Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, bei dem durch selbst wiederholte Suggestionen ein seelisches und körperliches Wohlbefinden erzeugt wird, das Einfluss auf die auf die Organfunktionen nimmt und damit zu einer Beruhigung des vegetativen Nervensystems führt. Körperlich kann dadurch ein Zustand von Entspannung wahrgenommen werden, da hierbei das unwillkürliche Nervensystem angesprochen wird.
Das Autogene Training wird daher auch als eine Form der Selbsthypnose bezeichnet. Über die gezielten, sich immer wiederholenden Autosuggestionen wird das Unterbewusstsein angesprochen, welches Einfluss auf das vegetative Nervensystem nimmt. Die so erzielte innere Ruhe und Entspannung eignet sich ausgezeichnet für Stressregulation und Stressabbau sowie für Stressprävention. Durch die Konditionierung des Unterbewusstseins lernt man sich zu entspannen und so das unwillkürliche Nervensystem ins Gleichgewicht zu bringen. Anschließend kehrt man dann wieder in eine gesunde mittlere Spannung.
8 x 90
Min.
130,00 €
16,25 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
• Indikationen und Kontraindikationen
• Physiologische Kennzeichen und psychologische Effekte einer Entspannungsreaktion
• Positive Effekte von Entspannungsübungen
• Mögliche Probleme beim Üben von Entspannungstechniken
• Anwendungsmöglichkeiten und Wirkungsweise von AT
• Einstiegsübungen (z.B. Zitronenexperiment)
• Körperpositionen beim AT
• Ruhetönung, 6 Übungsformeln der Grundstufe
• Rücknahme beim AT
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit Erläuterung der psychophysischen Wirkzusammenhänge von Stress und Entspannung; Einübung des Entspannungsverfahrens sowie Anleitung für Übungen außerhalb der Trainingssitzungen, um einen Transfer in den Alltag zu gewährleisten.
• Systematisches Trainingsprogramm mit einer wissenschaftlich fundierten Entspannungstechnik (Autogenes Training nach Schultz)
• Praktisches Üben zum Erlernen der autosuggestiven Formeln (Einzelübungen)
• Wissensvermittlung durch Vortrag
• Schrittweise Erweiterung der Übungen (Generalisierung)
• Anleitungen für den Einsatz im Alltag (Zuhause, Beruf)
• Teilnehmerunterlagen mit Übungsanleitungen, Übungsprotokoll, Spannungsfragebogen und Arbeitsblättern
Entspannungsverfahren zielen darauf ab, physischen und psychischen Spannungszuständen vorzubeugen bzw. diese zu reduzieren. Sie setzen damit im Wesentlichen auf der Ebene des palliativ-regenerativen Stressmanagements an. Die zu erlernende Entspannungsreaktion stellt den Gegenpol zu den unter Stress auftretenden körperlichen Reaktionen dar. Im Verlaufe eines Entspannungstrainings wird durch regelmäßiges Üben die selbstständigem Auslösung der Entspannungsreaktion gebahnt und für den alltäglichen Einsatz stabilisiert.
Gesunde Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und über dessen regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden.