Aquafitness (Ausdauer)

Aquafitness ist ein Ganzkörpertrainingsprogramm im 1,35m tiefen Wasser, bei welchem sich intensivere konditionelle mit ruhigen regenerativen Elementen aus den Bereichen Aquajogging und Wassergymnastik abwechseln. Es werden sowohl das Herz-Kreislauf-System als auch Beweglichkeit, Koordination und Kraftausdauer trainiert. Durch den Wasserwiderstand wird außerdem bei der Bewegung ein hoher Kalorienverbrauch erzielt ohne dabei die Gelenke übermäßig zu belasten.
10 x 45
Min.
150,00 €
15,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Unser Aquafitnessprogramm im 1,35m tiefen Wasser beinhaltet, Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraftausdauer, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, mit Hinweisen zur Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen und Übungen, zur motivierenden Durchführung der Module (z.B. Einsatz von Musik, Herstellung positiver sozialer Kontexte, Kursleiterverhalten) , bei welchem sich intensivere konditionelle mit ruhigen regenerativen Elementen aus den Bereichen Aquajogging und Wassergymnastik abwechseln. Außerdem beinhaltet es, Module zum Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur gesundheitsförderlichen Wirkung von Bewegung und Entspannung insbesondere der durchgeführten Aufgaben zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness (z. B. Informationen zur Notwendigkeit von Bewegung, Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen). Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe. Die einzelnen Kurseinheiten bestehen aus einer Erwärmungsphase (z.B. lockeres Laufen am Ort (Musiktempo entsprechend)), der Belastungsphase (verschiedene Ausdauer- und Kraftausdauerübungen von Oberkörper, Beine, Arme unter Zuhilfenahme der Haltestangen und teilweise spezieller Zusatzwiderstände (Bsp.: Aquasticks)) und dem sogenannten Cooldown mit jeweiligem Streching (z.B. kurzes „Auslaufen“, Atemübung, sowie einige Dehnungs- und Entspannungsübungen). Lockerungsübungen dienen im Rahmen der genannten Module zur Förderung der physischen Ressourcen sowie zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit. Die Teilnehmer erhalten außerdem viele theoretische Aspekte zum Training und ein Trainingsprogramm für das selbständige Trainieren im Wasser mit verschiedenen Übungen für Oberkörper, Beine und Rumpfmuskulatur (Teilnehmerunterlagen: Belastungssteuerung, Trainingszonen,..), kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung im Alltag (z. B. Treppensteigen, Radfahren), Anleitung zur Vermeidung längerer Sitzzeiten ,…. Ebenfalls Motivation zu und Unterstützung bei der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten in individueller oder kollektiver Form z. B. in Sportvereinen, andere Präventionsnagebote im Haus,..).
Das Konzept besteht methodisch aus einem gruppenorientierten Training. Die eingesetzten Trainingsmethoden sind: v.a. Dauermethode und extensive Intervallmethode. Die hauptsächlichen Organisationsmethoden sind v.a. Block- und Kreisaufstellung. Die Belastung findet dabei hauptsächlich im Kraftausdauer-Bereich statt. Es wechseln sich zügigere Belastungsphasen mit etwas langsameren Belastungsphasen ab, so dass keine Überforderung der Teilnehmer erfolgt. Zur Motivation wird außerdem rhythmische Musik eingesetzt. Die Übungsauswahl erfolgt jeweils nach dem Prinzip von einfachen Bewegungsmustern (z.B. Armbewegungen) zu etwas Komplexeren (z.B. Arm-Bein-Kombinationen). Weitere methodisches Inhalte sind: Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens • Informationen über die Zielgruppe, insbesondere zu den Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangel sowie zu Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten • Eingehen auf die spezifische Situation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u. a. zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben) • Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung (bzw. Information) • Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalem Erleben (z. B. durch Rhythmisierung, durch Einsatz von Geräten und Materialien, durch Gruppenaufgaben) • Verbindungen herstellen zwischen einer problemzentrierten Bewältigung gesundheitlicher Probleme mit einer emotionszentrierten Bewältigung • Vermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (z. B. Handlungsplanung, Barrierenmanagement) • Vernetzung des Angebots einerseits zur Erleichterung eines Einstiegs (z. B. mit Ärztinnen/Ärzten), andererseits zur Unterstützung des Übergangs in Folgeangebote (z. B. weitere Präventionsangebote im Haus)
Das Konzept hat zum Ziel, die Wirbelsäule und die Gelenke durch Muskelkräftigung (v.a. der wirbelsäulenstabilisierende Muskelgruppen) zu stabilisieren und die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten. Außerdem werden das Herz-Kreislauf-System und der Stoffwechsel positiv beeinflusst. Durch einen hohen Kalorienverbrauch beim Bewegen im Wasser soll außerdem dem Übergewicht vorgebeugt werden. Mit Hilfe von koordinativen Bewegungseinheiten soll zudem das Sturzrisiko minimiert werden.
Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und –wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankugen des Bewegungsapparats.