Funktionelles Zirkeltraining (Kraft)

Beim funktionellem Zirkeltraining werden verschiedene Übungen an Stationen nacheinander absolviert. Jede Station beinhaltet eine Übung mit jeweils 3 Schwierigkeitsstufen, sodass für jeden Teilnehmer entsprechend seines Trainingszustandes eine optimale Variante zur Verfügung steht. Überlastungen oder Unterforderungen kann man somit stark verringern. Inhaltlich geht es um die motorischen Beanspruchungsform Kraft, die für Fitness und Gesunderhaltung wichtig sind. Kräftigungsübungen sind der Schwerpunkt. Durch den Wechsel von einer Station zur nächsten, kommt es zu einer Abwechslung zwischen Belastung und Entlastung, sodass es nicht zu Überlastungen kommt.
10 x 60
Min.
140,00 €
14,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Das Konzept des funktionellen Zirkeltrainings (Kraft) ist so aufgebaut, dass Kraft die schwerpunktmäßige motorischen Hauptbeanspruchungsformen darstellt. Die Kombination derer ist gesundheitsförderlich und alltagstauglich. Der Zirkel besteht aus 12 Stationen, von denen jede einen besonderen Schwerpunkt hat (Armkraft, Beinkraft, Rumpfkraft...). Pro Übung gibt es sowohl eine leichtere als auch eine schwerere Variante, so dass die Teilnehmer gezielt und auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten trainieren können. Die Übungen sind so aufgebaut, dass der Lerneffekt sowohl durch Wiederholung als auch durch Variation von Übungen besteht. Darüber hinaus wird großer Wert auf theoretische Inhalte gelegt. Umfangreiche Handouts sind für jede Kurseinheit vorhanden, die vor und nach der Kurseinheit besprochen und erklärt werden. Effekt- und Handlungswissen sowie Alltagstransfer sind gewährleistet. Es gibt für den 10-Wochenkurs drei Phasen des Zirkeltrainings. Phase 1: Trainingseinheiten 1-4 Phase 2: Trainingseinheit 5-7 Phase 3: Trainingseinheit 8-10 Innerhalb der Phase bleiben die Übungen gleich. Im Wechsel von Phase 1 zu Phase 2, also ab Trainingseinheit 5, gibt es Übungsvariationen zu den bereits gelernten Übungen. Ebenso ab Phase 3. Dadurch wird das Training vielseitiger und neue Bewegungsmuster können auf alten aufgebaut und vertieft werden. Zur Realisierung der sechs Kernziele sind also folgende Inhalte Bestandteile des Programmes Funktionelles Zirkeltraining. Kurseinheiten zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, mit Hinweisen zur Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen ¬und ¬Übungen, ¬zur ¬motivierenden Durchführung der Module (z. B. Einsatz von Musik, Herstellung positiver sozialer Kontexte, Kursleiterverhalten). Hier liegt der Schwerpunkt auf Kraft. Lockerungsübungen zur Förderung der physischen Ressourcen sowie Übungen zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit. Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur gesundheitsförderlichen Wirkung von Bewegung und Entspannung insbesondere der durchgeführten Aufgaben zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness (z. B. Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen). Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe. Maßnahmen zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende. Kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung im Alltag (z. B. Treppensteigen, Radfahren) Anregungen für eine ergonomische und gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung sowie zur Vermeidung von einseitig belastenden Situationen in Beruf und Alltag. Unterstützung der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten z. B. in Sportvereinen oder Fitnessstudios.
Pro Übung gibt es sowohl eine leichtere als auch eine schwerere Variante, so dass die Teilnehmer gezielt und auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten trainieren können. Die Übungen sind so aufgebaut, dass der Lerneffekt sowohl durch Wiederholung als auch durch Variation von Übungen besteht. Innerhalb der Phase bleiben die Übungen gleich. Im Wechsel von Phase 1 zu Phase 2, also ab Trainingseinheit 5, gibt es Übungsvariationen zu den bereits gelernten Übungen. Ebenso ab Phase 3. Dadurch wird das Training vielseitiger und neue Bewegungsmuster können auf alten aufgebaut und vertieft werden. Da die Teilnehmer der Präventionskurse erfahrungsgemäß sehr unterschiedliche Trainingsniveaus aufweisen, ist es notwendig, zu den Übungen Alternativen hinsichtlich der Intensität und Ausführung geben zu können. Nur so ist ein Trainingseffekt möglich und Überforderung und Unterforderung wird verringert. Darüber hinaus wird Wissen vermittelt durch Wissensvermittlung mittels Lehrgesprächen und kleine Vorträge am Anfang der Stunde Der Kursleiter korrigiert die Teilnehmer und achtet auf auf ihre Körperhaltung und Bewegungstechnik. Dieses sichert die Nachhaltigkeit in der Bewegungsausführung. Nicht zuletzt durch Vormachen und Nachmachen wird das Wissen gefestigt und den Transfer in den Alltag gegeben. Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens. Informationen über die Zielgruppe, insbesondere zu den Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangel sowie zu Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten. Eingehen¬ auf¬ die ¬spezifische¬ Situation ¬der Zielgruppe, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u. a. zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben). Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung (bzw. Information). Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalen Erleben (z. B. durch Rhythmisierung, durch Einsatz von Geräten und Materialien, durch Gruppenaufgaben). Verbindungen herstellen zwischen einer problemzentrierten Bewältigung gesundheitlicher Probleme und einer emotionszentrierten Bewältigung. Vermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (z. B. Handlungsplanung, Barrierenmanagement). Vernetzung des Angebots einerseits zur Erleichterung eines Einstiegs (z. B. mit Ärztinnen/Ärzten), andererseits zur Unterstützung des ¬Übergangs ¬in ¬Folgeangebote ¬(z.¬B.¬ durch Kooperation mit Sportvereinen).
Verbesserung der funktionellen Kraft, Verbesserung der Körperhaltung, Verbesserung der Sensomotorik, Verbesserung des allgemeinen Fitnesszustandes durch Individualisierung der Übungen. Zur Erzielung von Gesundheits-, Verhaltens- und Verhältniswirkungen und der zu erlangenden Handlungskompetenz und Eigenverantwortung steuere ich weiterhin sechs Kernziele an: Kernziel 1: Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogene Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit). Kraft findet hier den Schwerpunkt. Kernziel 2: Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, soziale Kompetenz und Einbindung). Kernziel ¬3:¬ Verminderung ¬von ¬Risikofaktoren¬ (insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelett-Systems). Kernziel 4: Bewältigung von psychosomatischen Beschwerden und¬ Missbefindenszuständen. Kernziel¬ 5: ¬Aufbau ¬von ¬Bindung ¬an ¬gesundheitssportliche Aktivität. Kernziel 6: Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (u. a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung). Bezogen auf die Zielgruppe ist der Aufbau von Bindung an regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität ¬(Kernziel¬5) ¬von¬ zentraler ¬Bedeutung.
Gesunde, auch ältere Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und –Wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen. Menschen mit Bewegungsmangel jeden Alters.