Präventives Gesundheitstraining - Gerätegestütztes Ganzkörperkrafttraining

Das Präventive Gesundheitstraining - Gerätegestütztes Ganzkörperkrafttraining ist ein ganzheitliches Training, bestehend aus praktischen Einheiten mit dem Ziel des Ganzkörpertrainings sowie der Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen. Es handelt sich bei dem Training um ein gerätegestütztes Ganzkörpertraining, wobei der Anteil an Geräten 50% nicht übersteigt.
12 x 60
Min.
160,00 €
13,33 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
Um ein ganzheitliches Training anzubieten werden verschiedene funktionelle Übungen auf der Matte sowie Krafttraining an Geräten (max. 50 %) mit der Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen zur Verhaltens- und Verhältnisprävention kombiniert. Der Teilnehmer erlernt innerhalb der präventiven Maßnahme eine optimale Ausführung von Alltags- und Freizeitbewegungen und entwickelt eine neuromuskuläre Balance. Ein weiteres Ziel des Trainings ist die unbewusste Verarbeitung propriozeptiver Signale durch eine zunächst bewusste Ausführung der Bewegungsaufgaben (Leonard 1998). Um die Nachhaltigkeit der präventiven Maßnahme zu sichern, steht das Erlernen von funktionellen Übungen (ohne Geräte), welche die Teilnehmer im Anschluss an den Kurs zu Hause eigenständig durchführen können, im Mittelpunkt. Dem Kursteilnehmer wird während der Maßnahme ein Handout mit Übungsbeispielen ausgehändigt. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit eines weiterführenden Trainings als Selbstzahler im Anschluss des Kurses. Mit unterschiedlichen funktionellen Übungen werden verschiedene Muskelgruppen gestärkt und das Bewegungsverhalten der Teilnehmer verbessert. In der geplanten präventiven Maßnahme steht eine Ökonomisierung der Muskelaktivitäten durch die Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination durch verschiedene Übungen im Vordergrund. Durch diese Ökonomisierung ist der Teilnehmer in der Lage, die vorhandene Kraft im Alltag effektiv einzusetzen.
Es handelt sich um eine verhaltensorientierte Gruppenberatung, in welcher durch praktisches Training ein neues Bewegungsverhalten kennengelernt und eingeübt wird. Der Kurs findet in Kleingruppen von maximal 15 Teilnehmern statt. Es wird auf die spezifische Situation der Zielgruppe besonders unter dem Gesichtspunkt der Barriere, regelmäßig gesundheitssportlich aktiv zu sein und diese Aktivität beizubehalten, eingegangen. Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangel werden aufgezeigt. Wichtig ist hierbei die Verbindung praktischer Erfahrungen mit der Kenntnisvermittlung. Während des Trainings erfolgt eine systematische Anleitung mit ständiger Kontrolle durch den Kursleiter der Haltung und des Bewegungsablaufes der Teilnehmer. Den Trainierenden werden Möglichkeiten aufgezeigt, die erlernten anatomischen und physiologischen Kenntnisse und die erlernten koordinativen Bewegungsfähigkeiten auf den Alltag zu übertragen.Strategien zur Bindung an langfristige körperliche Aktivitäten werden vermittelt. Um diese langfristige Verhaltensänderung zu unterstützen, findet am Anfang und Ende jeder Stunde ein kurzes Gruppengespräch mit allen Teilnehmern statt, in denen Erfahrungen und Erkenntnisse ausgetauscht werden. Um den Teilnehmern den Einstieg in den Kurs sowie in Folgemaßnahmen zu erleichtern, werden Kooperationspartner und Netzwerke im Rahmen des Kurses vorgestellt. Diese Kooperationspartner können z.B. Ärzte oder Sportvereine sein.
1. Stärkung physischer Gesundheitsressourcen: a) Vermittlung von alltagsbezogenen Übungen und Schulung von gesunden Haltungsgewohnheiten, Muskeldehnungen und Entspannungsübungen b) Verbesserung der körperlichen Beanspruchungsformen wie Kraft, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit 2. Aufbau einer Bindung an gesundheitssportliche Aktivität (Vermittlung von Verhaltens- und Verhältnisprävention) a) Stärkung der Eigeninitiative b) Verbesserung der Motivation 3. Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungsund Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, Soziale Kompetenz und Einbindung) 4. Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere des Muskel-Skelettsystems) 5. Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen 6. Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (u. a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei Weiterführung).
Die Zielgruppe des Kurses wird zur Abgrenzung auf erwachsene gesunde Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankung eingegrenzt.