Autogenes Training

Inhalt und Ziel des Autogenen Trainings ist es die Entspannungskompetenz, präventive Schutzfaktoren und persönliche Ressourcen aufzubauen. Physischen und psychischen Spannungszuständen sollen vorgebeugt bzw. vermieden werden. Dadurch erfolgt eine Veränderung der Sressverarbeitung und die Vermeidung chronischer Stressfolgen. Durch regelmäßiges Üben wird ein ständiges Auslösen der Entspannungsreaktion erreicht und stabilisiert. Das Kurskonzept hat drei Zielsetzungen: 1) Die Vermittlung von Wissen über Hintergründe von Stressfaktoren und Schutzfaktoren, sowie den Aufbau individueller Verhaltens-und Handlungskompetenzen 2) Die Hinführung zu mehr eigenständig durchgeführter Entspannungseinheiten und die Anbahnung einer überdauernden Bindung an diese 3) Die Verbesserung der Entspannungsfähigkeit Der Kurs ist modular aufgebaut, in jeder Kurseinheit finden sich die Interventionsformen der Informationsvermittlung (kognitive Komponente)
12 x 60
Min.
139,00 €
11,58 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Eine Kurseinheit setzt sich immer aus einem Einführungsteil, dem Hauptteil und dem Stundenausklang zusammen. Die übergeordneten Inhalte der Kurseinheit lauten wie folgt: Informationsphase: Vermittlung von Handlungs-und Effektwissen Einstimmung/Aufwärmen: Gymnastik- Koordinations-, Partnerübungen, Schulung Körperwahrnehmung Hauptteil: Durchführung des Autogenen Trainings Ausklang: Dehn-und Streckübungen, Befindlichkeitsabfrage Abschluss: Tipps/Übungen für zu Hause
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit Erläuterung der psychophysischen Wirkzusammenhänge von Stress und Entspannung. Einübung des Autogenen Trainings sowie Anleitung für Übungen für zu Hause, um einen Transfer in den Alltag zu gewährleisten. Die Wissensvermittlung erfolgt dabei mittels Lehrgespräch/Vortrag, zur Sicherung der Nachhaltigkeit werden die Bewegungsausführungen Vorgemacht, Nachgemacht und korrigiert.
Entspannungsverfahren zielen darauf ab, physischen und psychischen Spannungszuständen vorzubeugen bzw. diese zu reduzieren. Sie setzen damit im Wesentlichen auf der Ebene des palliativ-regenerativen Stressmanagements an. Die zu erlernende Entspannungsreaktion stellt den Gegenpol zu den unter Stress auftretenden körperlichen Reaktionen dar. Im Verlaufe eines Entspannungstrainings wird durch regelmäßiges Üben die selbstständige Auslösung der Entspannungsreaktion gebahnt und für den alltäglichen Einsatz stabilisiert.
Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlerne und über dessen regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden möchten. Für Versicherte mit schweren Behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen ist diese Maßnahme kontraindiziert.