Der Kurs PhysioFit - funktionelles ganzheitliches Rückentraining (Schwerpunkt „Kraft“) ist ein spezielles Trainingsprogramm, dass durch gezielte, schonende Übungsinhalte, die Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer verbessert bzw. erhalten soll. Hierbei werden mobilisierende, stabilisierende, als auch kräftigende Übungen zur nachhaltigen Verbesserung der Rumpfmuskulatur vermittelt. Nach Beendigung des Kurses sollen die Teilnehmer die Fähigkeit besitzen, die Übungen und Inhalte weiter umzusetzen und auszuführen.
Durch die Auswahl der Übungsinhalte werden zudem die Faszienstrukturen angesprochen, gelockert und Reize für die tiefliegenden Muskelschichten gegeben. Es findet somit eine zusätzliche Stabilisierung und Sturzprophylaxe statt. Die Grundlagen des Kurses obliegen neusten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen.
8 x 45
Min.
160,00 €
20,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Eine Kurseinheit setzt sich immer aus dem Einführungsteil, der Bewegungspraxis und dem Stundenausklang zusammen. Die übergeordneten Inhalte der Stunden lauten:
1. Wissensvermittlung zum Thema: Motorische und kognitive Gesundheit (verschiedene Schwerpunkte je nach Stundeninhalt).
2. Trainieren/Üben (motorische Komponente) im Handlungsfeld Motorische und kognitive Gesundheit.
3. Sozial-emotionales Erfahren und Erlernen (psychosoziale Komponente) sich etwas Gutes tun, stressfrei trainieren.
Übungen zur Verbesserung der Bewegungsfunktion der Rumpfmuskulatur in Funktion und Synergie mit der Extremitäten Muskulatur.
Übungen zur Verbesserung der Haltungsfunktion der Rumpfmuskulatur, um in Fortbewegung aufrecht und stabil zu sein.
Stabilisierungsübungen, Propriozeptive Übungsformen, Funktionelle Gymnastik.
Vermittlung von Bewegungstechniken und Selbststeuerungskompetenzen. (Handlungswissen) für die Durchführung eigenständiger gesundheitssportlicher Aktivitäten.
Vermittlung von Wissen über Hintergründe und Effekte körperlicher Aktivität zum Aufbau von Bildung.
Erarbeitung von Möglichkeiten einer problembezogenen Bewältigung, z.B. durch eine verbesserte Muskelkraft und Koordination bei muskulären Problemen, sowie die Möglichkeiten zur Verbesserung einer emotionsbezogenen Bewältigung durch das Erleben von Freude und das Erzielen aktueller Stimmungsverbesserungen.
Vermittlung von selbstständig durchführbaren Übungsformen.
Vermittlung von Selbststeuerungskompetenzen.
Vermittlung von Hintergrundwissen über Übungs- und Trainingsformen zur Verbesserung der Muskelkraft und der Ausdauerfähigkeit.
Schulung der Körperwahrnehmung.
Stundenaufbau: Aufwärm-, Hauptteil und Ausklang. Wissensvermittlung mittels Teilnehmerunterlagen und als auch Impulsreferaten und Kurzvorträgen zu den jeweiligen Stundenschwerpunkten. Teilnehmerhilfen durch den Kursleiter zur Sicherung der Nachhaltigkeit in der Bewegungsvermittlung und Durchführung, als auch Bewegungskorrektur.
Zielbereiche:
Zielbereich I: Einstellung und Verhalten
Zielbereich II: Hinführung zu körperlicher/sportlicher Aktivität
Zielbereich III: Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness
Ziele:
1. Förderung physischer Gesundheitsressourcen
• Verbesserung von Kraft und Kraftausdauer
• Verbesserung der Rumpf- und Extremitätenmuskulatur zur Verminderung von bewegungsmangelbedingten Dekonditionierungszuständen.
• Verbesserung der Koordination der Rumpfmuskulatur und Stabilisation.
• Verbesserung der allgemeinen körperlichen Fitness (Ausdauer, Beweglichkeit) im Sinne einer Förderung der physischen Gesundheitsressourcen.
2. Förderung psychosozialer Gesundheitsressourcen:
• Verbesserung des Wohlbefindens
• Verbesserung von Kompetenzerwartungen. (Selbstwirksamkeitserwartungen) im Hinblick auf gesundheitssportliche Aktivitäten.
• Positivierung des Selbst- und Körperkonzeptes (positiv-emotionale Beziehung zum eigenen Körper).
• Reduktion von psychischen Belastungen (Disstress, Angst).
• Verbesserung des aktuellen und habituellen Wohlbefindens.
3. Verminderung von Risikofaktoren.
4. Bewältigung von Beschwerden und Missbefinden.
5. Bindung an körperliche Aktivität auch Unterwegs oder im Beruf durch viele Geschäftsreisen.
6. Verbesserung der Bewegungsverhältnisse.
Gesunde Versicherte mit Bewegungsmangel, auch Bewegungseinsteiger oder auch Wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankung. Zudem Erwachsene mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel- und Sklettsystems, ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparates. (z.B. überwiegend sitzende oder einseitige Tätigkeiten)