Wirbelsäulengymnastik / Die Wirbelsäule im Lot (Kraft)
In diesem Kurs lernen Sie Übungen für Ihren Körper, die Wirbelsäule, den Oberkörper und Rücken zur Stärkung des Muskel-Skelett Systems. Sie werden in der Gruppe bei 8x60 Minuten Übungen kennenlernen und viele Tipps für den Transfer in den Alltag bekommen. Komponente Kraft
8 x 60
Min.
165,00 €
20,63 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Unter Berücksichtigung dieser Voraussetzungen sollten folgende Inhalte Bestandteile der Programme sein und sich mit ausformulier-ten Bausteinen im Kursleitermanual wiederfinden:
• Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit unter Berücksichtigung zielgruppengemäßer Schwerpunktsetzungen, mit Hinweisen zur indikationsspezifischen Belastungsdosierung und
Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen und Übungen, zur motivierenden Durchführung der Module (z. B. Einsatz von Musik, Herstellung positiver sozialer Kontexte, Kursleiterverhalten)
• Lockerungsübungen im Rahmen der genannten Module zur Förderung physischer Ressourcen sowie ein Modul zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit
• Aufbau von Handlungs¬ und Effektwissen zur Wirkung der körperlichen Aktivitäten bei der problemzentrierten Bewältigung spezifi-scher Gesundheitsprobleme
• Aufbau von Handlungs-¬ und Effektwissen zur Durchführung der Aktivitäten (z. B. indikationsbezogene Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen) Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe
• Maßnahmen zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende
• kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewe-gung im Alltag (z.B. Treppensteigen, Radfahren), Anleitung zur Vermeidung längerer Sitzzeiten im Alltag und am Arbeitsplatz, Anre-gungen für eine ergonomische und gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung sowie zur Vermeidung von einseitig belastenden Si-tuationen in Beruf und Alltag
• Motivation zur und Unterstützung bei der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten in individueller oder kollektiver Form z. B. in Sportvereinen bzw. bei anderen Sportanbietern
• Anlass¬ und bedarfsbezogen: Sensibilisierung für die potentiellen Gefahren von Nahrungs¬ergänzungsmittelkonsum, Medikamenten-missbrauch und Doping.
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens
-Informationen über die Zielgruppe, insbesondere zu den Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangel sowie zu Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten
-Eingehen auf die spezifische Situation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u. a. zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben)
-Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung (bzw. Information)
-Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalem Erleben (z.B. durch Rhythmisierung, durch Einsatz von Geräten und Materialien, durch Gruppenaufgaben)
-Verbindungen herstellen zwischen einer problemzentrierten Bewältigung gesundheitlicher Probleme mit einer emotionszentrierten Bewältigung
-Vermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (z.B. Handlungsplanung, Barrierenmanagement)
-Vernetzung des Angebots einerseits zur Erleichterung eines Einstiegs (z. B. mit Ärztinnen/Ärzten) andererseits zur Unterstützung des Übergangs in Folgeangebote (z. B. durch Kooperation mit Sportvereinen oder anderen Sportanbietern).
Wie beim Präventionsprinzip „Reduzierung von
Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche
Aktivität“ sind auch hier die Maßnahmen an den
sechs Kernzielen von Gesundheitssport auszurichten, wobei zielgruppenspezifische Betonungen einzelner Kernziele notwendig sind.
Kernziel 1: Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogene Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit)
Kernziel 2: Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungs und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stim-mung, Körperkonzept, soziale Kompetenz und Einbindung)
Kernziel 3: Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere solche des HerzKreislaufSystems sowie des Muskel Skelettsystems)
Kernziel 4: Bewältigung von psychosomatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen
Kernziel 5: Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität
Kernziel 6: Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (u. a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung)
Bezogen auf die Zielgruppe ist der Aufbau von Bindung an regelmäßige eigenständige gesundheitssportliche Aktivität (Kernziel 5) von zentraler Bedeutung.
Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des
Muskel -Skelettsystems (überwiegend sitzende Tätigkeit), im Bereich des Herz-Kreislaufsystems und des metabolischen Bereichs, im psychosomatischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparats.