Das Autogene Training (AT) ist eine effektive und weit verbreitete Entspannungstechnik, die als Präventionsmethode zur Vorbeugung und Reduktion stressbedingter Erkrankungen wissenschaftlich anerkannt ist. Der Zugang zum Unterbewusstsein wird durch bestimmte formelhafte Redewendungen erreicht. Durch eine ruhige Körperhaltung und durch bestimmte Wiederholung dieser Formeln wird völlige Muskelentspannung und geistige Gelassenheit gefördert.
8 x 60
Min.
149,00 €
18,63 €
pro Einheit
18 bis 49
Jahre
Auf Anfrage
Die Kurseinheiten sind einheitlich aufgebaut, ganzheitlich ausgerichtet und strukturiert:
- Begrüssungsgespräch. Befindlichkeitsabfrage
- Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen - Aufwärmen
- Einüben der einzelnen formelhaften Sätzen
- Reflextion der Übungen
- Abschluss mit Motivationsphase und Hausaufgaben
- Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des Autogenen Trainings
- Informationen insbesondere zu den Folgewirkungen des Risikofaktors Stresses sowie die Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige Entspannung aufzunehmen und beizubehalten
- Eingehen auf die spezifische Situation der Gruppe insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige Stressreduzierende Aktivität aufzunehmen und beizubehalten
- Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung
- Verbindung von Entspannung mit positivem emotionalem Erleben
- Verbindungen herstellen zwischen einer problemzentrierten Bewältigung gesundheitlicher
Probleme mit einer emotionszentrierten Bewältigung
- Vermittlung von Strategien zur Bindung an stressreduzierenden Handlungen (z.B. Handlungsplanung,
Barrierenmanagement)
Entspannungsverfahren zielen darauf ab, physischen und psychischen Spannungszuständen vorzubeugen bzw. diese zu reduzieren. Sie setzen damit im Wesentlichen auf der Ebene des palliativ-regenerativen Stressmanagements an. Die zu erlernende Entspannungsreaktion stellt den Gegenpol zu den unter Stress auftretenden körperlichen Reaktionen dar. Im Verlaufe eines Entspannungstrainings wird durch regelmäßiges Üben die selbstständige Auslösung der Entspannungsreaktion gebahnt und für den alltäglichen Einsatz stabilisiert.
Die Maßnahmen richten sich an gesunde Versicherte mit Stressbelastungen, die lernen wollen,
damit sicherer und gesundheitsbewusster umzugehen, um dadurch potenziell behandlungsbedürftige Stressfolgen zu vermeiden. Die Maßnahmen können auch für spezielle Zielgruppen zur
Bewältigung spezifischer Belastungen (z. B. familiäre Überlastung, berufliche Überlastung – auch
durch Schichtarbeit –, psychosoziale Belastungen
infolge von Arbeitslosigkeit, Gewalterfahrung)
durchgeführt werden. Kinder ab acht Jahren
können an spezifisch auf diese Altersgruppe
ausgerichteten Maßnahmen unter Einbeziehung
der Familie teilnehmen. Für Versicherte mit akut
behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen sind die Maßnahmen kontraindiziert.