Dieser praxisorientierte Kurs beinhaltet spezielle Stabilisations- und Aktivierungsübungen, die Sie mobil halten und Ihrem Rücken helfen wieder in Schwung zu kommen. Theoretische Kursinhalte informieren über einfache Möglichkeiten zur Selbsthilfe bei Rückenschmerzepisoden und klären über Verhaltensweisen auf, die eine Schmerzchronifizierung unterstützen.
Dieser Rückenschulkurs ist informativ, kurzweilig und praxisnah.
Überzeugen Sie sich selbst - ich freue mich auf Sie.
10 x 60
Min.
80,00 €
8,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
1. KE: Den Rücken kennenlernen
2. KE: Ursachen von Rückenbeschwerden und Schmerzwahrnehmung
3. KE: Komplexe Kniebeuge (Vorbereitung Heben & Tragen)
4. KE: ATL am Beispiel Heben & Tragen)
5. KE: Aktive Schmerzbewältigung & Prävention chronischer Schmerzen
6. KE: Koordination & Tiefenmuskulatur
7. KE Variable Kurseinheit (zielgruppen- und bedarfsorientiert)
8. KE Lifetime Sport
9. KE: Effekte von Sport und Bewegung auf die Rückengesundheit
10. KE: Rückenparcours – Anwendung von Effektwissen
Physische Ressourcen:
- Ausdauertraining im mittleren Intensitätsbereich (Gruppentraining, Einzelaufgaben) mit Möglichkeiten zur Belastungsregulierung
o Aerobic Variationen zur Erwärmung
o Kooperative Erwärmungsspiele
o Zyklische Bewegungsaufgaben im Kraft -Ausdauer Zirkel
- spezielles Krafttraining (Fokus auf Sensomotorik, Koordination etc.)
o dynamische Kraftübungen (mit und ohne Partner)
o statisch, reaktives Krafttraining (Partner-Störimpulse)
o leicht umsetzbare Kraftübungen (Bewegungstagebuch und Heimtraining)
- Mobilisationsübungen sowie Dehnung von Rücken-Rumpf-, Schultergürtel- und Hüftmuskulatur
- taktile Wahrnehmungsaufgaben, Aufgaben zur Wahrnehmung der Körperhaltung sowie Stimmungsverhalten etc.
Psycho-soziale Ressourcen:
- Durchführung von Entspannungsmaßnahmen (Atemübungen, PMR, Phantasiereisen)
- Kooperative Partner- und Gruppenaufgaben (Halt geben, Partnerstützen)
- Erarbeiten individueller Coping Strategien sowie Gesundheitsprädiktoren
- Freudbetonte, integrative Bewegungsaufgaben (Kleine Spiele)
- Einsatz motivierender Musik
- Erfahrungsaustausch und Diskussionsrunden
Handlungs- und Effektwissen:
- 3 Wirbelsäulen Bewegungen
- Kräftigung relevanter Rückenmuskulatur
- Aufbau von Sicherheit bzgl. korrekter Ausführung von Übungen
- Individuelle Belastungseinschätzung und -steuerung
- Entspannungsvarianten zur Stressbewältigung
- Rückenschmerz – Schmerzverstehen, Zahlen & Fakten, Heilungsverläufe, Beeinflussung der Schmerzwahrnehmung,
- Hohe Belastbarkeit der Wirbelsäule
- Ausgewählte ATL (z.B. Heben, Tragen, Sitzen)
- Ergonomische Verhältnisse sowie Kompensationsmöglichkeiten vorstellen (Bewegungspausen am Arbeitsplatz, Stuhleinstellung etc.)
- Zusammenhang von Stress und Rückenschmerz
Alltagstransfer und Integration:
- Leicht umsetzbarer Bewegungsaufgaben (ohne Hilfsmittel)
- Selbständige Anwendung (Hausaufgaben, Bewegungstagebuch etc.)
- Information über Möglichkeiten zum weiterführenden Anwenden (VHS, Gesundheitszentren, Vereinen etc.)
- Modellstunde „Life time Sportart“ (z.B. Wandern, Nordic Walking oder Aerobic Variationen)
- Bewegungstagebuch sowie Hausaufgaben zur Umsetzung erlernter Übungen
- Vorstellung und Festigung eines Heim-Trainingsprogramms
Einsatz geeigneter Medien wie:
- Flip Chart, Arbeitsblättern, Karteikarten, Klebehilfen, Schreibmaterialien, Wirbelsäule, Anatomie-Plakat, Kopiervorlagen
-
Bewegungslernen sowie Effektwissen deduktiv vermitteln durch:
- Impulsvortrag, Gruppenberatung (Rückenschmerz)
- Gruppenberatung zu
o Risikofaktoren für Schmerzchronifizierung (yellow flags) und essen Folgen
o Bewegungsmangel vs. regelmäßige Bewegungsaktivität und dessen Folgen
o Bewegungseffekte (Ausgangspositionen und Belastungsintensität)
o Wirkung von sensomotor. Training auf Rückenmuskulatur
- Vorzeigen-Nachmachen
- Einsatz bildhafter Sprache und Bewegungsbeschreibung (Metaphern)
- Individuell- taktile Kontrolle zur Absicherung der korrekten Bewegungsausführung
- Ausgabe von Teilnehmerunterlagen (Darstellung effektiver Übungen, Zusammenfassung relevanter Fakten, Darstellung von Gesundheitsprädiktoren)
Selbstwirksamkeit steigern sowie Effekt- und Handlungswissen induktiv vermitteln durch:
- Fragenorientierten Kursablauf im Theoriemodul
- Wahrnehmungsaufgaben (Druckpunkte erfühlen, Roboter lenken)
- Kontrastwahrnehmung (aktivierte Muskeln, Schmerzintensität)
- Interaktive Lehrmethoden (Blitzlichtgewitter, Mind Mapping, ind. Einschätzung, Erproben bzw. Erfühlen, ind. Wirksame Coping Strategien etc.)
- Wissen durch Ausprobieren und erfühlen erlangen (erlebnisorientiert z.B. Schmerzwahrnehmung, 3 WS Bewegungsmöglichkeiten)
- Wahlmöglichkeiten zur Übungsausführung lassen (leicht-mittel-schwer) zur individuellen Belastungssteuerung
- Nutzung von Arbeitsblättern (z.B. Ergänzung mit eigenen Coping Strategien, Lieblingsübungen etc.)
- Erlernen und Einsatz individueller Belastungseinschätzung sowie –steuerung (1-5)
- Kompetenzaufbau der TN via Kontrolle und Korrektur der Bewegungsausführung anderer Partner
Unterstützung der Integration sowie eines positiven psycho-sozialen Kursansatzes durch:
- Rhythmisierung und Einsatz motivierender Musik
- Einsatz von Zusatzmaterialien sowie Geräten
- Gemeinsames Lösen von theoretischen sowie praktische Aufgaben
- Moderierten Erfahrungsaustausch und Gruppengespräche
- Geselligen Kursausklang
- Einsatz eines visuellen Stimmungsbarometers sowie die positive Wirkung von Bewegungsinterventionen
- Kennen lern-Spiele sowie Sicherung der Namen im Kursbetrieb
Unterstützung physischer Komponenten durch:
- Einsatz unterschiedlicher Materialien im Koordinationsparcours, Geräte für Kräftigungs- sowie Ausdauerübungen
- Krafttraining (statisch, dynamisch, mit Partner-Störeinflüssen, reaktiv)
- Verbesserung der Koordination und motorischer Kontrolle via propriozeptiv-sensomotorisches Training, Gleichgewichtsschulung und Körperwahrnehmung
- Ausdauerverbesserung via dynamische Bewegungsspiele, Aerobic Variationen (z.B. variable Dauermethode, Kraft-Ausdauer Zirkel)
- Beweglichkeitsverbesserung durch statische Dehnmethode und aktive Mobilisation
Leitziele:
- Förderung der Rückengesundheit
- Risikominderung einer Schmerzchronifizierung durch aktive Coping-Strategien
Kernziele:
- Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (Kraftverbesserung, Ausdaueraktivierung, Koordinations- und Gleichgewichtsschulung, Verbesserung der Wirbelsäulenbeweglichkeit sowie Körperwahrnehmung)
- Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (Stärkung der Selbstwirksamkeit sowie Sozialkompetenz, Aufbau eines aktiven Gesundheitsbewusstseins, Förderung einer positiven Stimmung)
- Verminderung von Risikofaktoren (Aufbau von Effektwissen zur Rückengesundheit sowie Rückenschmerz, Förderung und Motivation eines aktiven Lebenstils)
- Bewältigung psycho-somatischer Beschwerden (Förderung der Entspannungsfähigkeit und Stresskompetenz, Entdramatisierung des unspezifischen Rückenschmerzes)
- Aufbau und Bindung an gesundheitssportliche Aktivität (Positive Bewegungserlebnisse bzw. –gefühle, Transfereffekt von Erlerntem in den Alltag, Aufbau einer Life time Sportart)
- Motivation und Unterstützung zum Weitermachen (Perspektive und Angebote für weiterführende Bewegungsprogramme schaffen, Aufbau eines regelmäßigen Heimtrainingsprogramms)
- Frauen und Männer zwischen 18 und 80 Jahren ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen,
- Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger,
- bewegungsarme Personengruppen
- Risikogruppen für Rückenschmerz (vgl. Trennschärfe KddR)