Pilates

Pilates ist ein Ganzkörpertraining, das Atmung, fließende Bewegungen und die Arbeit aus der Körpermitte vereinigt. Es ist eine Fitnessmethode, die sich für Frauen und Männer jeden Alters und jeden Konditionstyps eignet. Das Training kräftigt die tiefliegende Bauch-, Beckenboden- und Rückenmuskulatur und dehnt gleichzeitig verkürzte Muskeln. Die Wirbelsäulenmobilität wird durch die harmonisch fließenden Bewegungen positiv beeinflusst. Verspannungen werden gelöst, die Muskulatur gestrafft und die muskuläre Ausdauerleistung wird verbessert. Einem ganzheitlichen Ansatz folgend liegt der Schwerpunkt gleichermaßen auf der präzisen Ausführung der Übungen, einem korrekten Atemrhythmus und der Steigerung von Kraft und Flexibilität. Die Veränderung des Körpers beginnt im Zentrum, dem Powerhouse. Bevor man die peripheren Körperteile trainiert, muss die Körpermitte gestärkt und stabilisiert werden. Klassisches Pilates zeichnet sich daher durch einen systematischen Aufbau der Übungsstunden auf.
10 x 60
Min.
160,00 €
16,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
1.Einklang/Einführung -Begrüßung, Einklang der Stunde, Gruppengefühl schaffen -Besprechung des Stundenziels, Schwerpunkte der Übungseinheit nennen. - kurzweilige theoretische Wissensvermittlung (Das Gerüst des Einführungsteils ist allen 10 Einheiten nahezu gleich. So schafft man einen ritual ähnlichen Ablauf und gibt den Teilnehmern neben einen Einklang, Struktur und Sicherheit.) 2.Einführung/Erwärmung -Lockerungsübungen im Bereich Hws, Schulter und Hüftgelenk -aktives Ausrichten des Körpers auf der Matte -Atemübung mit Unterstützung der Bauch- und Beckenbodenmuskulatur -Mobilisationsübungen von Wirbelsäule und Becken 3.Hauptteil -das Erarbeiten von Pilates Übungen, unterstützt mit diff.Schwerpunkten, wie z. B.: a.) Rumpf- und Beckenstabilität b.)Wirbelsäulenflexibilität c.)kontrollierte Atmung d.)DynamiK (Herz-Kreislauf-Aktivierung) e.) Variationen, Modifikationen f.)Einsetzen von Kleingeräten; Circle, Pilates Ball g.)Einbinden von gesundheitsorientierten Haltungen im Alltag 4.Ausklang -Gleichgewichtsübungen zur Zentrierung von Körper und Geist -kurzweilige Entspannungsübungen (über Atmungstechniken, Igelballmassagen, Ausklopfen und Ausstreichen des eigenen Körpers etc.) -Feedback und Verabschiedung der Gruppe - ggf.Aushändigen einer Kurzanleitung von einzelnen Übungen für zu Hause ggf. Anschließende Bewegungsmöglichkeiten anbieten, Variationsmöglichkeiten des Pilates nennen und motivierend wirken auf die weitere Durchführung
Methodik des Aufbaus des Präventionskurs: Praktizieren eines körperlichen Trainings zum Kennenlernen und Einüben der Pilates-Methode. Systematisches Training der Individuen mit spezifischer Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, d. h. eingehen auf die körperlichen Gegebenheiten und Leistungsstand. Schaffen der o. g. angemessenen Belastung, insbesondere unter Berücksichtigung vorhandener Risikofaktoren, dem jeweiligen gesundheitlichen Problembereich, Barrieren und Selbstwirksamkeitsüberzeugungen. Erläutern der Risikofaktoren, die zu körperlichen Beschwerden führen können und in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit sportlicher Aktivitäten verdeutlichen. Informationsweitergabe über die Ziele des Trainings, insbesondere zu den speziellen Gesundheitsproblemen und Risiken einzelner Zielgruppen. Gezieltes Einleiten in Bewegungen mit Zeit gebundene Korrekturen für eine korrekte Ausführung der Bewegungen, d. h. abhängig vom Leistungsstand, damit die Teilnehmer nicht überfordert werden. Informationen zur Ausführung und Motivation, um regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten. Verbindung von praktischer Erfahrung mit theoretischer Kenntnisvermittlung Verbindung von körperlicher Anstrengung mit positiven Gefühlen (z.B. durch stimmliche Modulation des Trainers, Rhythmusvorgaben, durch Einsatz von Hilfsmitteln, durch Gruppenaufgaben). Sensomotorisches Training durch eine festgeschriebene Übungsreihenfolge, die es ermöglicht sich nicht mit dem Übungesablauf zu befassen, sondern mit dem, was im Körper passiert und passieren soll. Bewusstes Beanspruchen des Muskelsystems bei geführter Atmung. Übertragung des Gelernten in das Alltagsleben. 
-Bindung an körperliche Aktivität -Verbesserung der Bewegungsverhältnisse -Verminderung von Risikofaktoren -Bewältigung von Beschwerden und Missempfinden -Förderung der psychosozialen Gesundheitsressourcen -Förderung physischer Gesundheitsressourcen 
Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelett-Systems, im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems und des metabolischen Bereichs, im psychosomatischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen