Neurozentriertes Kraft- Ausdauertraining

Das neurozentrierte Kraft-Ausdauer Training bietet die Möglichkeit über einen Zeitraum von 10 Einheiten insbesondere die Bereiche Kraft und Ausdauer mit neurozentrierten Ansätzen kennen zu lernen und zu schulen. In kurzen Abständen werden diese mit unterschiedlichen Varianten integriert und über die Wiederholung als abrufbares Konstrukt in Bewegung gespeichert. Den Teilnehmern wird Bewegung in zweierlei Hinsicht nähergebracht. Zum einen erlernen die Teilnehmer Bewegung als Fertigkeit, zum anderen erfahren diese Bewegung bezüglich Kraft und Ausdauer und werden dadurch in die Lage versetzt verschiedene Bewegungsformen in ihren individuellen Bewegungsalltag zu integrieren. Gleichzeitig werden die Grundlagen für eine optimale Bewegungs- und Haltungsschulung gesetzt. Der Ausdauerpart ist gekoppelt an verschiedene läuferische Komponenten, welche bedarfs- und leistungsangepasst von jedem Einzelnen umgesetzt werden kann.
10 x 60
Min.
199,00 €
19,90 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Inhaltlich sollen im Rahmen der Maßnahme alle sportmotorischen Grundeigenschaften trainiert werden. Herzkreislaufförderung, kleine Spiele, Wahrnehmungsförderung Haltungsförderung Koordinationsförderung, Muskelkraftförderung, Beweglichkeit, Entspannungsförderung, Wissensförderung. Den absoluten Schwerpunkt und Hauptteil jeder Kurseinheit bilden die Bereiche Kraft und Ausdauer. Die Stunden sollen zusätzlich auch theoretische Inhalte zu rückengerechtem und gesundheitspräventivem Verhalten im Alltag vermitteln. Die einzelnen Einheiten sind wiedererkennbar jeweils in sechs Sequenzen strukturiert: (1) Begrüßung und Informationsphase (2) Erwärmung- Aufwärmspiele (3) Neurozentrierte Erwärmung (4) Hauptteil (5) Ausklang/ Cool Down (6) Abschluss/ Reflexionsphase Begrüßung und Informationsphase Die Begrüßung und Informationsphase orientiert sich am Kernziel: „Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, soziale Kompetenz und Einbindung)“ des Leitfaden Prävention. Begrüßung Jede Stunde beginnt mit einer Begrüßung bzw. einem Sammeln in Kreisaufstellung. Diese soll bei den Teilnehmern des Kurses das Gruppenzugehörigkeitsgefühl und den Gruppenzusammenhalt fördern. Informationsphase Die Informationssequenzen, in denen die Teilnehmer über theoretische Hintergründe zum Training oder zu verhaltensorientierten Gesundheitstipps im Alltag informiert werden, werden dynamisch in das Kursprogramm integriert. Die Inhalte der Informationssequenzen werden immer mit konkretem Erleben und praktischen Erfahrungen verbunden und an unterschiedlichen Stellen der Einheiten platziert. Erwärmungssequenz Im Rahmen der Erwärmungssequenz sollen die Teilnehmer physisch und psychisch auf die folgende Stunde eingestellt werden. Verschiedene Lauf- und Übungsformen dienen hierbei der allgemeinen Erwärmung der Muskulatur und einem besseren Miteinander. Dabei führt der Kursleiter immer verschiedene Lauf- und Übungsformen durch, die gleichzeitig den Gruppenzusammenhalt, die Gruppendynamik und die Stimmung der Gruppe fördern. Des Weiteren werden Partner-Übungsformen durchgeführt, die in erster Linie Motivation, Spaß und das Miteinander stärken sollen. Bereits in der Erwärmungsphase werden Neurozentrierte Aufwärmübungen speziell für die Augen und den Gleichgewichtssinn mit eingebaut. Schwerpunkt Hauptteil: Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt vor allem auf dem Kernziel der Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere auf den Faktoren der gesundheitsbezogenen Fitness: Ausdauer und Kraft. Jeweils kombiniert werden Bewegungsübungen mit neurozentrierten Sequenzen, welche ein höheres Maß an Variation in das Training mit einbauen. Schwerpunkt Ausdauer- Kraft Diese Grundeigenschaften werden im Laufe des Kurses durch unterschiedliche Übungen trainiert. Dabei ist es wichtig, dass festgelegte Übungen verwendet werden, die sich regelmäßig wiederholen. Nur so können die Teilnehmer ihre Handlungskompetenz in diesem Bereich erweitern und festigen und sind motiviert die Übungen später selbständig alleine weiterführen (Kernziel Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität). Die Übungen finden sich als Modulbox im Handout der Teilnehmer. Weitere Übungen werden am Ende des Kurses gruppenindividuell hinzugefügt Sie sind nicht detailliert auf die einzelnen Stunden festgelegt, um der Kursleitung die Freiheit zu lassen, sich individuell auf die Teilnehmer einstellen zu können und passende Übungen wählen zu können, die zum Anforderungsprofil der Teilnehmer passen. Ausklang/ Cool Down In der Ausklangs- und Cool Down Sequenz sollen die Teilnehmer einen positiv emotionalen Abschluss der Stunde erfahren. Bewusste Körperwahrnehmungsübungen und Spielformen alleine oder mit der Gruppe verbessern die Gruppendynamik und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Des Weiteren wird die Regenerationsphase des Körpers eingeleitet. Abschluss/ Reflexion Den Abschluss der Stunde bildet eine kurze Zusammenfassung und Reflexion der Inhalte der Stunde… was ist den Teilnehmern im Gedächtnis geblieben? Welche neuen Erfahrungen haben die Teilnehmer machen können? Was nehmen Sie in die nächste Einheit mit?
Methodisch/didaktisch werden die Übungen, je nach Notwendigkeit beschrieben und dann von den TN durchgeführt oder aber vorgemacht und die TN machen dieses nach. Korrekturen werden, falls notwendig direkt durchgeführt oder aber im Nachgang besprochen und bei Wiederholung entsprechend korrigiert, so dass die TN die Möglichkeit haben zu reflektieren und umzusetzen.
Das Konzept zählt zum Handlungsfeld „Bewegung“ und dem Präventionsprinzip „Reduzierung von Bewegungsmangel durch Gesundheitssportliche Aktivität“. Die Teilnehmer sollen gesundheitlich gefördert und zum Sporttreiben motiviert werden, um gesund und leistungsfähig zu bleiben oder zu werden und um Krankheiten, die durch Bewegungsmangel entstehen können (z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen des Bewegungs- und Haltungsapparates, Übergewicht), präventiv entgegenzuwirken. Ziel des Kurses ist es die physischen Gesundheitsressourcen nachhaltig zu schulen und zu stärken (im Bereich Herz-Kreislaufsystem, Bewegungs- und Haltungsapparat). Des Weiteren sollen Risikofaktoren, die zu einseitigen Belastungen die z.B. durch zu wenig körperliche Bewegung vermindert werden. Psychische Ressourcen werden durch Motivationsspiele, an jeden angepasste Erfolgserlebnisse, durch neurozentrierte Bewegungskombinationen geschaffen und möglichst soweit stabilisiert, dass jeder Einzelne diese in den Alltag integrieren kann. Es soll zudem der Aufbau einer Bindung an sportliche Aktivitäten erfolgen, sowie Freude und Spaß an körperlicher Bewegung, damit dieses auch nach dem Kurs weiterhin durchgeführt wird und in den Wochenalltag integriert werden kann. Trainiert und gefördert werden Bewegungsbewußtsein, Bewegungsverhältnisse und Körperbewußtsein. Die psychosoziale Komponente soll gefördert werden durch das gemeinsame Erlernen und Erleben des spielerisch sportlichen Bewegens in der Gruppe und auch zu Hause. Zusammengefasst: - Motivation zu Bewegung und Sport - Vermittlung von vielseitigen Körpererfahrungen - Sensibilisierung für körperfreundliche Verhaltensweisen - Einführung ins propriozeptive Training - Training aller sportmotorischer Grundeigenschaften - Erlebnisvielfalt - Steigerung des Wohlbefindens - Training der Nachhaltigkeit - Steigerung der Lernfähigkeit Weitere Ziele des Programms Integration der erlernten Inhalte in den Alltag. Ziel des Kurses ist es weiterhin, die TN zu motivieren, das Erlernte in ihren Alltag dauerhaft zu integrieren und weiterhin sportlichen Aktivitäten mit Freude nachzugehen.
Die Zielgruppe dieses Konzeptes sind „gesunde“ Erwachsene jeglicher Altersstruktur. Die Teilnehmer sollen gesundheitlich gefördert und zum Sporttreiben motiviert werden, um gesund und leistungsfähig zu bleiben oder zu werden und um Krankheiten, die durch Bewegungsmangel entstehen können (z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen des Bewegungs- und Haltungsapparates, Übergewicht), präventiv entgegenzuwirken. Es handelt sich bei der Zielgruppe um Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparates.