Wassergymnastik (Schwerpunkt Kraft) ist ein Gesundheitskurs, der im Flachwasser oder Tiefwasser mit bzw. ohne Geräte (Poolnudel, Aquastick, Aquadisc, Gürtel, Hanteln, Beinschwimmern und Aqua-Handschuhen) angeboten wird.
Die Teilnehmer erlernen effektive Techniken und Übungen, die sowohl zur Verbesserung der Ausdauer
beitragen als auch die Rumpf-, Arm- und Beinmuskulatur trainieren.
10 x 50
Min.
150,00 €
15,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
• Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, mit Hinweisen zur Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen und Übungen, zur motivierenden Durchführung der Module (z. B. Einsatz von Musik, Herstellung positiver sozialer Kontexte, Kursleiterverhalten)
• Lockerungsübungen im Rahmen der genannten Module zur Förderung der physischen Ressourcen
sowie ein Modul zur Verbesserung der Entspannungs-fähigkeit
• Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur gesundheitsförderlichen Wirkung von Bewegung und Entspannung insbesondere der durch-geführten Aufgaben zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness (z. B. Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen)
• Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe
• Maßnahmen zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende
• Kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung im Alltag (z. B. Treppensteigen, Radfahren), Anregungen für eine ergonomische / gesundheitsförderliche Arbeitsplatz-gestaltung sowie zur Vermeidung von einseitig belastenden Situationen in Beruf und Alltag
• Unterstützung der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten z. B. in Sportvereinen
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens
• Informationen über die Zielgruppe, insbesondere zu den Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangel sowie zu Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten
• Eingehen auf die spezifische Situation der Zielgruppe insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u. a. Zielgruppen angemessene Belastungsvorgaben)
• Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung (bzw. Information)
• Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalem Erleben (z. B. durch Rhythmisierung, durch Einsatz von Geräten und Materialien, durch Gruppenaufgaben)
• Verbindungen herstellen zwischen einer problemzentrierten Bewältigung gesund-heitlicher Probleme mit einer emotions-zentrierten Bewältigung
• Vermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (z. B. Handlungsplanung, Barrierenmanagement)
• Vernetzung des Angebots einerseits zur Erleichterung eines Einstiegs (z. B. mit Ärzten) andererseits zur Unterstützung des Übergangs in Folgeangebote (z. B. durch Kooperation mit Sportvereinen)
Aufbau einer Kursstunde:
1.Begrüßung der TN durch Kursleiter
2. Wissensvermittlung: z.B. Belastungs-dosierung
3. Erwärmung: Einschwimmen in verschiedenen Schwimmhaltungen (mit oder ohne Schwimmhilfe)
4. Hauptteil: Übungen zur Verbesserung und Förderung der Beweglichkeit, Ausdauer, Dehn-, Koordinations- und Entspannungsfähigkeit unter Einsatz verschiedener Trainingsgeräte (z.B. Poolnudel, Handschuhe, Hanteln, Aquagürtel...usw.)
5. Schluss: Regeneration, Entspannung
6. Verabschiedung/ Feedbackrunde
• Stärkung physischer Gesundheitsressourcen(insbesondere die Faktoren gesundheits-bezogener Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit)
• Stärkung psychosozialer Gesundheits-ressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, Soziale Kompetenz und Einbindung)
• Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelettsystems)
• Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen
• Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität
• Verbesserung der Bewegungsverhältnisse
(u. a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung)
Gesunde Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungsein- und -wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen