Dieser praxisorientierte Kurs beinhaltet spezielle Beweglichkeits-, Stabilisations- und Aktivierungsübungen, die Sie mobil halten und Ihrem Rücken helfen wieder in Schwung zu kommen. Theoretische Kursinhalte informieren über einfache Möglichkeiten zur Selbsthilfe bei Rückenschmerzepisoden und klären über Verhaltensweisen auf, die eine Schmerzchronifizierung unterstützen bzw. verhindern können.
Dieser Basiskurs Rückengesundheit ist informativ, kurzweilig sowie praxisnah und damit eine optimale Voraussetzung für alle folgenden Rücken-spezifische Bewegungskurse.
10 x 60
Min.
150,00 €
15,00 €
pro Einheit
18 bis 69
Jahre
Nein
Inhalte der Maßnahme
1. KE: Unser Rücken – Aufbau & Funktion
2. KE: Beckenbeweglichkeit und Rückentraining
3. KE: Rückenschmerz I – Klassifikation und Wahrnehmung
4. KE: Komplexe Kniebeuge und Rumpftraining
5. KE: Schutzschilder der Rückengesundheit (bio-psycho-sozial)
6. KE: Koordination & Tiefenmuskulatur
7. KE Rückenschmerz II – Schmerzbewältigung & Chronifizierung
8. KE Rückenmuskeln gezielt trainieren
9. KE: Rückentraining in allen Facetten
10. KE: Rücken-Heimtraining leicht gemacht
Physische Ressourcen:
- Ausdauertraining im mittleren Intensitätsbereich (Gruppentraining, Einzelaufgaben,
Erwärmungsformen) mit Möglichkeiten zur Belastungsregulierung
- Aerobic Variationen zur Erwärmung
- Kooperative Erwärmungsspiele
- Zyklische Bewegungsaufgaben im Zirkel-Übungsprogramm
- spezielles Krafttraining (Fokus auf Sensomotorik, Koordination etc.)
- dynamische Kraftübungen (mit und ohne Partner)
- statisch, reaktives Krafttraining (Partner-Störimpulse)
- leicht umsetzbare Kraftübungen (Hausaufgaben und Heimtraining)
- Mobilisationsübungen sowie Dehnung von Rücken-Rumpf-, Schultergürtel- und
Hüftmuskulatur
- taktile Wahrnehmungsaufgaben, Aufgaben zur Wahrnehmung der Atemtiefe, Körperhaltung
sowie Stimmungsverhalten etc.
Psycho-soziale Ressourcen:
- Durchführung von Entspannungsmaßnahmen (Atemübungen, PMR, Phantasiemassage)
- Kooperative Partner- und Gruppenaufgaben (Halt geben, Partnerstützen, Lokomotive)
- Festigung individueller, aktiver Coping Strategien sowie Gesundheitsprädiktoren
- Freudbetonte, integrative Bewegungsaufgaben (Erwärmung & kleine Spiele)
- Einsatz motivierender Musik
- Erfahrungsaustausch und Diskussionsrunden
- Beratung
Handlungs- und Effektwissen:
- 3 Wirbelsäulen Bewegungen
- Kräftigung relevanter Rücken- sowie Rumpfmuskulatur
- Aktivierungsprinzipien sowie Übungsbeispiele für Tiefenmuskulatur
- Aufbau von Sicherheit bzgl. wirksamer und korrekter Ausführung von Übungen
- Individuelle Belastungseinschätzung und –steuerung (1-5)
- Entspannungsvarianten zur Stressbewältigung
- Rückenschmerz – Schmerzverstehen, Zahlen & Fakten, Heilungsverläufe, Beeinflussung
der Schmerzwahrnehmung, Chronifizierungsrisiken
- Hohe Belastbarkeit der Wirbelsäule
- Schutzschilder der Rückengesundheit (bio-psycho-sozial)
- Kniebeugevarianten und deren Wirkung auf den Rücken
Alltagstransfer und Integration:
- Leicht umsetzbarer Bewegungsaufgaben (ohne Hilfsmittel)
- Selbständige Anwendung (Hausaufgaben, Selbstreflexion, Ressourcenstärkung etc.)
- Information über Möglichkeiten zum weiterführenden Anwenden (VHS,
Gesundheitszentren, Vereinen etc.)
- Hausaufgaben zur Umsetzung erlernter Übungen
- Vorstellung und Festigung eines Heim-Trainingsprogramms
Einsatz geeigneter Medien wie:
- Flip Chart, Arbeitsblättern, Karteikarten, Klebehilfen, Schreibmaterialien, Wirbelsäule bzw.
Anatomie-Plakat, Kopiervorlagen/ Kursmanual
- Leicht erfüllbare Hausaufgaben inkl. vorbereitete Arbeitsblätter
Bewegungslernen sowie Effektwissen deduktiv vermitteln durch:
- Impulsvortrag, Gruppenberatung (Rückenschmerz) zu
- Risikofaktoren für Schmerzchronifizierung (yellow flags) und essen Folgen
- Bewegungsmangel vs. regelmäßige Bewegungsaktivität und dessen Folgen
- Bewegungseffekte (Ausgangspositionen und Belastungsintensität)
- Wirkung von sensomotor. Training auf Rückenmuskulatur
- Demonstrieren-Nachmachen zum meth. Aufbau von Übungen bzw. Erwärmen
- Einsatz bildhafter Sprache und Bewegungsbeschreibung (Metaphern-Beckenstellungen)
- Individuell- taktile Kontrolle zur Absicherung der korrekten Bewegungsausführung
- Ausgabe von Teilnehmerunterlagen (Darstellung effektiver Übungen, Zusammenfassung
relevanter Fakten, Darstellung von Gesundheitsprädiktoren)
Selbstwirksamkeit steigern sowie Effekt- und Handlungswissen induktiv vermitteln durch:
- Fragenorientierte Methodik im Theoriemodul (z.B. Fragerunde zu ind.
Schmerzbewältigung, Wirkung unterschiedl. Kniebeuge Varianten, Zuordnung von
Bildkarten etc.)
- Erlernen und Einsatz individueller Belastungseinschätzung sowie –steuerung (1-5)
- Wahrnehmungsaufgaben (Druckpunkte erfühlen, Roboter lenken)
- Kontrastwahrnehmung (aktivierte Muskeln, Schmerzintensität)
- Interaktive Lehrmethoden (Blitzlichtgewitter, Mind Mapping, Gruppenaufgaben, ind.
Einschätzung, Erproben bzw. Erfühlen, ind. wirksame Coping Strategien etc.)
- Wissen durch Ausprobieren und erfühlen erlangen (erlebnisorientiert z.B.
Schmerzwahrnehmung, 3 WS Bewegungsmöglichkeiten)
- Wahlmöglichkeiten zur Übungsausführung lassen „leicht-mittel-schwer“ zur individuellen
Belastungssteuerung (Varianten +/-)
- Nutzung von Arbeitsblättern (z.B. Ergänzung Top 3 Gesundheits-Ressourcen,
Lieblingsübungen etc.)
- Kompetenzaufbau der TN via Kontrolle und Korrektur der Bewegungsausführung anderer
Partner
Unterstützung der Integration sowie eines positiven psycho-sozialen Kursansatzes durch:
- Kennenlern-Spiele sowie Sicherung der Namen im Kursbetrieb
- Rhythmisierung und Einsatz motivierender Musik
- Einsatz von Zusatzmaterialien sowie Geräten
- Positionierung der Geräte/Matten in Sternform bzw. Kreisform
- Gemeinsames Lösen von theoretischen sowie praktische Aufgaben
- Moderierten Erfahrungsaustausch und Gruppengespräche
- Einsatz eines visuellen Stimmungsbarometers sowie die positive Wirkung von
Bewegungsinterventionen
- Geselligen Kursausklang
Unterstützung physischer Komponenten durch:
- Einsatz unterschiedlicher Materialien im Sensomotorikteil, Geräte für Kräftigungs- sowie
Ausdauerübungen
- Krafttraining (statisch, dynamisch, mit Partner-Störeinflüssen, reaktiv usw.)
- Verbesserung der Koordination und motorischer Kontrolle via propriozeptiv-
sensomotorisches Training, Gleichgewichtsschulung und Körperwahrnehmung
- Ausdauerverbesserung via dynamische Bewegungsspiele, Aerobic Variationen (z.B.
variable Dauermethode, Kraft- Zirkel mit Erholungsintervallen)
- Beweglichkeitsverbesserung durch statische Dehnmethode und aktive Mobilisation
- Förderung der Rückengesundheit
- Aktivierung relevanter Rücken- und Rumpfmuskulatur
- Risikominderung einer Schmerz-Chronifizierung durch aktive Coping-Strategien
- Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (Kraftverbesserung, Ausdaueraktivierung,
Koordinations- und Gleichgewichtsschulung, Verbesserung der Wirbelsäulenbeweglichkeit
sowie Körperwahrnehmung)
- Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (Stärkung der Selbstwirksamkeit sowie
Sozialkompetenz, Aufbau eines aktiven Gesundheitsbewusstseins, Förderung einer positiven
Stimmung sowie lösungsorientierten Denkweise)
- Verminderung von Risikofaktoren (Aufbau von Effektwissen zur Rückengesundheit sowie
Rückenschmerz, Förderung und Motivation eines aktiven Lebensstils)
- Bewältigung psycho-somatischer Beschwerden (Förderung der Entspannungsfähigkeit)
- Entdramatisieren des unspezifischen Rückenschmerzes
- Aufbau und Bindung an gesundheitssportliche Aktivität (Positive Bewegungserlebnisse bzw.
–gefühle, Transfer von Erlerntem in den Alltag, Bewegungsmotivation)
- Motivation und Unterstützung zum Weitermachen (Perspektive und Angebote für
weiterführende Bewegungsprogramme schaffen)
- Aufbau eines regelmäßigen Heimtrainings
- Frauen und Männer zwischen 18 und 80 Jahren ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen,
- Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger,
- bewegungsarme Personengruppen
- Risikogruppen für Rückenschmerz