Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung

Achtsamkeit kann als eine besondere und intensive Form der intensiven Geistesgegenwärtigkeit, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung oder des eigenen Bewusstseins umschrieben werden und gezielt als Methode zur Stressvermeidung eingesetzt werden. Die Maßnahme zum multimodalen Stress- und Ressourcenmanagement ersetzt keine psychotherapeute oder psychiatrische Behandlung! Für Versicherte mit schweren behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen sind Maßnahmen zum multimodalen Stressmanagement kontrainduziert! Themenfelder: Psychische Belastungen der Gegenwart, Stress: medizinische, psychologische und physiologische Ansätze, Stresswahrnehmung, -vermeidung, -reduzierung und -bewältigung, Entspannungstechniken, § 20 SGB V, Multimodales Stressmanagement, Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung: Präventiver Einsatz, Indikation und Kontraindikation, Nachteile und Risiken, Einweisung in das Kurskonzept, Kursleiterkompetenz.
8 x 60
Min.
240,00 €
30,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
Primärer Inhalt des Kurses sind die Vermittlung grundlegender theoretischer Kenntnisse über die psychophysischen Wirkzusammenhänge von Stress und Entspannung, eine Einführung in die Achtsamkeits-Entspannungspraxis, das Erlernen eines abgestimmten Übungsprogrammes mit Verfahren und Methoden zur Entspannung und Stressbewältigung und dessen regelmäßige Anwendung im Alltag. Die Besonderheiten der Übungspraxis sind a. Das Bewusstmachen achtsam und präsent gegenüber körperlichen, emotionalen und geistigen Inhalten zu sein. b. Einstimmung und Ankommen c. Grundlagen der Atmung d. Vermittlung von Methoden der Achtsamkeit in allen Alltagssituationen.
Bei dem Kurs handelt es sich um eine verhaltensorientierte Gruppenberatung mit der Vermittlung von fachwissenschaftlichen Inhalten, dem Einüben spezieller Entspannungsverfahren und der gezielten Anleitung des Transfers der Übungen in den Alltag. Grundsätzlich besteht diese Maßnahme (Kurskonzept) aus 8 Kurseinheiten á 60 Minuten.
Der §20-Kurs „Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung“ darauf ab, auf der Ebene des multimodalen (instrumentellen und kognitiven) Stressmanagements, psychischen und physischen Spannungszuständen präventiv vorzubeugen. In dem Kurs lernen die Teilnehmer durch ein abgestimmtes Übungsprogramm die verschiedenen Verfahren und Methoden zur präventiven Lebensführung und Stressbewältigung kennen. Sie erlernen hierbei grundlegende theoretische Kenntnisse über die psychophysischen Wirkzusammenhänge von Stress und Entspannung, Entspannungsmethoden und Entspannungsmechanismen, relevanter Bewegungsanatomie des Körpers, Besonderheiten der Übungspraxis, moderne Trainingsprinzipien, Techniken der Atmung, etc. Die Kursteilnehmer sollen beim Achtsamkeitstraining ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und über dessen regelmäßigen Anwendung zur vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden. In dem Kurs sollen physische und psychische Spannungszustände durch ein palliativ-regenerativen Stressmanagement vorgebeugt bzw. reduziert werden. Kernziele des Kurses 1. Stressreduktion durch Bewusstmachung physiologischer, emotionaler und mentaler Prozesse. 2. Integration eines Zustandes von nicht-wertendem Gewahrsein im gegenwärtigen Moment. 3. Erhöhung der Körperintelligenz, verbessertes Körperbewusstsein für eine bessere Körperkontrolle. 4. Körperliche und mentale Balance. Gezielten Ausgleich zur körperlichen und mentalen Belastungen herstellen, erlernen und üben. 5. Verbesserung der Atmung und Atmungsqualität und Förderung der Tiefenatmung. 6. Umsetzung von Aktivaufgaben und Übungen für alle Lebenssituationen („Mikro-Module“). 7. Übungsmotivation für zu Hause.
Der Kurs ist für alle krankenversicherten Personen mit Stressbelastungen und Entspannungsdefiziten ausgelegt. Ergo alle Versicherte, die verschiedenen Möglichkeiten zur gezielten Verringerung ihrer vorliegenden Stressreaktion erlernen und über deren regelmäßige Anwendung im Alltag gezielt zu eigenständig ausgelöster vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden möchten. Kontrainduziert für diese Maßnahme sind Personen, mit schweren behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen.