Fit ins Alter-Fit im Alter, Seniorengymnastik zur Ganzkörperkräftigung

Menschen werden immer älter. Vielen Erkrankungen liegt als Ursache Bewegungsarmut zugrunde. Das Konzept: Fit ins Alter - Fit im Alter soll Menschen ab einem Alter von 50-69 Jahren und ab 70 Jahren einerseits den Hintergrund aufzeigen, warum Menschen regelmäßige Bewegung für ihre psychische und physische Gesundheit brauchen. Andererseits vermittelt der Kurs Hintergrund-, Handlungs- und Effektwissen, d. bedeutet der Teilnehmer erfährt, wie unterschiedlich sich Bewegung durchführen lässt und welche Vorteile sich für die Gesundheit daraus auch langfristig ergeben können. Die eigene Selbstständigkeit im Alter ist einer der wichtigsten Zielsetzungen der Gesundheit. Fit ins Alter – Fit im Alter vermittelt, wie mit einfachen Übungen eine funktionelle Gesundheit gefördert bzw. erhalten werden kann. Empfehlungen der WHO, des US Department of Health and Human Servies sind u. a. Grundlage für die Vermittlung von Handlungswissen für die zeitliche Implementierung in den Alltag.
10 x 60
Min.
120,00 €
12,00 €
pro Einheit
Ab 50
Jahre
Ja
Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, mit Hinweisen zur Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen und Übungen, zur motivierenden Durchführung der Module (z. B. Einsatz von Musik, Herstellung positiver sozialer Kontexte, Kursleiterverhalten) • Lockerungsübungen im Rahmen der genannten Module zur Förderung der physischen Ressourcen sowie ein Modul zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit • Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur gesundheitsförderlichen Wirkung von Bewegung und Entspannung insbesondere der durchgeführten Aufgaben zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness (z. B. Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen) • Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe • Maßnahmen zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende • Kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung im Alltag (z. B. Treppensteigen, Radfahren), Anregungen für eine ergonomische / gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung sowie zur Vermeidung von einseitig belastenden Situationen in Beruf und Alltag • Unterstützung der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten z. B. in Sportvereinen
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens • Informationen über die Zielgruppe, insbesondere zu den Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangel sowie zu Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten • Eingehen auf die spezifische Situation der Zielgruppe insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u. a. Zielgruppen angemessene Belastungsvorgaben) • Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung (bzw. Information) • Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalem Erleben (z. B. durch Rhythmisierung, durch Einsatz von Geräten und Materialien, durch Gruppenaufgaben)Vermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (z. B. Handlungsplanung, Barrierenmanagement)
Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogener Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit) • Kernziel 2: Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, Soziale Kompetenz und Einbindung) • Kernziel 3: Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelettsystems) • Kernziel 4: Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen • Kernziel 5: Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität
Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelettsystems, im Bereich des Herz-Kreislaufsystems und des metabolischen Bereichs, im psycho-somatischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.