LOOVANZ. Das Resilienz-Trainingsprogramm für Erwachsene zur Stressbewältigung
Mit dem Präventionskurs „LOOVANZ. Das Resilienz-Trainingsprogramm für Erwachsene zur Stressbewältigung“ wird zur Stärkung der psychosozialen Gesundheit beigetragen. In dem Kurs werden Erwachsene sensibel, individuell und zielgerichtet begleitet, um ihre Ressourcen für eine gesunde Lebensführung zu fördern. Resilienz kann man allgemein mit Widerstandsfähigkeit übersetzen.
Wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass die Ausprägung psychosozialer Schutzfaktoren wie Optimismus, Selbstwirksamkeitserwartung, angemessenes Copingverhalten und soziale Unterstützung für die erfolgreiche Umsetzung und Beibehaltung von Einstellungs- und Verhaltensänderungen eine wichtige Funktion haben.
Die Aktivierung von Resilienzfaktoren kann dementsprechend die Wirkung von gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen und auch die Fähigkeit von Menschen, sich für ein gesundheitsförderliches Lebensumfeld einzusetzen, verbessern.
10 x 90
Min.
240,00 €
24,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
Vermittlung von alltagsrelevanten Handlungs- und Effektwissen, um zur Förderung der psychosozialen Gesundheit im Rahmen des Multimodalen Stressmanagements beizutragen:
1. Einführung in das Resilienzkonzept und Bestimmung der eigenen Resilienz (Theoretische Ansätze zur Erklärung, Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit)
2. Zukunftsplanung (Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit sowie Handlungs- bzw. Verhaltensstrategien)
3. Zielorientierung (Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit sowie Handlungs- bzw. Verhaltensstrategien)
4. Lösungsorientierung (Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit sowie Handlungs- bzw. Verhaltensstrategien)
5. Verantwortungsübernahme (Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit)
6. Optimismus (Stresskompetenz und kognitiv-emotionale Bewertungsmuster sowie Ressourcen der Persönlichkeit)
7. Akzeptanz (Stresskompetenz und kognitiv-emotionale Bewertungsmuster)
8. Opferrolle verlassen/ Rollenverhalten (Stresskompetenz und Handlungs- bzw. Verhaltensstrategien)
9. Netzwerkorientierung (Stresskompetenz und Handlungs- bzw. Verhaltensstrategien)
10. Review und Feedback (Multimodale Stresskompetenz, Stresskompetenz und Ressourcen der Persönlichkeit)
Im Rahmen des Präventionskurses kommen unterschiedliche Medien zum Einsatz. Hierzu gehören PowerPoint-Präsentationen, Einsatz von Flipchart/Whiteboard, ein begleitendes Arbeitsheft und Handouts. Die Lerninhalte werden aktiv vermittelt und durch Gruppendiskussionen und Gruppenarbeiten gefestigt.
Praktische Übungen ermöglichen Anwendung, Vertiefung und Verständnis des vermittelten Wissens und den Transfer in den Alltag. Hausaufgaben bereiten das Thema der kommenden Woche vor und vertiefen die Inhalte der letzten Trainingseinheit. Fortwährende Feedbackrunden sichern die Rücksichtnahme auf individuelle Bedarfe der Teilnehmer und dienen der Qualitätssicherung während der Kursdurchführung.
In der Gesundheitsförderung spielt der gruppenbezogene Ansatz eine übergeordnete Rolle. Häufig wird hierbei der gruppendynamische Aspekt sowie die soziale Unterstützung als nutzbringende Eigenschaft von Gruppenangeboten- bzw. -therapien hervorgehoben. Diese Erkenntnis schlägt sich auch in der Wahl der Methoden nieder.
• Systematisches Trainingsprogramm für Gruppen auf der Basis verhaltenstherapeutisch orientierter Gruppenberatung
• Ganzheitlicher Ansatz (Bewältigungsstrategien; somatische, kognitive und emotionale Ebene)
• Umfangreiche Anleitung für den Einsatz der Übungen im Alltag (ausführliche Seminarunterlagen mit Lernanleitungen) zum Aufbau von Handlungswissen
• Anleitung zur Selbstbeobachtung und Selbsthilfe in belastenden Situationen
• Vermittlung von Effektwissen zum Aufbau von gesundheitsfördernden Kompetenzen
Mithilfe des Resilienztrainings lernen die Teilnehmer wichtige Kompetenzen im multimodalen Stressmanagement (kognitiv, instrumentell, palliativ-regenerativ) und zum gesundheitsförderlichen Verhalten kennen: Ressourceneinsatz, emotionale Flexibilität und die Fähigkeit, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Außerdem nehmen sie sich selbstsicherer und unabhängiger wahr, verbessern ihre Handlungsfähigkeit und erkennen ihre persönlichen und beruflichen Kompetenzen.
• Verständnis von Resilienz entwickeln
• Wege zur Erhaltung der psychosozialen Gesundheit erkennen
• Schutz- und Resilienzfaktoren entwickeln
• Sicherer Umgang mit Belastungen, Stresssituationen und Misserfolgen
• Stressmanagement-Techniken anwenden
o Reduzieren und Ausschalten von Stressoren
o Verändern von persönlichen Motiven, persönlichen Einstellungen und persönlichen Bewertungen
o Regulierung und Kontrolle der physiologischen und psychischen Stressreaktion
• Verantwortung übernehmen
• Positive Beziehungen aufbauen
• Selbstbewusstsein stärken
• Umbruchsphasen besser bewältigen
Versicherte mit nicht behandlungsbedürftigen Stressbelastungen, die zur Förderung von personalen und sozialen gesundheitlichen Ressourcen, Methoden zur Aufrechterhaltung und Steigerung des körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens erlernen wollen.
Hinweis: Maßnahmen des multimodalen Stress- und Ressourcenmanagements ersetzen keine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. Solche Maßnahmen sind bei schweren behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen kontraindiziert.