskraft zu kommen, umso sicherer und gesundheitsbewusster mit den persönlichen Stressbelastungen umzugehen. Gleichzeitig sollen damit potenziell behandlungsbedürftige Stressfolgen vermieden werden. Für Versicherte mit akut behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen ist diese Maßnahme nicht anwendbar (kontraindiziert).