Kompaktangebot

Autogenes Training (wohnortfern)

Durch das Autogene Training (AT) besteht die Möglichkeit, körperliche und seelische Entspannung hervorzurufen. Teilnehmer erfahren durch aufbauendes üben, die gefühlsmäßige und körperliche Ebene mit Autosuggestionen zu verbinden. Die Körperwahrnehmung wird hierzu auf Zustandsveränderungen in den Organfunktionen gerichtet. Der Zugang zum Unterbewusstsein (unwillkürliches Nervensystem) wird erreicht, indem man bestimmte Formeln als Aufforderung an das Unterbewusstsein richtet. Dadurch werden Körperfunktionen verändert und führen eine innere Ruhe herbei. Teilnehmer erwerben in dem Präventionskurs die grundlegenden Kompetenzen zur Durchführung Ihrer eigenen Übungen im AT. Der praktische und theoretische Kontext des ATs sowie über Empfindungen zu besprechen sind wesentliche Inhalte des Gruppenkurses.
10 x 60
Min.
130,00 €
13,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein

Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen zertifizierte Präventionskurse nach § 20 SGB V. Wähle deine Krankenkasse, um eine Schätzung für diesen Kurs zu erhalten.

Möglicher Zuschuss
80,00 €
Dein Eigenanteil
50,00 €

Stand der Konditionen: 12.10.2026

Angaben ohne Gewähr – bitte die Bezuschussung vor der Buchung mit deiner Krankenkasse abgleichen. Es werden maximal 2 Kurse bis zu 160,00 € pro Kalenderjahr erstattet. Voraussetzung ist eine Teilnahme an mindestens 80 % der Kurstermine. Laut Satzung §8: Erstattung der tatsächlichen Kosten bis max. 80€ je Maßnahme. Teilnahmequote nicht in der Satzung genannt (allgemein üblich 80%). Satzungsleistung der Kasse ansehen
Inhalte (nähere Ausführungen siehe Trainermanual) • Definition von Stress, Stressfaktoren, Stressreaktionen, Entspannung, Entspannungsreaktion • Erkennen der Ursachen der Stressentstehung • Grundstufe Autogenes Training nach Schultz o Schwere (Muskelentspannung), o Wärme (Gefäßentspannung), o Puls und Atemregulation, o Entspannung der Bauchorgane sowie o des Kopfbereiches. Dabei sollen jeweils im Anschluss an die Entspannungsübungen die Wahrnehmungen und Erlebnisse, die sich bei den Übungen gezeigt haben, besprochen werden.
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit Erläuterung der psychophysischen Wirkzusammenhänge von Stress und Entspannung, Einübung des Entspannungsverfahrens sowie Anleitung für Übungen außerhalb der Trainingssitzungen, um einen Transfer in den Alltag zu gewährleisten. • systematisches Trainingsprogramm für Gruppen auf der Basis verhaltenstherapeutisch orientierter Stressbewältigung (Autogenes Training – Grundstufe – nach Johannes-Heinrich Schultz ) • Orientierung an den individuellen Stressproblemen der Teilnehmer • Einbeziehung des sozialen Umfeldes • Anleitung zur Selbstbeobachtung in belastenden Situationen • praktische Einübung von Entspannungs- und Stressreduktionsmethoden • umfangreiche Anleitung für den Einsatz der Übungen im Alltag (ausführliche Seminarunterlagen mit Lernanleitungen)
Entspannungsverfahren (AT) zielen darauf ab, physischen und psychischen Spannungszuständen vorzubeugen bzw. diese zu reduzieren. Sie setzen damit im Wesentlichen auf der Ebene des palliativ-regenerativen Stressmanagements an. Die zu erlernende Entspannungsreaktion (AT) stellt den Gegenpol zu den unter Stress auftretenden körperlichen Reaktionen dar. Im Verlaufe Autogenen Trainings wird durch regelmäßiges Üben die selbstständige Auslösung der Entspannungsreaktion gebahnt und für den alltäglichen Einsatz stabilisiert. Zu den palliativen Strategien gehört das Wissen um die Bedeutung von Entspannung, Ruhe, Erholung und Abwechslung als Belastungsausgleich.
Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und über dessen regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden möchten. Insbesondere richtet sich das Programm an einen Personenkreis, dem es kaum möglich ist an klassischen Präventions-Wochenkursen teilzunehmen, z.B. Schichtarbeitende, Alleinerziehende, beruflich stark eingebundene Personen.